Expedition Eiswüste: Trainingstour in Norwegen beendet

bergleben.de am 25.03.2008 - 10:33 Uhr
Bevor sich die zwei Outdoorsportler Martin Hülle und Jerome Blösser auf den Weg nach Kalaallit Nunaat, das "Land der Menschen", machen, traten sie eine Testexpeditionsreise nach Norwegen an. Dort wollten sie die Ausrüstung für ihren Trip nach Grönland einmal genauer unter die Lupe nehmen. Nun sind die beiden Expeditionisten wieder in Deutschland, nachdem sie elf Tage lang durch die in diesem Winter besonders stark verschneite Landschaft in Norwegen getourt sind.


Milde Temperaturen
Zwar waren die Temperaturen mit nächtlichen Tiefstwerten von 0 zu minus 10 Grad eher mild, aber dafür waren starke Winde ein ständiger Begleiter auf der Expedition durch die karge, aber schöne Landschaft der norwegischen Hochebene. Wolken hüllten die Landschaft ein und die Sicht war meistens miserabel - White-Out ohne oben und unten. Mit Karte, Kompass und GPS fanden Martin Hülle und Jerome Blösser dennoch den Weg von Haukeliseter bis nach Finse. Gegen Ende der Tour waren es zunehmende Temperaturen, die den Schnee feucht und langsam machten. Die anvisierte Überquerung des Hardangerjøkulen fiel den Wetterbedingungen zum Opfer - war doch das Plateau des Gletschers alle Tage in tiefen Nebel geschlossen. Die schwierigen Verhältnisse erlaubten dafür einen effektiven Test der Ausrüstung und die Hardangervidda machte ihrem Ruf als ideale Testregion für Polarexpeditionen mal wieder alle Ehre.

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