Edurne Pasaban muss Pläne ändern: Erst Annapurna, dann Shisha Pangma
bergleben.de am 05.03.2010 - 08:20 Uhr
Die Spanierin Edurne Pasaban hatte beste Aussichten, die erste Frau zu werden, die auf allen 8000ern steht. Ihr Plan sah vor, so früh wie möglich zum Shisha Pangma nach China zu reisen, dort die Gipfeltour zur Akklimatisation zu nutzen und im Anschluss an der Annapurna ihre Nummer 14 zu besteigen. Jetzt machten die chinesischen Behörden den Plan zunichte.
Oh Eun-Sun profitiert
China hat Pasabans Pläne über den Haufen geworfen. Die Besteigung des Shisha sei erst ab April genehmigt, so die zuständigen Behörden. Für Pasaban eine mittlere Katastrophe, sie muss nun umdisponieren und direkt den Weg zur Annapurna antreten. Dort wird Mitte April auch die Koreanerin Oh Eun-Sun erwartet, die nur noch den zehnthöchsten Berg bewältigen muss, um das Rennen um den begehrten Titel für sich zu entscheiden. Die Absage Chinas an Pasaban gibt Eun-Sun somit ein noch größeres Zeitfenster für ihren Annapurna-Versuch. Zudem reist Pasaban nun als Erste Richtung Annapurna, wo noch winterliche Verhältnisse herrschen, keine Fixseile und keine Hilfe am Berg sind.
"Ich fühle mich gut"
"Es ist sehr hart, die Pläne so kurzfristig umzuwerfen. Ich habe mit einem schnellen Climb an der Annapurna gerechnet, nun hat es sich zu einer Mega-Expedition entwickelt, bei der wir Fixseile und Camps für mehrere Wochen einrichten müssen. Aber ich fühle mich gut und bin gespannt, was uns dort für Konditionen erwarten", so Pasaban auf explorersweb.com.
Oh Eun-Sun profitiert
China hat Pasabans Pläne über den Haufen geworfen. Die Besteigung des Shisha sei erst ab April genehmigt, so die zuständigen Behörden. Für Pasaban eine mittlere Katastrophe, sie muss nun umdisponieren und direkt den Weg zur Annapurna antreten. Dort wird Mitte April auch die Koreanerin Oh Eun-Sun erwartet, die nur noch den zehnthöchsten Berg bewältigen muss, um das Rennen um den begehrten Titel für sich zu entscheiden. Die Absage Chinas an Pasaban gibt Eun-Sun somit ein noch größeres Zeitfenster für ihren Annapurna-Versuch. Zudem reist Pasaban nun als Erste Richtung Annapurna, wo noch winterliche Verhältnisse herrschen, keine Fixseile und keine Hilfe am Berg sind.
"Ich fühle mich gut"
"Es ist sehr hart, die Pläne so kurzfristig umzuwerfen. Ich habe mit einem schnellen Climb an der Annapurna gerechnet, nun hat es sich zu einer Mega-Expedition entwickelt, bei der wir Fixseile und Camps für mehrere Wochen einrichten müssen. Aber ich fühle mich gut und bin gespannt, was uns dort für Konditionen erwarten", so Pasaban auf explorersweb.com.
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