Jugend- und Junioren-WM in Imst: Deutsche gehen leer aus
bergleben.de am 29.08.2011 - 11:02 Uhr
© ÖWK/Elias Holzknecht
Nach den letzten Erfolgen der deutschen Nachwuchskletterer bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2009 war das Großereignis in Imst (AUT) 2011 ein Rückschritt: Keiner der DAV-Kletterer konnte eine Medaille erringen. Bei den Lead-Wettkämpfen stellte Österreich als Gastgeber die erfolgreichste Mannschaft, im Speed war das russische Team dominant. Wir blicken zurück.
Die größten Hoffnungen im Team des DAV ruhten natürlich auf Sebastian Halenke und Alexander Megos. Nach der Qualifikation sah es für beide auch sehr gut aus: Megos führte die Junioren-Wertung im Vorstieg an, Halenke und Teamkollege David Firnenburg belegten in der A-Jugend die Plätze zwei und drei. Für Alex Megos war ein frühes Aus im Halbfinale letztlich ausschlaggebend für den undankbaren vierten Platz im Finale: Er fiel am gleichen Griff aus der Wand, wie Stefano Ghisolfi aus Italien, der Bronze bekam. Gold ging an Jure Raztresen aus Slowenien. Jan Hojer hatte als Neunter das Finale denkbar knapp verpasst. Auch bei den A-Jugendlichen ging der Sieg an einen Slowenen: Domen Skofic kletterte im Finale als einziger top. Halenke blieb auch nur der vierte Platz - Pech für den DAV. Neben ihm hatte Christoph Hanke den Sprung ins Finale geschafft, er musste sich dort aber mit Rang acht begnügen. David Firnenburg hatte im Halbfinale keinen guten Lauf und scheiterte als 13. am Einzug in die nächste Runde.
In der B-Jugend-Wertung ging das Gold dann an Österreich. Bernhard Röck gewann, aus deutscher Sicht schlugen sich Ruben Firnenburg als Siebter und Moritz Hans auf Rang zwölf achtbar. Die Bilanz der männlichen Jugend im Vorstieg: Der DAV ist dran an der Weltspitze - in Imst fehlte aber das nötige Glück.
Bei den weiblichen Jugendklassen war der DAV weniger stark vertreten. Luisa Deubzer und Lina Himpel auf Platz acht und neun bei in der Jugend-A waren die erfolgreichsten Lead-Teilnehmerinnen aus deutscher Sicht. Hannah Baehr belegte in der B-Jugend Platz 24. Einen großen Schritt weiter sind die österreichischen Kletter-Mädels: Jessica Pilz und Magdalena Röck gewann Gold in der B- und A-Jugend, bei den Juniorinnen musste sich Favoritin Johanna Ernst nur Julia Serrière aus Frankreich geschlagen geben.
Wenig überraschend beherrschten die Russen die Speed-Wettbewerbe. Viermal gab es in sechs Wettbewerben Gold für Russland, nur die Polin Aleksandra Rudzinska und der Ukrainer Danylo Boldyrev durchbrachen diese Siegesserie. Aus deutscher Sicht überzeugte Isabell Haag (Bestzeit: 13,93 Sekunden) bei den Juniorinnen mit Platz sieben, Maximilian Porscha (9,27 Sekunden) kletterte sich bei den Junioren sogar auf Platz fünf vor. Pech hatte bei den B-Jugendlichen Joshua Bosler, der im Achtelfinale seinen Gegner eigentlich klar im Griff hatte, im zweiten Run aber aus der Wand fiel und somit nur 13. wurde. Anja Schreiber erreichte bei den A-Jugendlichen Platz 21.
Rund 30 Grad brachte die Teilnehmer in der Quali noch zum Schwitzen, dann kam der Temperatureinbruch: Maximal 15 Grad, dazu Regen und Wind machten die Jugend- und Junioren-WM nicht eben einfacher für die Kandidaten - doch diese Bedingungen galten für alle gleichermaßen.
Halenke und Megos jeweils nur Vierter
Die größten Hoffnungen im Team des DAV ruhten natürlich auf Sebastian Halenke und Alexander Megos. Nach der Qualifikation sah es für beide auch sehr gut aus: Megos führte die Junioren-Wertung im Vorstieg an, Halenke und Teamkollege David Firnenburg belegten in der A-Jugend die Plätze zwei und drei. Für Alex Megos war ein frühes Aus im Halbfinale letztlich ausschlaggebend für den undankbaren vierten Platz im Finale: Er fiel am gleichen Griff aus der Wand, wie Stefano Ghisolfi aus Italien, der Bronze bekam. Gold ging an Jure Raztresen aus Slowenien. Jan Hojer hatte als Neunter das Finale denkbar knapp verpasst. Auch bei den A-Jugendlichen ging der Sieg an einen Slowenen: Domen Skofic kletterte im Finale als einziger top. Halenke blieb auch nur der vierte Platz - Pech für den DAV. Neben ihm hatte Christoph Hanke den Sprung ins Finale geschafft, er musste sich dort aber mit Rang acht begnügen. David Firnenburg hatte im Halbfinale keinen guten Lauf und scheiterte als 13. am Einzug in die nächste Runde.
In der B-Jugend-Wertung ging das Gold dann an Österreich. Bernhard Röck gewann, aus deutscher Sicht schlugen sich Ruben Firnenburg als Siebter und Moritz Hans auf Rang zwölf achtbar. Die Bilanz der männlichen Jugend im Vorstieg: Der DAV ist dran an der Weltspitze - in Imst fehlte aber das nötige Glück.
Österreicherinnen glänzen im Vorstieg
Bei den weiblichen Jugendklassen war der DAV weniger stark vertreten. Luisa Deubzer und Lina Himpel auf Platz acht und neun bei in der Jugend-A waren die erfolgreichsten Lead-Teilnehmerinnen aus deutscher Sicht. Hannah Baehr belegte in der B-Jugend Platz 24. Einen großen Schritt weiter sind die österreichischen Kletter-Mädels: Jessica Pilz und Magdalena Röck gewann Gold in der B- und A-Jugend, bei den Juniorinnen musste sich Favoritin Johanna Ernst nur Julia Serrière aus Frankreich geschlagen geben.
Speed: Viermal Gold für Russland
Wenig überraschend beherrschten die Russen die Speed-Wettbewerbe. Viermal gab es in sechs Wettbewerben Gold für Russland, nur die Polin Aleksandra Rudzinska und der Ukrainer Danylo Boldyrev durchbrachen diese Siegesserie. Aus deutscher Sicht überzeugte Isabell Haag (Bestzeit: 13,93 Sekunden) bei den Juniorinnen mit Platz sieben, Maximilian Porscha (9,27 Sekunden) kletterte sich bei den Junioren sogar auf Platz fünf vor. Pech hatte bei den B-Jugendlichen Joshua Bosler, der im Achtelfinale seinen Gegner eigentlich klar im Griff hatte, im zweiten Run aber aus der Wand fiel und somit nur 13. wurde. Anja Schreiber erreichte bei den A-Jugendlichen Platz 21.
Wechselnde Bedingungen in Imst
Rund 30 Grad brachte die Teilnehmer in der Quali noch zum Schwitzen, dann kam der Temperatureinbruch: Maximal 15 Grad, dazu Regen und Wind machten die Jugend- und Junioren-WM nicht eben einfacher für die Kandidaten - doch diese Bedingungen galten für alle gleichermaßen.
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