Weltcup Klettern in Puurs: Ondra und Ernst schocken die Konkurrenz
bergleben.de am 28.09.2009 - 10:59 Uhr
© ©Lukas Ennemoser
Im Superfinale behielt sie wieder einmal die Nerven: Johanna Ernst setzte sich nach einem Wettkampf auf unglaublich hohem Niveau beim Weltcup in Puurs (BEL) erst in der Verlängerung gegen Jain Kim (KOR) und Maja Vidmar (SLO) durch. Die junge Österreicherin kam nach dem Durchstieg der Quali-, Halbfinal- und Finalroute in der etwas modifizierten Herrenfinalroute schließlich am höchsten und feierte ihren dritten Saisonsieg. Damit liegt Ernst im Gesamtweltcup weiter vorne und hat nun 50 Punkte Vorsprung vor ihrer Landsfrau Angela Eiter (AUT), die in Belgien Vierte wurde.
Ondra zu stark für Konkurrenz
Bei den Herren versuchten sich 40 Herren daran, dem Tschechen Adam Ondra einen Zacken aus seiner Krone zu brechen. Ohne Erfolg: Der 16-Jährige gewann erneut das Duell gegen seinen ersten Rivalen Patxi Usobiaga Lakunza (ESP), indem er die Finalroute toppte und keine Zweifel an seiner Bestform aufkommen ließ. Zweiter wurde der Spanier vor den Franzosen Romain und Desgranges. Ondra verteidigte somit die Führung im Gesamtweltcup vor den letzten beiden ausstehenden Wettkämpfen in seiner Heimatstadt Brno (CZE) und in Kranj (SLO) – er liegt nun ebenfalls 50 Punkte vor Usobiaga und über 100 Punkte vor Sachi Anma aus Japan.
Tauporn, Hojer und Wurm solide
Das deutsche Team war lediglich mit drei Startern nach Belgien gefahren und konnte dennoch mit beachtlichen Leistungen aufwarten. Thomas Tauporn verpasste nach einer guten Quali im Halbfinale den Einzug in sein drittes Weltcup-Finale der Saison nur um eineinhalb Züge. Tauporn belegte am Ende Rang elf. Und auch Jan Hojer scheint pünktlich zum Saisonende seine Form wiedergefunden zu haben. Der Deutsche Meister von 2008, der bisher noch kein Top-Ergebnis in dieser Saison vorzuweisen hat, kletterte im Halbfinale auf Rang 14 – nach dem neunten Rang in Kranj vor einem Jahr sein bestes Karriereresultat im Weltcup. Für Juliane Wurm plätschert die Saison hingegen etwas vor sich hin: Die Dortmunderin toppte zwar die eher leichten Quali-Routen, flog aber im Halbfinale an Wertung 39- aus der Wand. Am Ende kam der 19. Rang für sie heraus – nach Rang vier bei der Jugend-WM und gleich mehreren unglücklichen Halbfinal-Auftritten in Weltcups konnte Wurm damit aber in Puurs einen Schritt in die richtige Richtung machen. Und dass für die 18-Jährige sowieso eher der Spaß am Sport im Mittelpunkt steht, bewies Wurm dann mit ihrer Teilnahme am Dyno-Contest, den sie auch prompt für sich entscheiden konnte. Bei den Herren gewann der favorisierte Nicky de Leeuw, verpasste aber den angestrebten Weltrekord von 2,85 Meter.
Videos aus Puurs (von Udo Neumann)
Die Ergebnisse findet ihr hier.
Ondra zu stark für Konkurrenz
Bei den Herren versuchten sich 40 Herren daran, dem Tschechen Adam Ondra einen Zacken aus seiner Krone zu brechen. Ohne Erfolg: Der 16-Jährige gewann erneut das Duell gegen seinen ersten Rivalen Patxi Usobiaga Lakunza (ESP), indem er die Finalroute toppte und keine Zweifel an seiner Bestform aufkommen ließ. Zweiter wurde der Spanier vor den Franzosen Romain und Desgranges. Ondra verteidigte somit die Führung im Gesamtweltcup vor den letzten beiden ausstehenden Wettkämpfen in seiner Heimatstadt Brno (CZE) und in Kranj (SLO) – er liegt nun ebenfalls 50 Punkte vor Usobiaga und über 100 Punkte vor Sachi Anma aus Japan.
Tauporn, Hojer und Wurm solide
Das deutsche Team war lediglich mit drei Startern nach Belgien gefahren und konnte dennoch mit beachtlichen Leistungen aufwarten. Thomas Tauporn verpasste nach einer guten Quali im Halbfinale den Einzug in sein drittes Weltcup-Finale der Saison nur um eineinhalb Züge. Tauporn belegte am Ende Rang elf. Und auch Jan Hojer scheint pünktlich zum Saisonende seine Form wiedergefunden zu haben. Der Deutsche Meister von 2008, der bisher noch kein Top-Ergebnis in dieser Saison vorzuweisen hat, kletterte im Halbfinale auf Rang 14 – nach dem neunten Rang in Kranj vor einem Jahr sein bestes Karriereresultat im Weltcup. Für Juliane Wurm plätschert die Saison hingegen etwas vor sich hin: Die Dortmunderin toppte zwar die eher leichten Quali-Routen, flog aber im Halbfinale an Wertung 39- aus der Wand. Am Ende kam der 19. Rang für sie heraus – nach Rang vier bei der Jugend-WM und gleich mehreren unglücklichen Halbfinal-Auftritten in Weltcups konnte Wurm damit aber in Puurs einen Schritt in die richtige Richtung machen. Und dass für die 18-Jährige sowieso eher der Spaß am Sport im Mittelpunkt steht, bewies Wurm dann mit ihrer Teilnahme am Dyno-Contest, den sie auch prompt für sich entscheiden konnte. Bei den Herren gewann der favorisierte Nicky de Leeuw, verpasste aber den angestrebten Weltrekord von 2,85 Meter.
Videos aus Puurs (von Udo Neumann)
Die Ergebnisse findet ihr hier.
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