Westdeutsche Meisterschaft: Titel für Lau und Mittelmann

M2b Redaktion am 05.09.2007 - 10:00 Uhr
Alter und neuer Westdeutscher Meister bei den Herren ist Johannes Lau aus Frankenthal, westdeutsche Meisterin bei den Damen wurde in diesem Jahr in Abwesenheit der beiden Favoritinnen Juliane Wurm (Vorbereitungslehrgang für die Weltmeisterschaft in Spanien) und Sonja Schade ( berufliche Verhinderung) überraschend Irina Mittelman aus Köln.

Großes Teilnehmerfeld
Rund 90 Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland bevölkerten am vergangenen Samstag in einem orangenen T-Shirt-Meer die Pfalz Rock Kletterhalle in Frankenthal, um die Westdeutschen Meister in allen Altersklassen zu küren.



Frankenthal bestens vorbereitet
Schon für die Quali-Runde waren alle Wettkampfwände frei geschraubt, so dass nur die zu kletternden Routen in einer bestimmten Farbe die Wände beherrschten - internationaler Standard. Diese wettkampffreundliche Vorbereitung ist der engagierten DAV-Sektion Frankenthal zu verdanken. Beste Empfehlungen also für die deutsche Meisterschaft in der Pfalz Rock Halle im November diesen Jahres.

Herausforderung für die Routensetzer
Das Schrauben war eine ganz besondere Herausforderung für das Schrauber-Team um Timo Preußler und Erwin Marz. Die Routen mussten sowohl für internationale Kletterstars wie Jan Hojer, gerade erst aus Ecuador von der Jugend- und Juniorenweltmeisterschaft zurückgekehrt, als auch für Frischlinge eine Herausforderung sein, die zum ersten Mal an einer Meisterschaft teilnahmen. Was dabei herauskam, waren relativ wenige Top-Begehungen, aber sehr selektive Routen, in denen jede und jeder sein Können zeigen konnte.

Beste Rahmenbedingungen
Während die Kletterer die ersten Körner in den Qualifikationsrouten ließen, machten Zuschauer und Begleitpersonal erste Erfahrungen mit dem guten Verpflegungsservice. Dafür zeichnete eine jugendliche Seniorengruppe verantwortlich, die schier unerschöpfliche Kuchen- und Salatvariationen auf die Tische brachte und Leberkäs- und Wurst in Massen anbot. Gekühlte Getränke und Eis am Stil zählten zum Standardprogramm. Bei Kaffee, Bier, Wein oder Softdrink fachsimpelten die, die keinen Griff anpacken mussten, unter aufgespannten Sonnenschirmen über "Schlüsselstellen", "versteckte Leisten" und "gemeine Sloper". Jeder der Mit-Diskutierer hatte draußen das Potenzial zum Westdeutschen Meister.

Die aber wurden drinnen gekürt, wo die vielen Helfer um das Ehepaar Lau beste Bedingungen geschaffen hatten. Der Terminplan stimmte und die Zusammenarbeit von nordrhein-westfälischem Ergebnisdienst und rheinland-pfälzischem Wettkampfdienst unter der länderübergreifenden Schiri-Leitung von Burgi Beste und Steffi Thewes lief reibungslos. Am Ende gab es in einer von einer beeindruckenden Präsentation begleiteten Siegerehrung ein Meer von Pokalen und jeder Finalteilnehmer nahm einen kleinen Preis mit nach Hause. Herzlichen Glückwunsch allen Westdeutschen Meisterinnen und Meistern!

Weitere Informationen
Auf www.sportklettern-nrw.de finden Sie weitere Informationen sowie die vollständigen Ergebnislisten zur Westdeutschen Meisterschaft.


Quelle
Klaus Hogrebe
stellv. Referent für das Sportklettern
DAV Landesverband NRW
www.sportklettern-nrw.de
Weiterführende Informationen:
Sportklettern in Nordrhein-Westfalen
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