Bernard Hangl spielt mit dem Feuer: Begehung von Megasäule im Pitztal
bergleben.de am 26.02.2010 - 14:25 Uhr
© Bernhard Hangl sen.
Der Telfer Alpinist Bernhard Hangl Senior ließ sich auf ein "Spiel mit dem Feuer" ein: Seit Beginn der Zeitrechnung des extremen Eiskletterns erreichte die Megasäule auf Höhe des Weilers Weixmannstall im hinteren Pitztal in diesem Jahr erstmals den Boden. Zusammen mit Markus Praxamer wagte Bernhard Hangl Ende Januar das schier Unmögliche – und erkletterte die Säule. Die Route "Spiel mit dem Feuer" bewertet er mit Wi6. Hier ist sein Bericht zur Begehung:
"Ein gewisses Restrisiko bleibt"
"Erstmalig setzte dieses Jahr die riesige Säule auf der linken Talseite in Höhe der Ortschaft Weixmannstall im Pitztal am Boden auf und wurde zum Anziehungspunkt für viele Eiskletterer der Umgebung. Die Bedenken, das Teil könnte beim Klettern kollabieren, hielt aber viele davon ab, sich damit auseinanderzusetzen.
Inspiriert vom Foto von Matthias Burtscher (Dangerpark) schaute ich mir die Säule gemeinsam mit Praxi am 31. Januar mal aus der Nähe an. Am Sockel angekommen, war für mich klar: die Zeichen stehen günstig.
In gut 45 Minuten schlich ich dann mit feiner Klinge, immer in weiser Voraussicht, so wenig wie möglich auf sie einzuschlagen, hinauf zum Top. Oben drehte ich dann gleich zwei Eisuhren und holte Praxi nach. Mein Fazit: Auch wenn wir vieles bedacht haben, bleibt hier ein gewisses Restrisiko."
"Ein gewisses Restrisiko bleibt"
"Erstmalig setzte dieses Jahr die riesige Säule auf der linken Talseite in Höhe der Ortschaft Weixmannstall im Pitztal am Boden auf und wurde zum Anziehungspunkt für viele Eiskletterer der Umgebung. Die Bedenken, das Teil könnte beim Klettern kollabieren, hielt aber viele davon ab, sich damit auseinanderzusetzen.
Inspiriert vom Foto von Matthias Burtscher (Dangerpark) schaute ich mir die Säule gemeinsam mit Praxi am 31. Januar mal aus der Nähe an. Am Sockel angekommen, war für mich klar: die Zeichen stehen günstig.
In gut 45 Minuten schlich ich dann mit feiner Klinge, immer in weiser Voraussicht, so wenig wie möglich auf sie einzuschlagen, hinauf zum Top. Oben drehte ich dann gleich zwei Eisuhren und holte Praxi nach. Mein Fazit: Auch wenn wir vieles bedacht haben, bleibt hier ein gewisses Restrisiko."
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