palatinum arts - Ein Rückblick auf vier Jahre Pfälzer Aktboulder-Fotografie
bergleben.de am 12.01.2006 - 18:00 Uhr
Zum mittlerweile vierten Mal produzierten Alex Wenner und Kai Richelsen unter ihrem Label palatinum.info ihren palatinum arts Kalender an Sandstein und Granit.
Zur ersten Ausgabe 2003 schrieb das Klettern-Magazin 11/02:
"'In meinen Filmen gibt es keine nackten Ärsche, und schon gar nicht meinen eigenen.' Weniger prüde, aber auch weniger breitbeinig als der hier zitierte John Wayne präsentieren sich die von Alex Wenner fotografierten NackteurInnen der Boulderszene im Aktkalender "Palatinum Arts". Damit alpine Sittenwächter die Moralkeule im Chalkbag lassen, sei gesagt, dass alle Fotomodelle das Problem der offenen Tür erfolgreich angehen."
Erotik in der Geschichte
Warum? Schon Peter Paul Rubens brachte seine Vision nackter Frauenkörper im 16. Jahrhundert malerisch zum Ausdruck, dicke Frauen waren es im Allgemeinen, ästhetisch oder unästhetisch, das liegt im Auge des Betrachters. Im Mittelalter umfasste der Begriff Erotik oft Liebesschmerz, Eifersucht, Verzweiflung und Obszönität. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Geändert hat sich die Erotik in der Werbung: Selbst Supermarktprodukte, die mit Nacktheit und mit Sex-Appeal nichts zu tun haben, werden dem Endverbraucher durch Erotik schmackhafter gemacht. Sex sells!
Boulderblöcke - äußerst unattraktives Aussehen
Meine Vision: Was tun, wenn die meisten Boulderblöcke im Lande ausgesprochen hässlich daherkommen? Meist grünlich bemoost, manchmal armselig klein und feucht liegen sie unharmonisch eingebettet in einer dichtbewaldeten Mittelgebirgslandschaft, die der Alpinist und Kletterer aus Angst vor Gicht, Hautblässe, Wanzen oder Zeckenbisse meiden will. Die Linien sind es meistens, die den Aufwand lohnen. Perfektionierte Bewegungen, ein ausgeprägtes kinästhetisches Bewusstsein, ein Maximum an Muskelkontraktion und Ästhetik verlangen dem Boulderer alles ab.
Auseinandersetzung zwischen Mensch und Fels
Fotografie ist Ausdruck höchster Subjektivität, die Liebe zum Detail und ein Entdecken des Bekannten. Schwarzweiß macht das Bild, mystischer oder futuristischer wird es, wenn Sepia oder ein zarter Blauton, der die überhitzten Gemüter, angewärmt durch zuviel nackte Haut, wieder abkühlt, mit ins Spiel kommen. Palatinum arts versteht sich als eine Symbiose teils hässlicher Blöcke, schöner nackter Körper und präziser Moves - eine Auseinandersetzung zwischen Mensch und Fels, auf das absolute Minimum reduziert. Es ist ein Grenzgang und oftmals schmaler Grat zwischen schmuddeliger Pornografie und ansprechender Erotik, aber doch gesteuert durch Brennweite, Belichtung und Gestaltung des Objektes. Das klingt fast schon esoterisch und ein bißchen nach Kunst.
Ein Lexikon beschreibt Kunst als "Entwicklung der Erlebnisfähigkeit eines Menschen durch wirksame Gestaltung eines gegebenen Materials. Kunst schafft in sich abgeschlossene, allgemein gültige, aber nicht immer allgemein verständliche Werke". Na prima, passt doch, das passt auch für palatinum arts.
Making-Off – Gedanken des Fotografen
- Ok, zieh dich aus, Mäuschen! Die Kameraeinstellung stimmt, schön ist, dass es heute trüb am Himmel ist, das macht weniger Kontraste. Nein so nicht, komm, mach mal eine ästhetische Bewegung. Ja, so ist schon besser. Super.
- Paparazzi auf der Burg: Shit, schau mal, die glotzen mit dem Fernglas vom Turm rüber zu uns. Mach schnell, sonst kommen die noch. Oh Gott, da kommt der Chef der Burg. Ich hau über den Hinterausgang ab, du ziehst dich einfach nur an, und machst so, als wärst du ganz normaler Touri. Wir treffen uns am Auto.
- Anstrengung bitte, mehr Anstrengung, die Muskeln auf deinem Rücken gefallen mir noch nicht. Mach zehn Liegestütze, ok jetzt passt's.
- Ups, die Lady ist ja nackt, Scharmröte treibt's dem Burschen ins Gesicht. Nackt bouldern im Zentrum beliebter Bouldergebiete ist sowohl für das Model, als auch für den Fotograf nicht einfach.
Interview mit Model Annelie
Alex Wenner, der Fotograf von palatinum arts, sprach mit einem seiner Models, Annelie, über das Kalender-Projekt.
Alex Wenner: Du bist eine Frau der Berge. Was sagt dein Vater (Anmerkung der Redaktion: Alpinist und Eiger-Nordwandbegeher) zu palatinum arts?
Annelie: Er sagte mit einem Lächeln im Auge: "Früher hätt's das nicht gegeben, wenn das jetzt zum Sport der Alpen wird, darf ich auf meinen Wanderungen die Herztropfen nicht vergessen. Nö, aber jetzt mal im Ernst, keiner will, dass jetzt jeder Kletterer oder Wanderer im Gebirge nackt daher kommt, gibt's denn keine Tabus mehr?" Auch mein Freund fand es anfangs nicht sonderlich toll, dass ich im Kalender bin, aber als meine Oma ihn sogar begeistert ins Schlafzimmer hing, hat auch er Gefallen daran gefunden. Ästhetisch und erotisch findet er die Aufnahmen mittlerweile.
Alex Wenner: Du hattest spontan zugesagt, als ich fragte, ob ich dich fotografieren darf - warum?
Annelie: Nun, ich kenne euren Kalender seit der ersten Ausgabe und die Aufnahmen von deinen Jungs und Mädels an den unterschiedlichen Blöcken hatten mir von Anfang an gefallen, sie sind auch nicht pornografisch, man sieht ja eigentlich nichts schlimmes auf den Bildern, was anstößig wäre. Viele Frauen lassen sich in Studios fotografieren. Mir gefallen die Bilder in der Natur wesentlich besser – sie sind einfach was Besonderes. Ansonsten ist auch die Aufmachung von palatinum arts sehr edel.
Annelie fragt Alex Wenner: Was war deine Idee damals, wie bist du zu der Vision nackt-bouldern gekommen?
Alex Wenner: Nach 15 jahren alpinem Klettern und Sportklettern begann ich ausschließlich zu bouldern. Ich empfinde diese Art des Kletterns im Gesamten als die anspruchsvollste Weise, sich am Fels zu bewegen. Die Bewegungen sind sehr kraftvoll, ästhetisch und man entwickelt mit der Zeit ein ganz intensives Gefühl für die Materie Fels. Für mich ist es Klettern in Perfektion. Palatinum arts sehe ich als einen Dialog zwischen Mensch und Fels, als Symbiose einer schönen Bewegung und eines schönen Körpers, auf das Wesentliche reduziert. Der Kalender ist ein Medium, um meine Aufnahmen einem größeren Kreis zugänglich zu machen.
Annelie: Gab es auch kritische Stimmen zu palatinum arts?
Alex Wenner: Natürlich bleiben die nicht aus. Gerade der 2005er hat für Erregung im Publikum und Provokation meinerseits gesorgt, als ich eine Frau mit einer Kuh auf dem Titel abgebildet habe. Dieser Kalender hatte den Schwerpunkt Alpen. Wir haben ihn im Zillertal, im Averstal, in der Schweiz und im Allgäu produziert. Seit meiner Kindheit assoziiere ich Alpen mit Kühen und daher musste eine Kuh aufs Titelbild. Ich denke, dem Tier war es egal, Schaden hat sie, und da bin ich mir sicher, nicht davongetragen. Die meisten allerdings haben sich sehr positiv dazu geäußert, was letztlich auch dazu führte, dass wir den Kalender in ganz Europa, den USA und sogar in Neuseeland verkaufen. Interessanterweise sind die Schweizer, nein den palatinum arts haben sie nicht erfunden, absolute Fans unseres Projektes.
Annelie: Wie geht's weiter?
Alex Wenner: Jetzt schreiben wir das Jahr 2006, der aktuelle Kalender zeigt erneut eine in sich geschlossene Kollektion einzigartiger Aktfotografie dies- und jenseits des Boulderblockes. Einen weiteren palatinum arts 2007 wird es wohl nicht geben. Mittlerweile kennen viele unseren Kalender, er hat sich in Kunst- und Kletterkreisen etabliert. Das macht uns natürlich stolz, kostet aber auch viel Zeit und Energie. Für mich wird es wieder Zeit, neue Wege zu gehen. An Ideen mangelt es uns nicht!
Die Autoren
Alex Wenner, 36, Diplom-Chemiker und einer der Macher von palatinum.info Mediendesign klettert seit 21 Jahren und fotografiert schon mindestens genauso lange. Seine Bilder wurden weltweit in allen führenden Fachmagazinen, in Büchern und anderen Medien veröffentlicht. Er selbst kletterte Routen und Erstbegehungen bis 10+ bzw. Fb.8a+/b beim Bouldern. 2004 erschien die mittlerweile 2. Auflage seines bei Panico verlegten Pfalzboulderführers, sowie die palatinum DVD in Kooperation mit Kai Richelsen und Wojtek Gumula.
Der Autodidakt Kai Richelsen ist nebenberuflich Kameramann, Cutter und Produzent und hat als Mediendesigner unter anderem das palatinum.info Webportal entwickelt.
Annelie H. ist 39 Jahre alt und klettert seit 21 Jahren. Beim Klettern gelangen ihr Touren bis in den oberen neunten Grad. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und interessiert sich fürs Klettern, Skifahren, Exotische Reisen und Esoterik.
Palatinum arts 2006
Der 2006er Kalender zeigt erneut ein in sich abgeschlossenes Sammelsurium einzigartiger Aktfotografie in Europa dies- und jenseits des Boulderblocks.
- Photographed by Alex Wenner, designed by Kai Richelsen
- 13 schwarzweiß Fotografien, Duplexdruck Schwarz-mattgold
- 30x30 Zentieter Metallspiralbindung
- Limited edition
- Preis: 19,95 Euro
- Bestellen bei: www.palatinum.info (Dort können auch die Galerien der bisher erschienenen palatinum arts Kalender angesehen werden).
Quelle
Alex Wenner
Zur ersten Ausgabe 2003 schrieb das Klettern-Magazin 11/02:
"'In meinen Filmen gibt es keine nackten Ärsche, und schon gar nicht meinen eigenen.' Weniger prüde, aber auch weniger breitbeinig als der hier zitierte John Wayne präsentieren sich die von Alex Wenner fotografierten NackteurInnen der Boulderszene im Aktkalender "Palatinum Arts". Damit alpine Sittenwächter die Moralkeule im Chalkbag lassen, sei gesagt, dass alle Fotomodelle das Problem der offenen Tür erfolgreich angehen."
Erotik in der Geschichte
Warum? Schon Peter Paul Rubens brachte seine Vision nackter Frauenkörper im 16. Jahrhundert malerisch zum Ausdruck, dicke Frauen waren es im Allgemeinen, ästhetisch oder unästhetisch, das liegt im Auge des Betrachters. Im Mittelalter umfasste der Begriff Erotik oft Liebesschmerz, Eifersucht, Verzweiflung und Obszönität. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Geändert hat sich die Erotik in der Werbung: Selbst Supermarktprodukte, die mit Nacktheit und mit Sex-Appeal nichts zu tun haben, werden dem Endverbraucher durch Erotik schmackhafter gemacht. Sex sells!
Boulderblöcke - äußerst unattraktives Aussehen
Meine Vision: Was tun, wenn die meisten Boulderblöcke im Lande ausgesprochen hässlich daherkommen? Meist grünlich bemoost, manchmal armselig klein und feucht liegen sie unharmonisch eingebettet in einer dichtbewaldeten Mittelgebirgslandschaft, die der Alpinist und Kletterer aus Angst vor Gicht, Hautblässe, Wanzen oder Zeckenbisse meiden will. Die Linien sind es meistens, die den Aufwand lohnen. Perfektionierte Bewegungen, ein ausgeprägtes kinästhetisches Bewusstsein, ein Maximum an Muskelkontraktion und Ästhetik verlangen dem Boulderer alles ab.
Auseinandersetzung zwischen Mensch und Fels
Fotografie ist Ausdruck höchster Subjektivität, die Liebe zum Detail und ein Entdecken des Bekannten. Schwarzweiß macht das Bild, mystischer oder futuristischer wird es, wenn Sepia oder ein zarter Blauton, der die überhitzten Gemüter, angewärmt durch zuviel nackte Haut, wieder abkühlt, mit ins Spiel kommen. Palatinum arts versteht sich als eine Symbiose teils hässlicher Blöcke, schöner nackter Körper und präziser Moves - eine Auseinandersetzung zwischen Mensch und Fels, auf das absolute Minimum reduziert. Es ist ein Grenzgang und oftmals schmaler Grat zwischen schmuddeliger Pornografie und ansprechender Erotik, aber doch gesteuert durch Brennweite, Belichtung und Gestaltung des Objektes. Das klingt fast schon esoterisch und ein bißchen nach Kunst.
Ein Lexikon beschreibt Kunst als "Entwicklung der Erlebnisfähigkeit eines Menschen durch wirksame Gestaltung eines gegebenen Materials. Kunst schafft in sich abgeschlossene, allgemein gültige, aber nicht immer allgemein verständliche Werke". Na prima, passt doch, das passt auch für palatinum arts.
Making-Off – Gedanken des Fotografen
- Ok, zieh dich aus, Mäuschen! Die Kameraeinstellung stimmt, schön ist, dass es heute trüb am Himmel ist, das macht weniger Kontraste. Nein so nicht, komm, mach mal eine ästhetische Bewegung. Ja, so ist schon besser. Super.
- Paparazzi auf der Burg: Shit, schau mal, die glotzen mit dem Fernglas vom Turm rüber zu uns. Mach schnell, sonst kommen die noch. Oh Gott, da kommt der Chef der Burg. Ich hau über den Hinterausgang ab, du ziehst dich einfach nur an, und machst so, als wärst du ganz normaler Touri. Wir treffen uns am Auto.
- Anstrengung bitte, mehr Anstrengung, die Muskeln auf deinem Rücken gefallen mir noch nicht. Mach zehn Liegestütze, ok jetzt passt's.
- Ups, die Lady ist ja nackt, Scharmröte treibt's dem Burschen ins Gesicht. Nackt bouldern im Zentrum beliebter Bouldergebiete ist sowohl für das Model, als auch für den Fotograf nicht einfach.
Interview mit Model Annelie
Alex Wenner, der Fotograf von palatinum arts, sprach mit einem seiner Models, Annelie, über das Kalender-Projekt.
Alex Wenner: Du bist eine Frau der Berge. Was sagt dein Vater (Anmerkung der Redaktion: Alpinist und Eiger-Nordwandbegeher) zu palatinum arts?
Annelie: Er sagte mit einem Lächeln im Auge: "Früher hätt's das nicht gegeben, wenn das jetzt zum Sport der Alpen wird, darf ich auf meinen Wanderungen die Herztropfen nicht vergessen. Nö, aber jetzt mal im Ernst, keiner will, dass jetzt jeder Kletterer oder Wanderer im Gebirge nackt daher kommt, gibt's denn keine Tabus mehr?" Auch mein Freund fand es anfangs nicht sonderlich toll, dass ich im Kalender bin, aber als meine Oma ihn sogar begeistert ins Schlafzimmer hing, hat auch er Gefallen daran gefunden. Ästhetisch und erotisch findet er die Aufnahmen mittlerweile.
Alex Wenner: Du hattest spontan zugesagt, als ich fragte, ob ich dich fotografieren darf - warum?
Annelie: Nun, ich kenne euren Kalender seit der ersten Ausgabe und die Aufnahmen von deinen Jungs und Mädels an den unterschiedlichen Blöcken hatten mir von Anfang an gefallen, sie sind auch nicht pornografisch, man sieht ja eigentlich nichts schlimmes auf den Bildern, was anstößig wäre. Viele Frauen lassen sich in Studios fotografieren. Mir gefallen die Bilder in der Natur wesentlich besser – sie sind einfach was Besonderes. Ansonsten ist auch die Aufmachung von palatinum arts sehr edel.
Annelie fragt Alex Wenner: Was war deine Idee damals, wie bist du zu der Vision nackt-bouldern gekommen?
Alex Wenner: Nach 15 jahren alpinem Klettern und Sportklettern begann ich ausschließlich zu bouldern. Ich empfinde diese Art des Kletterns im Gesamten als die anspruchsvollste Weise, sich am Fels zu bewegen. Die Bewegungen sind sehr kraftvoll, ästhetisch und man entwickelt mit der Zeit ein ganz intensives Gefühl für die Materie Fels. Für mich ist es Klettern in Perfektion. Palatinum arts sehe ich als einen Dialog zwischen Mensch und Fels, als Symbiose einer schönen Bewegung und eines schönen Körpers, auf das Wesentliche reduziert. Der Kalender ist ein Medium, um meine Aufnahmen einem größeren Kreis zugänglich zu machen.
Annelie: Gab es auch kritische Stimmen zu palatinum arts?
Alex Wenner: Natürlich bleiben die nicht aus. Gerade der 2005er hat für Erregung im Publikum und Provokation meinerseits gesorgt, als ich eine Frau mit einer Kuh auf dem Titel abgebildet habe. Dieser Kalender hatte den Schwerpunkt Alpen. Wir haben ihn im Zillertal, im Averstal, in der Schweiz und im Allgäu produziert. Seit meiner Kindheit assoziiere ich Alpen mit Kühen und daher musste eine Kuh aufs Titelbild. Ich denke, dem Tier war es egal, Schaden hat sie, und da bin ich mir sicher, nicht davongetragen. Die meisten allerdings haben sich sehr positiv dazu geäußert, was letztlich auch dazu führte, dass wir den Kalender in ganz Europa, den USA und sogar in Neuseeland verkaufen. Interessanterweise sind die Schweizer, nein den palatinum arts haben sie nicht erfunden, absolute Fans unseres Projektes.
Annelie: Wie geht's weiter?
Alex Wenner: Jetzt schreiben wir das Jahr 2006, der aktuelle Kalender zeigt erneut eine in sich geschlossene Kollektion einzigartiger Aktfotografie dies- und jenseits des Boulderblockes. Einen weiteren palatinum arts 2007 wird es wohl nicht geben. Mittlerweile kennen viele unseren Kalender, er hat sich in Kunst- und Kletterkreisen etabliert. Das macht uns natürlich stolz, kostet aber auch viel Zeit und Energie. Für mich wird es wieder Zeit, neue Wege zu gehen. An Ideen mangelt es uns nicht!
Die Autoren
Alex Wenner, 36, Diplom-Chemiker und einer der Macher von palatinum.info Mediendesign klettert seit 21 Jahren und fotografiert schon mindestens genauso lange. Seine Bilder wurden weltweit in allen führenden Fachmagazinen, in Büchern und anderen Medien veröffentlicht. Er selbst kletterte Routen und Erstbegehungen bis 10+ bzw. Fb.8a+/b beim Bouldern. 2004 erschien die mittlerweile 2. Auflage seines bei Panico verlegten Pfalzboulderführers, sowie die palatinum DVD in Kooperation mit Kai Richelsen und Wojtek Gumula.
Der Autodidakt Kai Richelsen ist nebenberuflich Kameramann, Cutter und Produzent und hat als Mediendesigner unter anderem das palatinum.info Webportal entwickelt.
Annelie H. ist 39 Jahre alt und klettert seit 21 Jahren. Beim Klettern gelangen ihr Touren bis in den oberen neunten Grad. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und interessiert sich fürs Klettern, Skifahren, Exotische Reisen und Esoterik.
Palatinum arts 2006
Der 2006er Kalender zeigt erneut ein in sich abgeschlossenes Sammelsurium einzigartiger Aktfotografie in Europa dies- und jenseits des Boulderblocks.
- Photographed by Alex Wenner, designed by Kai Richelsen
- 13 schwarzweiß Fotografien, Duplexdruck Schwarz-mattgold
- 30x30 Zentieter Metallspiralbindung
- Limited edition
- Preis: 19,95 Euro
- Bestellen bei: www.palatinum.info (Dort können auch die Galerien der bisher erschienenen palatinum arts Kalender angesehen werden).
Quelle
Alex Wenner
Weiterführende Informationen:
| palatinum-Webshop | |
| palatinum.info - Extremsport in der Pfalz |
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