Kletterhalle "High East" in Heimstetten: Zwei schwere Unfälle in der vergangenen Woche
bergleben.de am 17.05.2010 - 11:16 Uhr
In der Kletterhalle "High East" in Heimstetten sind am vergangenen Donnerstag und Freitag zwei schwere Kletterunfälle passiert. Insgesamt wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer.
31-Jährige erleidet Rückenwirbelbruch
Am 13. Mai kam es gegen 16.45 Uhr zum ersten Unfall in der Kletterhalle. Eine 31-Jährige Frau stürzte rücklings beim Bouldern aus zwei Metern Höhe. Dabei brach sich die Münchenerin einen Rückenwirbel und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Frau leidet an der Knochenkrankheit Osteoporose, welche die Knochen anfälliger für Brüche macht. Ohne die Vorerkrankung wäre der Sturz womöglich harmlos gewesen.
OP nach schweren Brandverletzungen
Einen Tag später, am 14. Mai, ereignete sich der zweite Unfall. Ein 57-jähriger Mann prellte sich nach einem Sturz die Ferse, seine ihn sichernde Frau erlitt schwere Brandverletzungen an den Händen. Gegen 12.15 Uhr war der Münchener in einer Route der Schwierigkeitsstufe 5+ unterwegs. Auf ca. 18 Meter Höhe verließen den Münchener die Kräfte und er stürzte in das Seil. Seine Frau konnte ihn zunächst auf etwa drei bis fünf Metern ablassen, bevor ihr das Seil anscheinend aus den Händen glitt. Die Frau erlitt Verbrennungen an den Händen und musste sofort in einer Klinik operiert werden.
Betreiber der Halle trifft keine Schuld
Laut Polizei liegt in beiden Fällen kein Fremdverschulden vor. Die Austrüstung sei in Ordnung gewesen. Für die Kletterhalle "High East" ist es bereits der dritte Unfall in gut einem Monat. Am 10. April brach sich ein Kletterer einen Lendenwirbel, als er beim Einhängen einer Zwischensicherung aus 15 Metern stürzte. Auch bei diesem Unfall traf die Betreiber der Halle keine Schuld.
31-Jährige erleidet Rückenwirbelbruch
Am 13. Mai kam es gegen 16.45 Uhr zum ersten Unfall in der Kletterhalle. Eine 31-Jährige Frau stürzte rücklings beim Bouldern aus zwei Metern Höhe. Dabei brach sich die Münchenerin einen Rückenwirbel und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Frau leidet an der Knochenkrankheit Osteoporose, welche die Knochen anfälliger für Brüche macht. Ohne die Vorerkrankung wäre der Sturz womöglich harmlos gewesen.
OP nach schweren Brandverletzungen
Einen Tag später, am 14. Mai, ereignete sich der zweite Unfall. Ein 57-jähriger Mann prellte sich nach einem Sturz die Ferse, seine ihn sichernde Frau erlitt schwere Brandverletzungen an den Händen. Gegen 12.15 Uhr war der Münchener in einer Route der Schwierigkeitsstufe 5+ unterwegs. Auf ca. 18 Meter Höhe verließen den Münchener die Kräfte und er stürzte in das Seil. Seine Frau konnte ihn zunächst auf etwa drei bis fünf Metern ablassen, bevor ihr das Seil anscheinend aus den Händen glitt. Die Frau erlitt Verbrennungen an den Händen und musste sofort in einer Klinik operiert werden.
Betreiber der Halle trifft keine Schuld
Laut Polizei liegt in beiden Fällen kein Fremdverschulden vor. Die Austrüstung sei in Ordnung gewesen. Für die Kletterhalle "High East" ist es bereits der dritte Unfall in gut einem Monat. Am 10. April brach sich ein Kletterer einen Lendenwirbel, als er beim Einhängen einer Zwischensicherung aus 15 Metern stürzte. Auch bei diesem Unfall traf die Betreiber der Halle keine Schuld.
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