Hetzjagd im Hochgebirge: Stangl bewältigt vier Sechstausender in 24 Stunden
M2b Redaktion am 05.06.2008 - 14:38 Uhr
Der Wahnsinn geht weiter. Christian Stangl wird auch nach seinem unglaublichen Rekord auf den Seven Summits, die er so schnell wie niemand zuvor bezwingen konnte, nicht müde. Jetzt macht der Österreicher mit einer neuen Leistung auf sich aufmerksam: Der gelernte Elektromechaniker bezwang im Grenzgebiet zwischen Bolivien und Chile vier Sechstausender an einem Tag!
Rekord im Grenzgebiet
Wie Stangl auf seiner Homepage www.skyrunning.at berichtet, schaffte er das Kunststück bereits am 16. Mai. "Nach einer Bolivienreise im Vorjahr war ein neuer Spielplatz für die Serienbesteigungen von Sechstausendern schnell gefunden. Im Grenzgebiet von Bolivien und Chile befinden sich auf einer Fläche von etwa 900km² gleich fünf Sechstausender", so der Skyrunner auf der Website. Wieviele Sechstausender kann man an einem Tag bezwingen? Die Antwort wollte sich Christian Stangl selbst geben...
Parinacota, Pomerape, Acotango und Guallatiri
Lange bereitete sich der 42-jährige Stangl auf die Tour vor und startete schließlich am 16. Mai morgens um zwei Uhr zum Gipfel des Parinacota (6.330 Meter). Vier Stunden bis zum Gipfel - für Stangl kein Problem! Im Normalfall benötigt man drei Tage für den Aufstieg. Jetzt eine Pause? Auf gar keinen Fall, Stangl hetzte herunter und brauchte anschließend seine volle Konzentration für den anspruchsvollen Pomerape, einem 6.240 Meter hohen Berg mit bis zu 50 Grad Neigung zum Gipfel hin. Doch Stangl ist fit und ohne Angst. Kaum auf dem Gipfel geht es weiter zum Acotango (6.040 Meter). "Ich fühlte mich noch gut in Form, kein Leistungseinbruch war zu verspüren", so Stangl auf seiner Homepage . Noch vor Sonnenuntergang erreichte er den Gipfel und der Abstieg begann Richtung Chile. Am Fuß des Guallatiri half das Mondlicht, den Weg durch die Felsen zu finden. Über Stock und Stein und Schnee wurde zum Gipfel gehetzt. Um 23 Uhr stand er oben. Am Ziel. Vier Sechstausender in etwas über 22 Stunden. Unglaublich...
"Das Rennen lief von Anfang bis Ende äußerst präzise und kontrolliert. Ich startete bewusst langsam und achtete auf ein gleichmäßiges Tempo. So kam es auch gegen Ende hin zu keinem Leistungseinbruch." (Stangl auf seiner Homepage)
Ob Christian Stangl schon einmal mit der Höhe zu kämpfen hatte und wie er der Höhenkrankheit entgeht, lesen Sie in der vierten Folge unseres Themenspecials Höhenkrankheit & Höhentraining
Quelle:
- www.skyrunning.at
Rekord im Grenzgebiet
Wie Stangl auf seiner Homepage www.skyrunning.at berichtet, schaffte er das Kunststück bereits am 16. Mai. "Nach einer Bolivienreise im Vorjahr war ein neuer Spielplatz für die Serienbesteigungen von Sechstausendern schnell gefunden. Im Grenzgebiet von Bolivien und Chile befinden sich auf einer Fläche von etwa 900km² gleich fünf Sechstausender", so der Skyrunner auf der Website. Wieviele Sechstausender kann man an einem Tag bezwingen? Die Antwort wollte sich Christian Stangl selbst geben...
Parinacota, Pomerape, Acotango und Guallatiri
Lange bereitete sich der 42-jährige Stangl auf die Tour vor und startete schließlich am 16. Mai morgens um zwei Uhr zum Gipfel des Parinacota (6.330 Meter). Vier Stunden bis zum Gipfel - für Stangl kein Problem! Im Normalfall benötigt man drei Tage für den Aufstieg. Jetzt eine Pause? Auf gar keinen Fall, Stangl hetzte herunter und brauchte anschließend seine volle Konzentration für den anspruchsvollen Pomerape, einem 6.240 Meter hohen Berg mit bis zu 50 Grad Neigung zum Gipfel hin. Doch Stangl ist fit und ohne Angst. Kaum auf dem Gipfel geht es weiter zum Acotango (6.040 Meter). "Ich fühlte mich noch gut in Form, kein Leistungseinbruch war zu verspüren", so Stangl auf seiner Homepage . Noch vor Sonnenuntergang erreichte er den Gipfel und der Abstieg begann Richtung Chile. Am Fuß des Guallatiri half das Mondlicht, den Weg durch die Felsen zu finden. Über Stock und Stein und Schnee wurde zum Gipfel gehetzt. Um 23 Uhr stand er oben. Am Ziel. Vier Sechstausender in etwas über 22 Stunden. Unglaublich...
"Das Rennen lief von Anfang bis Ende äußerst präzise und kontrolliert. Ich startete bewusst langsam und achtete auf ein gleichmäßiges Tempo. So kam es auch gegen Ende hin zu keinem Leistungseinbruch." (Stangl auf seiner Homepage)
Ob Christian Stangl schon einmal mit der Höhe zu kämpfen hatte und wie er der Höhenkrankheit entgeht, lesen Sie in der vierten Folge unseres Themenspecials Höhenkrankheit & Höhentraining
Quelle:
- www.skyrunning.at
Weiterführende Informationen:
| Christian Stangl Skyrunning |
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