"First round first minute": Chris Sharma verteidigt sein Projekt
bergleben.de am 09.04.2010 - 11:20 Uhr
© Pete O´Donovan
Es sind offene Worte aus dem Herzen und der Seele, die Chris Sharma im Blog seiner Freundin Daila Ojeda vor wenigen Tagen veröffentlichte. Wir haben den Text für euch ins Deutsche übersetzt und wollen die Worte von Chris unkommentiert lassen.
Chris Sharmas Gedanken über Sportklettern, seine Projekte und das Verhalten eines Kletterers (frei übersetzt von http://englishdailaojeda.blogspot.com)
„Als ich vor 16 Jahren das Klettern begann, war rotpunkten weit verbreitet und auf dem Weg, überstrapaziert zu werden. Die Leute verbohrten ganze Felsen, die Routen wurden nicht einmal versucht, um sie dann später alle gleichzeitig rotzupunkten. Manche setzten sogar nur den ersten Bohrhaken und behaupteten dann, die Route sei ihre. Es gibt keinen Zweifel daran, dass dies keine gute Sache war. Die Antwort auf diese Situation, als ich ein Teen war, war das andere Extrem - dass das Gestein allen gehören sollte und es keine geschlossenen Projekte gibt. Insbesondere nicht, wenn die Einrichter nicht einmal ernsthaft versuchten, die Route zu klettern. Es war klar, dass man den Fortschritt nicht stoppen konnte und das Horten von Projekten nicht erlaubt sein sollte. Zwischen diesen beiden Extremen, gibt es da keinen Mittelweg?
Ich muss sagen, dass ich während meiner ersten Erfahrungen im Sportklettern, als ich noch ein Kind war, diese Problematik nicht verstand. Ich hatte noch nie eigene Routen geschraubt. Ich ging fast ausschließlich Bouldern. Beim Bouldern erfordert der Prozess einer Erstbegehung auch eine Vision, aber eine Boulderline zu öffnen, kann nicht verglichen werden mit der Einrichtung eine Sportkletterroute. Beim Klettern sollte die Person, die eine Vision hat und all ihre Arbeit in diese investiert, ein Mitspracherecht haben oder zumindest gefragt werden. ob sie oder ob sie nicht damit einverstanden ist, wenn Andere die Route versuchen wollen.
Leute sagen oft: „Die Erstbegehung ist nicht wichtig. Ich möchte nur diese beeindruckende Linie klettern.“ Ehrlich, ich denke, dass diese Aussagen ziemlich naiv sind. Aus meiner Perspektive ist der Prozess, eine Linie zu entdecken, all seine Arbeit reinzustecken, sie mit Haken zu versehen, sie zu säubern und sie schlussendlich zu klettern das, worum es beim Klettern geht. Und der erste Versuch ist etwas Besonderes, er kann nur einmal geschehen. Ein Beispiel: Ich habe keine Erfahrung am El Capitan. Ich glaube nicht, dass es sehr angebracht sein würde, wenn ich plötzlich entscheiden würde, dorthin zu gehen und „Mescalito“ vor Tommy (Anm. d. Rede.: Tommy Caldwell) zu befreien (ich sage nicht, dass ich dazu in der Lage wäre, es ist nur ein Beispiel). Aber es wäre ein bisschen wie: er macht die ganze Arbeit, um die Route fertig zu machen, hat seine Vision vom nächsten Level im klassischen Kletterstil mit der Welt geteilt, und dann komme ich und will ihm das und den Ruhm wegschnappen. Ich glaube er und die anderen würden denken: „Dude, geh und finde dein eigenes Projekt.“ Und das ist meiner Meinung nach richtig. Er hat viel Zeit, Energie und Emotionen investiert, um sich auf die Route vorzubereiten. Ich glaube nicht, dass irgendjemand besser in der Lage ist als Tommy, die Route zu machen. Aber selbst wenn, ich glaube, es wäre ein schlechter Style. Die Leute lieben es, Erstbegehungen zu machen, aber sie wollen nichts von der Arbeit übernehmen.
Katalonien hat vielleicht am meisten Kalkstein, den ich jemals an einem Ort gesehen habe. Hier gibt es auch die höchste Konzentration von harten Routen in der Welt. Es gibt mehr als zehn Routen 9a+ und viele viele 9a. Und es ist nicht so, dass es keine andere Linien mehr geben würde und ich das letzte, große Projekt horten wolle. Hinter jeden Ecke gibt es neue, futuristische Linien, die darauf warten, eingerichtet zu werden. Ich verbringe etwa genauso viel Zeit mit Einrichten wie mit Klettern. Tatsächlich habe ich in Katalonien um die 15 Projekte im Bereich 9a bis 9b+ oder noch schwerer, und alle sind offene Projekte mit fünf Sternen. Also für jemanden, der noch nie in der Gegend war, gibt es eine Menge zu tun.
Ich persönlich will meine Projekte nicht horten. Aber wenn es dort eines gibt, das sehr wichtig für mich ist, auf das ich mich schon über ein Jahr fokussiere und ich supernah dran bin, es zu schaffen, dann glaube ich, dass es verständlich ist, dass ich möchte, dass andere Leute meine Fortschritte respektieren.
Bis vor Kurzem bin ich Nalle Hukkataival nie begegnet oder habe Zeit mit ihm verbracht. Er ist offensichtlich ein fantastischer Kletterer und ich respektiere den Style der Boulderprobleme, die er klettert (wirklich große, eindrucksvolle, schöne, harte Lines). Ich kann verstehen, dass er von Routen wie „First round first minute“ angezogen wird. Was ich überraschend fand, dass er mich nicht nach meiner Meinung oder Erlaubnis gefragt hat (nicht dass er es hätte tun müssen, es ist nicht illegal oder so, wir sprechen hier über Etikette beim Klettern). Ich hörte von seiner Absicht, nach Spanien zu kommen und insbesondere „First round first minute“ zu versuchen, als ich seinen Blog las. Als ich mit Dani (Anm. d. Rede: Dani Andrada) darüber sprach, dachten wir: “Das ist strange, es war nie in Spanien, wo es so viele schwere Routen gibt, die man versuchen kann, und dann plant er den direkten Weg in mein Projekt.“ Katalonien hat viele gute Kletterer und normalerweise sind die Locals in solchen Sachen sehr respektvoll, zumindest fragen ist gute Sitte.
Ich finde, es ist besser sich zu äußern, anderenfalls wird man frustriert sein. Also sagte ich Nalle, dass ich es bevorzugen würde, wenn er mir etwas mehr Zeit gibt, bevor er beginnt an der Route zu arbeiten. Klar, er hätte meine Wünsche nicht respektieren müssen. Es ist nicht so, dass ich die Macht hätte irgendwelche Kletterregeln aufzustellen und jemanden verbieten könnte, die Route zu versuchen. Ich habe nur meinen Gefühlen Ausdruck verliehen. Er hätte dies missachten können und es versuchen können, aber er respektierte es und gab mir mehr Zeit – und ich war dankbar dafür. Ich zeigte ihm einige andere zukünftige Projekte, die ich eingerichtet hatte und sagte ihm, dass ich glaube, er würde sie mögen und es sah so aus, als ob nun alles gut ist.
Vielleicht gibt es etwas Verwirrung darüber, ob die Route ursprünglich ein offenes Projekt war und dann zu einem geschlossenen wurde. Ich verbrachte einige Zeit in ihm mit meinen guten Freunden Dani Andrada und Dave Graham. Diese Jungs kenne ich seit langer Zeit und wir haben zusammen viele Klettererfahrungen gesammelt – also war es für mich völlig natürlich, dass wir unsere Erfahrungen an dieser Route auch teilen würden. Es ist etwas anderes, ob man die besten Kletterer der Welt einlädt, zu kommen und die Route zu klettern, oder es zu einem Wettkampf zu machen, um zu sehen, wer es zuerst schafft. Ich genieße den Prozess, meine eigenen Linien zu erklettern, eben weil es kein Wettkampf ist. Es ist deine persönliche Herausforderung mit deinen eigenen Voraussetzungen und deiner eigenen Vision – ohne jemandem anderen zu folgen.
Wenn ich „First round first minute“ nicht gebohrt hätte, wäre es nicht mehr als ein weiterer Fels, unversucht und nicht existierend in der Art, wie er es heute tut. Ich glaube dieser Fortschritt verdient das Recht, für eine Weile den ersten Versuch probieren zu dürfen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass man ein Projekt nicht bis in alle Ewigkeit für sich selbst haben kann. Und ich habe oder habe nicht den Punkt erreicht, an dem „First round first minute“ geöffnet werden sollte. Aber vor drei Monaten, als ich beim letzten Zug fiel, war es meiner Meinung nach nicht die Zeit dafür. Ich war so nah dran, die Route zu klettern, die mir und meiner persönlichen Entwicklung sehr wichtig ist – und ich wollte zu dem Druck, den ich eh schon fühlte, nicht noch mehr externen Druck aufbauen.
Wie auch immer, Leben und Klettern ist ein Lernprozess. Wir machen Fehler und lernen von ihnen. So verbessern wir unser Klettern und unseren Charakter. Vielleicht haben Leute mich auf ein Podest gehoben, weil sie dachten, ich wäre perfekt. Aber ich bin nur eine normale Person, die durchs Leben geht und den harten Weg lernt, wie es eben normale Leute tun. Ich habe viele Fehler. Ich strauchele an meinen Projekten im Klettern und im Leben. Ich bin kein erleuchtetes Wesen und wie die meisten von uns muss ich mit meinem Inneren irgendwie umgehen. Ich glaube in dieser Hinsicht ist das Leben ein Kampf und es gibt immer etwas Neues zu lernen und eine andere Perspektive zu verstehen. So wie im Klettern entwickeln wir uns alle weiter, und unsere verschiedenen Erfahrungen lehren uns jeden Tag wertvolle Lektionen. Ich beanspruche keine Autorität in dieser Diskussion, ich drücke nur meine persönliche Meinung aus, die die beste Meinung sein oder nicht sein kann. Wenn ich falsch liege, entschuldige ich mich dafür.
Ich wünsche allen das Beste – im Klettern und den anderen Dingen im Leben!
Chris"
Chris Sharmas Gedanken über Sportklettern, seine Projekte und das Verhalten eines Kletterers (frei übersetzt von http://englishdailaojeda.blogspot.com)
„Als ich vor 16 Jahren das Klettern begann, war rotpunkten weit verbreitet und auf dem Weg, überstrapaziert zu werden. Die Leute verbohrten ganze Felsen, die Routen wurden nicht einmal versucht, um sie dann später alle gleichzeitig rotzupunkten. Manche setzten sogar nur den ersten Bohrhaken und behaupteten dann, die Route sei ihre. Es gibt keinen Zweifel daran, dass dies keine gute Sache war. Die Antwort auf diese Situation, als ich ein Teen war, war das andere Extrem - dass das Gestein allen gehören sollte und es keine geschlossenen Projekte gibt. Insbesondere nicht, wenn die Einrichter nicht einmal ernsthaft versuchten, die Route zu klettern. Es war klar, dass man den Fortschritt nicht stoppen konnte und das Horten von Projekten nicht erlaubt sein sollte. Zwischen diesen beiden Extremen, gibt es da keinen Mittelweg?
Ich muss sagen, dass ich während meiner ersten Erfahrungen im Sportklettern, als ich noch ein Kind war, diese Problematik nicht verstand. Ich hatte noch nie eigene Routen geschraubt. Ich ging fast ausschließlich Bouldern. Beim Bouldern erfordert der Prozess einer Erstbegehung auch eine Vision, aber eine Boulderline zu öffnen, kann nicht verglichen werden mit der Einrichtung eine Sportkletterroute. Beim Klettern sollte die Person, die eine Vision hat und all ihre Arbeit in diese investiert, ein Mitspracherecht haben oder zumindest gefragt werden. ob sie oder ob sie nicht damit einverstanden ist, wenn Andere die Route versuchen wollen.
Leute sagen oft: „Die Erstbegehung ist nicht wichtig. Ich möchte nur diese beeindruckende Linie klettern.“ Ehrlich, ich denke, dass diese Aussagen ziemlich naiv sind. Aus meiner Perspektive ist der Prozess, eine Linie zu entdecken, all seine Arbeit reinzustecken, sie mit Haken zu versehen, sie zu säubern und sie schlussendlich zu klettern das, worum es beim Klettern geht. Und der erste Versuch ist etwas Besonderes, er kann nur einmal geschehen. Ein Beispiel: Ich habe keine Erfahrung am El Capitan. Ich glaube nicht, dass es sehr angebracht sein würde, wenn ich plötzlich entscheiden würde, dorthin zu gehen und „Mescalito“ vor Tommy (Anm. d. Rede.: Tommy Caldwell) zu befreien (ich sage nicht, dass ich dazu in der Lage wäre, es ist nur ein Beispiel). Aber es wäre ein bisschen wie: er macht die ganze Arbeit, um die Route fertig zu machen, hat seine Vision vom nächsten Level im klassischen Kletterstil mit der Welt geteilt, und dann komme ich und will ihm das und den Ruhm wegschnappen. Ich glaube er und die anderen würden denken: „Dude, geh und finde dein eigenes Projekt.“ Und das ist meiner Meinung nach richtig. Er hat viel Zeit, Energie und Emotionen investiert, um sich auf die Route vorzubereiten. Ich glaube nicht, dass irgendjemand besser in der Lage ist als Tommy, die Route zu machen. Aber selbst wenn, ich glaube, es wäre ein schlechter Style. Die Leute lieben es, Erstbegehungen zu machen, aber sie wollen nichts von der Arbeit übernehmen.
Katalonien hat vielleicht am meisten Kalkstein, den ich jemals an einem Ort gesehen habe. Hier gibt es auch die höchste Konzentration von harten Routen in der Welt. Es gibt mehr als zehn Routen 9a+ und viele viele 9a. Und es ist nicht so, dass es keine andere Linien mehr geben würde und ich das letzte, große Projekt horten wolle. Hinter jeden Ecke gibt es neue, futuristische Linien, die darauf warten, eingerichtet zu werden. Ich verbringe etwa genauso viel Zeit mit Einrichten wie mit Klettern. Tatsächlich habe ich in Katalonien um die 15 Projekte im Bereich 9a bis 9b+ oder noch schwerer, und alle sind offene Projekte mit fünf Sternen. Also für jemanden, der noch nie in der Gegend war, gibt es eine Menge zu tun.
Ich persönlich will meine Projekte nicht horten. Aber wenn es dort eines gibt, das sehr wichtig für mich ist, auf das ich mich schon über ein Jahr fokussiere und ich supernah dran bin, es zu schaffen, dann glaube ich, dass es verständlich ist, dass ich möchte, dass andere Leute meine Fortschritte respektieren.
Bis vor Kurzem bin ich Nalle Hukkataival nie begegnet oder habe Zeit mit ihm verbracht. Er ist offensichtlich ein fantastischer Kletterer und ich respektiere den Style der Boulderprobleme, die er klettert (wirklich große, eindrucksvolle, schöne, harte Lines). Ich kann verstehen, dass er von Routen wie „First round first minute“ angezogen wird. Was ich überraschend fand, dass er mich nicht nach meiner Meinung oder Erlaubnis gefragt hat (nicht dass er es hätte tun müssen, es ist nicht illegal oder so, wir sprechen hier über Etikette beim Klettern). Ich hörte von seiner Absicht, nach Spanien zu kommen und insbesondere „First round first minute“ zu versuchen, als ich seinen Blog las. Als ich mit Dani (Anm. d. Rede: Dani Andrada) darüber sprach, dachten wir: “Das ist strange, es war nie in Spanien, wo es so viele schwere Routen gibt, die man versuchen kann, und dann plant er den direkten Weg in mein Projekt.“ Katalonien hat viele gute Kletterer und normalerweise sind die Locals in solchen Sachen sehr respektvoll, zumindest fragen ist gute Sitte.
Ich finde, es ist besser sich zu äußern, anderenfalls wird man frustriert sein. Also sagte ich Nalle, dass ich es bevorzugen würde, wenn er mir etwas mehr Zeit gibt, bevor er beginnt an der Route zu arbeiten. Klar, er hätte meine Wünsche nicht respektieren müssen. Es ist nicht so, dass ich die Macht hätte irgendwelche Kletterregeln aufzustellen und jemanden verbieten könnte, die Route zu versuchen. Ich habe nur meinen Gefühlen Ausdruck verliehen. Er hätte dies missachten können und es versuchen können, aber er respektierte es und gab mir mehr Zeit – und ich war dankbar dafür. Ich zeigte ihm einige andere zukünftige Projekte, die ich eingerichtet hatte und sagte ihm, dass ich glaube, er würde sie mögen und es sah so aus, als ob nun alles gut ist.
Vielleicht gibt es etwas Verwirrung darüber, ob die Route ursprünglich ein offenes Projekt war und dann zu einem geschlossenen wurde. Ich verbrachte einige Zeit in ihm mit meinen guten Freunden Dani Andrada und Dave Graham. Diese Jungs kenne ich seit langer Zeit und wir haben zusammen viele Klettererfahrungen gesammelt – also war es für mich völlig natürlich, dass wir unsere Erfahrungen an dieser Route auch teilen würden. Es ist etwas anderes, ob man die besten Kletterer der Welt einlädt, zu kommen und die Route zu klettern, oder es zu einem Wettkampf zu machen, um zu sehen, wer es zuerst schafft. Ich genieße den Prozess, meine eigenen Linien zu erklettern, eben weil es kein Wettkampf ist. Es ist deine persönliche Herausforderung mit deinen eigenen Voraussetzungen und deiner eigenen Vision – ohne jemandem anderen zu folgen.
Wenn ich „First round first minute“ nicht gebohrt hätte, wäre es nicht mehr als ein weiterer Fels, unversucht und nicht existierend in der Art, wie er es heute tut. Ich glaube dieser Fortschritt verdient das Recht, für eine Weile den ersten Versuch probieren zu dürfen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass man ein Projekt nicht bis in alle Ewigkeit für sich selbst haben kann. Und ich habe oder habe nicht den Punkt erreicht, an dem „First round first minute“ geöffnet werden sollte. Aber vor drei Monaten, als ich beim letzten Zug fiel, war es meiner Meinung nach nicht die Zeit dafür. Ich war so nah dran, die Route zu klettern, die mir und meiner persönlichen Entwicklung sehr wichtig ist – und ich wollte zu dem Druck, den ich eh schon fühlte, nicht noch mehr externen Druck aufbauen.
Wie auch immer, Leben und Klettern ist ein Lernprozess. Wir machen Fehler und lernen von ihnen. So verbessern wir unser Klettern und unseren Charakter. Vielleicht haben Leute mich auf ein Podest gehoben, weil sie dachten, ich wäre perfekt. Aber ich bin nur eine normale Person, die durchs Leben geht und den harten Weg lernt, wie es eben normale Leute tun. Ich habe viele Fehler. Ich strauchele an meinen Projekten im Klettern und im Leben. Ich bin kein erleuchtetes Wesen und wie die meisten von uns muss ich mit meinem Inneren irgendwie umgehen. Ich glaube in dieser Hinsicht ist das Leben ein Kampf und es gibt immer etwas Neues zu lernen und eine andere Perspektive zu verstehen. So wie im Klettern entwickeln wir uns alle weiter, und unsere verschiedenen Erfahrungen lehren uns jeden Tag wertvolle Lektionen. Ich beanspruche keine Autorität in dieser Diskussion, ich drücke nur meine persönliche Meinung aus, die die beste Meinung sein oder nicht sein kann. Wenn ich falsch liege, entschuldige ich mich dafür.
Ich wünsche allen das Beste – im Klettern und den anderen Dingen im Leben!
Chris"
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