Doppel-Gold für den DAV: Tauporn und Halenke sind Jugend-Weltmeister!
bergleben.de am 13.09.2010 - 12:48 Uhr
© Jorgos Megos
Thomas Tauporn und Sebastian Halenke (beide Sektion Schwäbisch-Gmünd) sind Jugend-Weltmeister 2010. Bei der Weltmeisterschaft im Klettern im schottischen Edinburgh setzte sich Tauporn in einem Herzschlagfinale in der Junioren-Wertung durch. Top-Favorit Halenke kletterte beinahe ungefährdet zum Top-Griff der Finalroute in der Jugend B-Kategorie und wiederholte seinen Triumph von 2009 eindrucksvoll. Doch damit nicht genug der deutschen Medaillen: Alexander Megos (Erlangen) holte sich Silber in der Jugend A und David Firnenburg gelang der Sprung auf den Bronzerang in der Jugend B.
Deutsche Jungs überragend
Viel besser hätte das Abschneiden des DAV-Kaders bei der WM in Großbritannien nicht sein können. Nach dem souveränen Einzug aller sechs Starter ins Halbfinale der Lead-Wettkämpfe blieb in der Vorschlussrunde nur Junior Jan Hojer auf der Strecke. Der Deutsche Herrenmeister von 2008 scheiterte an einer Sequenz an der Dachkante, als er einen Körperschwung nicht mehr abfangen konnte und wurde am Ende 16. Hannah Bähr ging als einziges deutsches Mädel im Vorstiegswettkampf gar als Erste der B-Kategorie aus dem Halbfinale hervor - ähnlich stark präsentierten sich Sebastian Halenke, David Firnenburg und Thomas Tauporn, die ohne Probleme ins Finale einzogen. Dorthin schaffte es mit Glück auch Alexander Megos: Der mitfavorisierte DAV-Athlet zitterte sich als Achter so gerade noch ins große Finale.
Tauporn weltmeisterlich
Dort zeigte in der beeindruckenden Halle von Edinburgh der DAV-Kader, was in ihm steckt. Der mittlerweile 19-jährige Zehnte der Weltrangliste Thomas Tauporn setzte sich im Junioren-Finale knapp gegen den Österreicher Mario Lechner durch. "Shorty" gelang in der schweren Finalroute ein Zug mehr als dem Österreicher - bei seiner letzten Jugend-WM fuhr der Schechinger nach Rang drei 2007, Rang zwei 2008 und Rang vier im vergangenen Jahr damit endlich den lang ersehnten Sieg ein.
Halenke top
Doch nicht nur Thomas Tauporn präsentierte sich in Edinburgh in weltmeisterlicher Form: Sebastian Halenke ließ in der Jugend-B seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance und kletterte alle Routen von der Quali bis ins Finale top. Der Mann mit dem Irokesen-Schnitt holte sich nach seinem WM-Sieg im vergangenen Jahr seine zweite Goldmedaille und zählt zu den stärksten Nachwuchskletterern überhaupt. Dritter in der Jugend-B wurde David Firnenburg aus Hannover, der sich damit knapp hinter dem Belgier Loic Timmermans die Bronzemedaille sicherte.
Megos holt Silber
In der überaus schweren Route für die A-Jugendlichen ging Alexander Megos nach Platz acht als Erster an den Start. Alex mühte sich über die schweren ersten Züge und die erste Schlüsselstelle, fiel dann aber recht zeitig aus der Wand. Doch ein Starter nach dem anderen biss sich an Megos Höhe die Zähne aus, bis nur noch der Beste aus dem Halbfinale, der Slowene Jure Raztresen, Megos vom Goldrang verdrängen konnte. Mit einer sehr starken Performance setzte sich Raztresen schließlich vor Megos, der sich am Ende aber über die Silbermedaille freuen durfte.
Bähr starke Sechste
Hannah Bähr aus Rosenheim kletterte im Finale leider nicht in die Medaillenränge, enttäuschte aber bei ihrer ersten Jugend-WM mit einem sehr guten sechsten Rang keineswegs. Ohne Medaillen fuhren zwar auch die Speed-Kletterer des DAV nach Hause, dennoch konnten auch sie gute Ergebnisse vorweisen: Isabell Haag wurde Sechste bei den Juniorinnen, Fabian Bosler und Maxi Porscha Zehnter und Siebter bei den Junioren. Die Siege gingen in den Speedwettkämpfen an Polen, die USA, Kasachstan und drei Mal an Russland.
Zukunftsaussichten positiv
Die 18. Jugend-Weltmeisterschaften waren für das deutsche Team die erfolgreichsten aller Zeiten. Insgesamt vier Medaillen sind Zeugnis der guten Nachwuchsarbeit, die in den Sektionen und den Leistungszentren getätigt wird. Sollte Klettern tatsächlich olympisch werden, dürfte der Alpenverein den Wettbewerben zuversichtlich entgegen sehen.
Deutsche Jungs überragend
Viel besser hätte das Abschneiden des DAV-Kaders bei der WM in Großbritannien nicht sein können. Nach dem souveränen Einzug aller sechs Starter ins Halbfinale der Lead-Wettkämpfe blieb in der Vorschlussrunde nur Junior Jan Hojer auf der Strecke. Der Deutsche Herrenmeister von 2008 scheiterte an einer Sequenz an der Dachkante, als er einen Körperschwung nicht mehr abfangen konnte und wurde am Ende 16. Hannah Bähr ging als einziges deutsches Mädel im Vorstiegswettkampf gar als Erste der B-Kategorie aus dem Halbfinale hervor - ähnlich stark präsentierten sich Sebastian Halenke, David Firnenburg und Thomas Tauporn, die ohne Probleme ins Finale einzogen. Dorthin schaffte es mit Glück auch Alexander Megos: Der mitfavorisierte DAV-Athlet zitterte sich als Achter so gerade noch ins große Finale.
Tauporn weltmeisterlich
Dort zeigte in der beeindruckenden Halle von Edinburgh der DAV-Kader, was in ihm steckt. Der mittlerweile 19-jährige Zehnte der Weltrangliste Thomas Tauporn setzte sich im Junioren-Finale knapp gegen den Österreicher Mario Lechner durch. "Shorty" gelang in der schweren Finalroute ein Zug mehr als dem Österreicher - bei seiner letzten Jugend-WM fuhr der Schechinger nach Rang drei 2007, Rang zwei 2008 und Rang vier im vergangenen Jahr damit endlich den lang ersehnten Sieg ein.
Halenke top
Doch nicht nur Thomas Tauporn präsentierte sich in Edinburgh in weltmeisterlicher Form: Sebastian Halenke ließ in der Jugend-B seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance und kletterte alle Routen von der Quali bis ins Finale top. Der Mann mit dem Irokesen-Schnitt holte sich nach seinem WM-Sieg im vergangenen Jahr seine zweite Goldmedaille und zählt zu den stärksten Nachwuchskletterern überhaupt. Dritter in der Jugend-B wurde David Firnenburg aus Hannover, der sich damit knapp hinter dem Belgier Loic Timmermans die Bronzemedaille sicherte.
Megos holt Silber
In der überaus schweren Route für die A-Jugendlichen ging Alexander Megos nach Platz acht als Erster an den Start. Alex mühte sich über die schweren ersten Züge und die erste Schlüsselstelle, fiel dann aber recht zeitig aus der Wand. Doch ein Starter nach dem anderen biss sich an Megos Höhe die Zähne aus, bis nur noch der Beste aus dem Halbfinale, der Slowene Jure Raztresen, Megos vom Goldrang verdrängen konnte. Mit einer sehr starken Performance setzte sich Raztresen schließlich vor Megos, der sich am Ende aber über die Silbermedaille freuen durfte.
Bähr starke Sechste
Hannah Bähr aus Rosenheim kletterte im Finale leider nicht in die Medaillenränge, enttäuschte aber bei ihrer ersten Jugend-WM mit einem sehr guten sechsten Rang keineswegs. Ohne Medaillen fuhren zwar auch die Speed-Kletterer des DAV nach Hause, dennoch konnten auch sie gute Ergebnisse vorweisen: Isabell Haag wurde Sechste bei den Juniorinnen, Fabian Bosler und Maxi Porscha Zehnter und Siebter bei den Junioren. Die Siege gingen in den Speedwettkämpfen an Polen, die USA, Kasachstan und drei Mal an Russland.
Zukunftsaussichten positiv
Die 18. Jugend-Weltmeisterschaften waren für das deutsche Team die erfolgreichsten aller Zeiten. Insgesamt vier Medaillen sind Zeugnis der guten Nachwuchsarbeit, die in den Sektionen und den Leistungszentren getätigt wird. Sollte Klettern tatsächlich olympisch werden, dürfte der Alpenverein den Wettbewerben zuversichtlich entgegen sehen.
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