Newsticker Februar: Neue Lhotse-Route geplant, Lawinentote in den Alpen, Woods bouldert V16
bergleben.de am 16.02.2010 - 09:20 Uhr
Moro und Urobko am Lhotse
Simone Moro (ITA) und Denis Urobko (KAZ) planen die Besteigung des mit 8.516 Meter vierthöchsten Berg der Welt im Alpinstil und auf einer neuen Route. Das derzeit wohl leistungsfähigste Höhenbergsteiger-Duo will "eine neue, einsame Route ohne künstlichen Sauerstoff, Fixseile oder Träger" erschließen und alles was sie brauchen in ihren Rucksäcken mit sich tragen. Moro und Urobko sorgten 2009 mit der ersten Winterbesteigung des Makalu für Applaus in der Bergsteigerszene und verdienten sich Ansehen und Reputation durch zahlreiche weitere Bestleistungen.
Deutscher stirbt bei Lawinen in der Schweiz
Ein 48-jähriger Tourengeher ist vor den Augen seines Sohnes bei einem Lawinenabgang im Engadin ums Leben gekommen. Der Vater war mit seinem 16-jährigen Sohn auf dem Weg zum Gipfel des Piz d’Emmat Dadaint, als sich ein Schneebrett löste und beide verschüttete. Erst die vom beherbegenden Wirt abends gerufenen Rettungskräfte des SAC und der Rega fanden den noch lebenden Sohn unter den Schneemassen - für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Woods bouldert 8c+-Problem
Der US-Amerikaner Daniel Woods vermeldet die Eröffnung von "The Game V16", dem wohl schwersten Boulderproblem im Boulder Canyon. "Es sind die härtesten Züge, die ich jemals versucht habe", so Daniel nach der erfolgreichen Begehung von "The Game". "I had to grow mentally strong and also physically strong to be able to put it together. I call it the game, because I played the game and I ended up winning the game - so game over."
Neue Route am Aconcagua
Ob Chad Kellogg auf dem Gipfel des Aconcagua erstmal eine Schüssel Cornflakes zu sich nahm, ist leider nicht überliefert. Auf jeden Fall aber hat der US-Amerikaner Ende Dezember mit "The Medicine Buddha" eine neue Linie an der Südseite des höchsten Berg Südamerikas klettern können. In nur 42 Stunden erreichte er über 2000 Meter unberührtes Terrain solo und im Alpinstil den Gipfel und ließ sich dabei weder von einem Serac-Abbruch noch von der finalen Crux in 5700 Meter Höhe von seinem Ziel abbringen - dort brauchte er allerdings zwei Versuche, um eine zehn Meter hohe, überhängende Eiswand zu bewältigen.
8a+ barfuß und solo
Andreas Proft klettert gerne mal ohne alles: ohne Schuhe, ohne Seil und ohne Angst. Mit "Excess Power 8a+" hat er sich nun eine Route im spanischen Echo Valley auserwählt, die nun wahrlich kein Standard ist. Wir meinen: Starke Performance, aber bitte nich unbedingt nachahmen!.
Simone Moro (ITA) und Denis Urobko (KAZ) planen die Besteigung des mit 8.516 Meter vierthöchsten Berg der Welt im Alpinstil und auf einer neuen Route. Das derzeit wohl leistungsfähigste Höhenbergsteiger-Duo will "eine neue, einsame Route ohne künstlichen Sauerstoff, Fixseile oder Träger" erschließen und alles was sie brauchen in ihren Rucksäcken mit sich tragen. Moro und Urobko sorgten 2009 mit der ersten Winterbesteigung des Makalu für Applaus in der Bergsteigerszene und verdienten sich Ansehen und Reputation durch zahlreiche weitere Bestleistungen.
Deutscher stirbt bei Lawinen in der Schweiz
Ein 48-jähriger Tourengeher ist vor den Augen seines Sohnes bei einem Lawinenabgang im Engadin ums Leben gekommen. Der Vater war mit seinem 16-jährigen Sohn auf dem Weg zum Gipfel des Piz d’Emmat Dadaint, als sich ein Schneebrett löste und beide verschüttete. Erst die vom beherbegenden Wirt abends gerufenen Rettungskräfte des SAC und der Rega fanden den noch lebenden Sohn unter den Schneemassen - für den 48-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Woods bouldert 8c+-Problem
Der US-Amerikaner Daniel Woods vermeldet die Eröffnung von "The Game V16", dem wohl schwersten Boulderproblem im Boulder Canyon. "Es sind die härtesten Züge, die ich jemals versucht habe", so Daniel nach der erfolgreichen Begehung von "The Game". "I had to grow mentally strong and also physically strong to be able to put it together. I call it the game, because I played the game and I ended up winning the game - so game over."
Neue Route am Aconcagua
Ob Chad Kellogg auf dem Gipfel des Aconcagua erstmal eine Schüssel Cornflakes zu sich nahm, ist leider nicht überliefert. Auf jeden Fall aber hat der US-Amerikaner Ende Dezember mit "The Medicine Buddha" eine neue Linie an der Südseite des höchsten Berg Südamerikas klettern können. In nur 42 Stunden erreichte er über 2000 Meter unberührtes Terrain solo und im Alpinstil den Gipfel und ließ sich dabei weder von einem Serac-Abbruch noch von der finalen Crux in 5700 Meter Höhe von seinem Ziel abbringen - dort brauchte er allerdings zwei Versuche, um eine zehn Meter hohe, überhängende Eiswand zu bewältigen.
8a+ barfuß und solo
Andreas Proft klettert gerne mal ohne alles: ohne Schuhe, ohne Seil und ohne Angst. Mit "Excess Power 8a+" hat er sich nun eine Route im spanischen Echo Valley auserwählt, die nun wahrlich kein Standard ist. Wir meinen: Starke Performance, aber bitte nich unbedingt nachahmen!.
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Deutscher Bouldercup - Auerbach 2012
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