Jugend-Weltmeisterschaft in Edinburgh
bergleben.de am 07.09.2004 - 11:30 Uhr
Vom 9. bis 12. September 2004 trifft sich die Sportkletter-Jugend in Edinburgh zur UIAA/ICC Weltmeisterschaft. Austragungsort ist das Nationale Schottische Felskletterzentrum, die GORE TEX Arena, mit 2400 Quadratmetern künstlicher Kletterwand und 400 Quadratmetern Boulderfläche. Auch der DAV entsendet ein Team zu diesem Saisonhöhepunkt der jungen Wettkampfkletterer.
Deutschland mit 14 Kletterern am Start in Schottland
Rund 400 Kletterer aus 30 Nationen werden an diesem Megaevent der Schwierigkeits- und Speedkletterer in Schottland teilnehmen. Der DAV vertritt Deutschland mit seiner Jugendnationalmannschaft. Folgende 14 Kletterer sind für die WM nominiert und werden mit ihren Betreuern Gunter Gäbel und Matthias Keller ab Donnerstag ihre Künste im Schwierigkeitsklettern unter Beweis stellen:
Jonas Baumann, Jan Berner, Markus Jung, Thomas Knoche, Philipp Magin, Lisa Knoche, Eva Magin, Lisa Müller, Juliane Wurm, Max Wörner, Jan Ruh, Nadine Ruh, Felix Neumärker und
Julia Winter.
Die Österreicher sind mit ganzen 19 Kletterern bei der WM vertreten, darunter neun weibliche und sieben männliche Schwierigkeitskletterer und drei Speedkletterer. Die Schweiz geht mit fünf männlichen und zwei weiblichen Kletterern an den Start.
Drei Starterklassen
Die Kletterer starten in drei verschiedenen Kategorien unterteilt nach Altersklassen:
Jugend B: Jahrgang 1989 und 1990 (männlich/weiblich)
Jugend A: Jahrgang 1987 und 1988 (männlich/weiblich)
Junioren: Jahrgang 1985 und 1986 (männlich/weiblich)
Regeln beim Speedklettern
Die Regeln beim Speedklettern sind relativ einfach gehalten. Die Qualifikationsrunde besteht aus zwei Kletterrouten und die Zeit, die für beide Routen gebraucht wird, ist schließlich ausschlaggebend - ein Rennen gegen die Zeit also. Anschließend folgt die Finalrunde, die nach einem Ausscheidungssystem abläuft. Immer zwei Kletterer treten gleichzeitig, also gegeneinander an und es zählt auch dabei die benötigte Routen-Gesamtzeit.
Bewertung der Schwierigkeitskletterer
Das Schwierigkeitsklettern basiert auf dem Prinzip, dass derjenige gewinnt, der den höchsten Punkt der Route erreicht. Die Kletterer werden also danach bewertet, welchen Griff sie in welcher Höhe erreichen. Berührt der Kletterer den Griff lediglich, ist dies mit einem Minuszeichen hinter der Zahl gekennzeichnet, hält er den Griff steht als Ergebnis lediglich die Zahl des erreichten Griffs und ist er bereits über den Griff hinaus geklettert, kennzeichnet dies ein + nach der Zahl.
Wettkampfablauf beim Schwierigkeitsklettern
In der Qualifikationsrunde der WM müssen die Jugendlichen zwei Routen im Flash-Modus bewältigen. Das bedeutet, sie haben zuvor einmal gesehen, wie die Routensetzer die Routen demonstriert haben. Die erreichten Höhen beider Routen werden schließlich zu einem Ergebnis zusammengezählt. Die besten 26 Kletterer qualifizieren sich danach für das Halbfinale, das im On-Sight-Modus ausgetragen wird. Hier sehen die Jugendlichen zuvor niemanden, der die Route klettert. Die einzige Information über die Route können sie in der sogenannten Observationszeit einholen, indem sie vom Boden aus den Verlauf der Route begutachten können. Dann müssen sie sich in einem seperaten Bereich, der sogenannten Isolationszone aufhalten, von der aus ein Kletterer nach dem anderen für seinen Start aufgerufen wird. Die besten Acht kommen dann ins Finale.
Ablauf am Donnerstag, 9. September 2004
Route 1 der Qualifiaktionsrunde im Schwierigkeitsklettern für alle Kategorien.
Ablauf am Freitag, 10. September 2004
Route 2 der Qualifikationsrunde im Schwierigkeitsklettern für alle Kategorien.
Im Anschluss: Beide Routen der Qualifikationsrunde im Speedklettern für alle Kategorien.
Ablauf am Samstag, 11. September 2004
Halbfinale im Schwierigkeitsklettern für drei Kategorien
Finale im Speedklettern
Halbfinale im Schwierigkeitsklettern für verbleibende drei Kategorien
Ablauf am Sonntag, 12. September 2004
Finale im Schwierigkeitsklettern in dieser Reihenfolge: Jugend B weiblich, Jugend B männlich, Jugend A weiblich, Jugend A männlich, Juniorinnen, Junioren
Siegerehrung für Speed- und Schwierigkeitsklettern
Weitere Informationen:
- www.thebmc.co.uk/wyc/
- Deutscher Alpenverein
- Wettkampfkalender
- ratho.ezoneinteractive.net
Fotoserie: Jugend-Weltmeisterschaft in Edinburgh
Deutschland mit 14 Kletterern am Start in Schottland
Rund 400 Kletterer aus 30 Nationen werden an diesem Megaevent der Schwierigkeits- und Speedkletterer in Schottland teilnehmen. Der DAV vertritt Deutschland mit seiner Jugendnationalmannschaft. Folgende 14 Kletterer sind für die WM nominiert und werden mit ihren Betreuern Gunter Gäbel und Matthias Keller ab Donnerstag ihre Künste im Schwierigkeitsklettern unter Beweis stellen:
Jonas Baumann, Jan Berner, Markus Jung, Thomas Knoche, Philipp Magin, Lisa Knoche, Eva Magin, Lisa Müller, Juliane Wurm, Max Wörner, Jan Ruh, Nadine Ruh, Felix Neumärker und
Julia Winter.
Die Österreicher sind mit ganzen 19 Kletterern bei der WM vertreten, darunter neun weibliche und sieben männliche Schwierigkeitskletterer und drei Speedkletterer. Die Schweiz geht mit fünf männlichen und zwei weiblichen Kletterern an den Start.
Drei Starterklassen
Die Kletterer starten in drei verschiedenen Kategorien unterteilt nach Altersklassen:
Jugend B: Jahrgang 1989 und 1990 (männlich/weiblich)
Jugend A: Jahrgang 1987 und 1988 (männlich/weiblich)
Junioren: Jahrgang 1985 und 1986 (männlich/weiblich)
Regeln beim Speedklettern
Die Regeln beim Speedklettern sind relativ einfach gehalten. Die Qualifikationsrunde besteht aus zwei Kletterrouten und die Zeit, die für beide Routen gebraucht wird, ist schließlich ausschlaggebend - ein Rennen gegen die Zeit also. Anschließend folgt die Finalrunde, die nach einem Ausscheidungssystem abläuft. Immer zwei Kletterer treten gleichzeitig, also gegeneinander an und es zählt auch dabei die benötigte Routen-Gesamtzeit.
Bewertung der Schwierigkeitskletterer
Das Schwierigkeitsklettern basiert auf dem Prinzip, dass derjenige gewinnt, der den höchsten Punkt der Route erreicht. Die Kletterer werden also danach bewertet, welchen Griff sie in welcher Höhe erreichen. Berührt der Kletterer den Griff lediglich, ist dies mit einem Minuszeichen hinter der Zahl gekennzeichnet, hält er den Griff steht als Ergebnis lediglich die Zahl des erreichten Griffs und ist er bereits über den Griff hinaus geklettert, kennzeichnet dies ein + nach der Zahl.
Wettkampfablauf beim Schwierigkeitsklettern
In der Qualifikationsrunde der WM müssen die Jugendlichen zwei Routen im Flash-Modus bewältigen. Das bedeutet, sie haben zuvor einmal gesehen, wie die Routensetzer die Routen demonstriert haben. Die erreichten Höhen beider Routen werden schließlich zu einem Ergebnis zusammengezählt. Die besten 26 Kletterer qualifizieren sich danach für das Halbfinale, das im On-Sight-Modus ausgetragen wird. Hier sehen die Jugendlichen zuvor niemanden, der die Route klettert. Die einzige Information über die Route können sie in der sogenannten Observationszeit einholen, indem sie vom Boden aus den Verlauf der Route begutachten können. Dann müssen sie sich in einem seperaten Bereich, der sogenannten Isolationszone aufhalten, von der aus ein Kletterer nach dem anderen für seinen Start aufgerufen wird. Die besten Acht kommen dann ins Finale.
Ablauf am Donnerstag, 9. September 2004
Ablauf am Freitag, 10. September 2004
Ablauf am Samstag, 11. September 2004
Ablauf am Sonntag, 12. September 2004
Weitere Informationen:
- www.thebmc.co.uk/wyc/
- Deutscher Alpenverein
- Wettkampfkalender
- ratho.ezoneinteractive.net
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Weiterführende Informationen:
| ICC | |
| Deutscher Alpenverein (DAV) |
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