Abramowitsch bricht Kilimandscharo-Besteigung ab: Geld bezwingt keine Gipfel!
bergleben.de am 14.09.2009 - 10:25 Uhr
© flickR
Die "Sunday Times" überraschte uns am Sonntag mit folgender Meldung: Der russische Multimilliardär, Oligarch, Besitzer der dreizehntgrößten Yacht der Welt, des viertgrößten Privatjets, zweier U-Boote und Eigner des Fußballklubs Chelsea London musste seine Besteigung des Kilimandscharo abbrechen. Dabei hatte Roman Arkadjewitsch Abramowitsch schon bei der Vorbereitung seines Unterfangens geklotzt und nicht gekleckert. Sogar Fußball-Trainerlegende Guus Hiddink sollte dafür sorgen, dass Abramowitsch den Gipfel im Handumdrehen erreicht.
Viel Lärm um nichts
Sagenhafte sieben Tage steckte er in die Vorbereitung seiner Tour und beschäftige die bescheidene Zahl von 113 Helfern. Vielleicht hätte sich Abramowitsch nicht den Weg über den westlichen Hang aussuchen sollen, der als besonders schwierig gilt. Ob er hoffte, dort Öl zu finden?
Klar ist aber: Auf 4600 Metern Höhe musste der Oligarch umkehren, Atemprobleme zwangen ihn zum Verzicht auf den 5895 Meter hohen Gipfelsturm. Die "Sunday Times" fasst nüchtern zusammen: Er habe sich nicht genügend Zeit genommen, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Sicherlich kein unvermeidbarer Fehler.
Ein weiterer derber Rückschlag
Nachdem Abramowitsch im Zuge der Wirtschaftskrise angeblich bis zu 20 Milliarden Dollar verloren hatte, sein FC Chelsea noch vor wenigen Wochen von der FIFA mit einem Spielerkaufverbot belegt wurde, ist dies nun der nächste Rückschlag für den Mann aus Saratow. Im Fußball heißt es oft: Geld schießt keine Tore. Nun lässt sich auch wieder feststellen: Geld bezwingt keine Gipfel! Ein beruhigendes Gefühl für alle Liebhaber des ernsthaften Bergsports. Zumindest bis zu Abramowitschs nächstem Versuch, der schon bald folgen soll ...
Viel Lärm um nichts
Sagenhafte sieben Tage steckte er in die Vorbereitung seiner Tour und beschäftige die bescheidene Zahl von 113 Helfern. Vielleicht hätte sich Abramowitsch nicht den Weg über den westlichen Hang aussuchen sollen, der als besonders schwierig gilt. Ob er hoffte, dort Öl zu finden?
Klar ist aber: Auf 4600 Metern Höhe musste der Oligarch umkehren, Atemprobleme zwangen ihn zum Verzicht auf den 5895 Meter hohen Gipfelsturm. Die "Sunday Times" fasst nüchtern zusammen: Er habe sich nicht genügend Zeit genommen, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Sicherlich kein unvermeidbarer Fehler.
Ein weiterer derber Rückschlag
Nachdem Abramowitsch im Zuge der Wirtschaftskrise angeblich bis zu 20 Milliarden Dollar verloren hatte, sein FC Chelsea noch vor wenigen Wochen von der FIFA mit einem Spielerkaufverbot belegt wurde, ist dies nun der nächste Rückschlag für den Mann aus Saratow. Im Fußball heißt es oft: Geld schießt keine Tore. Nun lässt sich auch wieder feststellen: Geld bezwingt keine Gipfel! Ein beruhigendes Gefühl für alle Liebhaber des ernsthaften Bergsports. Zumindest bis zu Abramowitschs nächstem Versuch, der schon bald folgen soll ...
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