Deutscher nach Kletterunfall in Lebensgefahr

M2b Redaktion am 03.11.2008 - 15:22 Uhr
Bei einer Klettertour am Kopftörlgrat im Wilden-Kaiser-Gebirge ist ein 30-jähriger Deutscher schwer verunglückt. In der Tour "Alte Südwand" brach ein Sicherungshaken aus der Wand, der Mann stürzte 20 Meter ab und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.


In der fünften Seillänge
Der Kletterer war mit einem Freund in der Felswand unterwegs, als er im Vorstieg kletternd sich ins Seil setzte, um einen weiteren Haken einzubohren. Er befand sich gerade in der fünften Seillänge, ca. 10 Meter oberhalb des Standplatzes des Sichernden. Dann brach der Sicherungshaken und zwei weitere Zwischensicherungen, der Deutsche stürzte ab und prallte mehrmals gegen den Fels, bis sein 23-Jähriger Begleiter den Fall bremsen konnte. Allerdings gelang es diesem nicht, zum Verunglückten abzusteigen. Glücklicherweise hatte eine Gruppe Bergsteiger den Unfall beobachtet und verständigte den Rettungsdienst. Der 30-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus Salzburg geflogen.

Quellen:
- www.kurier.at
- vol.at
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