15m-Speedweltrekord: IFSC bestätigt neue Bestmarke trotz Kritik
bergleben.de am 13.08.2010 - 09:57 Uhr
Die International Sport Climbing Federation IFSC hat den am 16.7.2010 in Arco (ITA) aufgestellten Speedrekord des Chinesen Qixin Zhong offiziell bestätigt.
Zhong unterbietet eigenen Rekord
Der Chinese Qixin Zhong ist neuer und alter Träger des 15m-Weltrekordes im Speedklettern. Der 21-Jährige wurde beim WM-Pre-Event in Arco im Juli zwar nur Dritter des Einzelwettkampfes, unterbot jedoch im Halbfinale den bestehenden Rekord von 6,64 Sekunden um 17 Hundertstel auf 6,47 Sekunden.
Regelgerecht oder nicht?
Der Zustandekommen des Rekordes von Zhong ist dubios und durchaus diskussionswürdig: Der Russe Kokorin, Gegner Zhongs im Halbfinale, beging beim Weltrekordlauf einen Fehlstart. Da die Fehlstart-Hupe allerdings nicht funktionierte und es so laut war, dass die Sportler trotz Rufen nicht über den Fehlstart informiert werden konnten, zogen beide bis oben durch. Der Lauf wurde anschließend wiederholt, Zhong schied dabei gegen den Russen aus. Zunächst war fraglich, ob der Rekord anerkannt werden würde - im Regelwerk der IFSC ist zu einer solchen Situation nichts zu finden. Nach Angaben des Leiters des DAV-Ressorts Spitzenbergsport Wolfgang Wabel wurde im IFSC-Präsidium die Angelegenheit diskutiert und der Weltrekord in einer Abstimmung, die nicht einstimmig ausfiel, am 5. August validiert. Ein Weltrekord in einem ungültigen Rennen? Eine durchaus fragliche Entscheidung.
Quellen:
IFSC, www.arco2011.it, DAV
Zhong unterbietet eigenen Rekord
Der Chinese Qixin Zhong ist neuer und alter Träger des 15m-Weltrekordes im Speedklettern. Der 21-Jährige wurde beim WM-Pre-Event in Arco im Juli zwar nur Dritter des Einzelwettkampfes, unterbot jedoch im Halbfinale den bestehenden Rekord von 6,64 Sekunden um 17 Hundertstel auf 6,47 Sekunden.
Regelgerecht oder nicht?
Der Zustandekommen des Rekordes von Zhong ist dubios und durchaus diskussionswürdig: Der Russe Kokorin, Gegner Zhongs im Halbfinale, beging beim Weltrekordlauf einen Fehlstart. Da die Fehlstart-Hupe allerdings nicht funktionierte und es so laut war, dass die Sportler trotz Rufen nicht über den Fehlstart informiert werden konnten, zogen beide bis oben durch. Der Lauf wurde anschließend wiederholt, Zhong schied dabei gegen den Russen aus. Zunächst war fraglich, ob der Rekord anerkannt werden würde - im Regelwerk der IFSC ist zu einer solchen Situation nichts zu finden. Nach Angaben des Leiters des DAV-Ressorts Spitzenbergsport Wolfgang Wabel wurde im IFSC-Präsidium die Angelegenheit diskutiert und der Weltrekord in einer Abstimmung, die nicht einstimmig ausfiel, am 5. August validiert. Ein Weltrekord in einem ungültigen Rennen? Eine durchaus fragliche Entscheidung.
Quellen:
IFSC, www.arco2011.it, DAV
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