Expedition Broad Peak/K2 2007: Erfolgreiche Besteigung des Broad Peak
bergleben.de am 17.07.2007 - 15:30 Uhr
Ein Amical Alpin Team um Expeditionsleiter Ralf Dujmovits, seine Ehefrau Gerlinde Kaltenbrunner und die zwei Kameraleute David Göttler und Daniel Bartsch ist derzeit am Broad Peak und K2 unterwegs. Mit der erfolgreichen Besteigung des Broad Peak wurde nun das erste große Ziel erreicht.
Auf den Spuren der Erstbesteiger
Vor 50 Jahren waren die Österreicher Buhl, Diemberger, Schmuck und Wintersteller die ersten auf dem Gipfel des Broad Peak. Zunächst waren sie nur bis zum Vorgipfel gelangt, von wo sie feststellten, dass der eigentliche Gipfel ein anderer war. Einige Tage später stieg das Quartett also erneut auf, um den Hauptgipfel zu bezwingen und in die Annalen des Bergsteigens einzugehen.
Genau 50 Jahre und einen Monat später stand nun also das Amical Alpin Team am höchsten Punkt des Broad Peak. Der Broad Peak soll den Expeditionsteilnehmern hauptsächlich zur Akklimatisation dienen, das eigentliche Ziel der Expedition ist der K2. Trotzdem ließen es sich die vier nicht nehmen, mit dem Broad Peak einen weiteren Achttausender im Zuge der Expedition zu besteigen.
Gerlinde Kaltenbrunner 1994 auf dem Vorgipfel
Bereits 1994 hatte Gerlinde Kaltenbrunner den Vorgipfel erreichen können - die Besteigung des Hauptgipfels scheiterte dann aber an den schlechten Wetterbedingungen. Umso schöner also, dass die Österreicherin nun diese Besteigung "vollenden" konnte. Auch Expeditionsleiter Ralf Dujmovits war am Broad Peak schon erfolgreich: 1998 stand er auf dem Hauptgipfel.
Reibungsloser Aufstieg in Lager II
Als erste der zahlreichen Expeditionsgruppen im Basislager war das vierköpfige Team am 10. Juli gegen 1:30 Uhr aufgebrochen. Ohne Stein- und Eisschlag verlief der Aufstieg zum Lager II. Erneut in aller Frühe machten sich die Bergsteiger am nächsten Morgen auf den Weg ins Lager III.
Fantastische Ausblicke über den Concordia-Platz zum Baltoro- und Vigne-Gletscher mit seinem Gipfelmeer belohnten für den frühen Aufbruch. Etwa 150 Meter oberhalb des üblichen Lager III-Platzes wurden im Schatten einer senkrechten Eiswand die Zelte errichtet - ein sicherer Platz, und 150 Höhenmeter waren damit für den Gipfeltag schon vorgespurt.
Füher Aufbruch zum Gipfel
Um zwei Uhr ging es am nächten Tag los in Richtung Gipfel. Nach Magenproblemen bei Ralf Dujmovits am Morgen lag die Spurarbeit zunächst bei Gerlinde Kaltenbrunner und David Göttler, bis gegen acht Uhr der Sattel erreicht wurde. Der weitere Aufstieg führte abwechslungsreich über den teilweise ausgesetzten Nordgrat. Kurze Kletterpassagen wechselten mit eingelagerten Schneeflanken ab. Ein letzter Kamin führte direkt zum Vorgipfel hinauf.
14. Achttausender für Mondinelli
Wenige Bersteiger stiegen von dort in die kleine Scharte zwischen Vor- und Hauptgipfel, zahlreiche Alpinisten kehrten spätestens an diesem historisch bedeutsamen Punkt um. Eine weitere halbe Stunde betrug danach der Weg über den völlig überwechteten Grat, bis das Amical Team schließlich bei eisigem Wind überglücklich auf dem Gipfel stand. Eine unglaubliche Fernsicht bei bestem Wetter entschädigte für die Mühen des Aufstiegs. Zeitgleich war auch Silvio Mondinelli am Gipfel, der damit den 14. Achttausender bestiegen hat.
Weitere Nacht zur Akklimatisation
Nach über einer Stunde auf dem Gipfel stieg das Team wieder ab ins Lager III, wo eine weitere Akklimatisationsnacht verbracht wurde. Nach wie vor ist der K2 das große Ziel, die Gipfelbesteigung des Broad Peak die ideale Vorbereitung darauf. Auch hält sich, bedingt durch den reibungslosen Aufstieg, der Kräfteverschleiß unter den Expeditionsteilnehmern in Grenzen, alle fühlen sich bestens vorbereitet und akklimatisiert.
Gute Wetterprognosen
Am Dienstag, dem 17. Juli soll das Basislager an den Fuße des K2 verlegt werden. Der Wetterbericht verspricht ebenfalls Positives: Mitte der Woche soll der Wind nachlassen, es wird sonniges Wetter vorhergesagt.
Quelle
3. Newsletter AMICAL alpin Broad Peak/K2 Expedition
Web: www.amical.de
Auf den Spuren der Erstbesteiger
Vor 50 Jahren waren die Österreicher Buhl, Diemberger, Schmuck und Wintersteller die ersten auf dem Gipfel des Broad Peak. Zunächst waren sie nur bis zum Vorgipfel gelangt, von wo sie feststellten, dass der eigentliche Gipfel ein anderer war. Einige Tage später stieg das Quartett also erneut auf, um den Hauptgipfel zu bezwingen und in die Annalen des Bergsteigens einzugehen.
Genau 50 Jahre und einen Monat später stand nun also das Amical Alpin Team am höchsten Punkt des Broad Peak. Der Broad Peak soll den Expeditionsteilnehmern hauptsächlich zur Akklimatisation dienen, das eigentliche Ziel der Expedition ist der K2. Trotzdem ließen es sich die vier nicht nehmen, mit dem Broad Peak einen weiteren Achttausender im Zuge der Expedition zu besteigen.
Gerlinde Kaltenbrunner 1994 auf dem Vorgipfel
Bereits 1994 hatte Gerlinde Kaltenbrunner den Vorgipfel erreichen können - die Besteigung des Hauptgipfels scheiterte dann aber an den schlechten Wetterbedingungen. Umso schöner also, dass die Österreicherin nun diese Besteigung "vollenden" konnte. Auch Expeditionsleiter Ralf Dujmovits war am Broad Peak schon erfolgreich: 1998 stand er auf dem Hauptgipfel.
Reibungsloser Aufstieg in Lager II
Als erste der zahlreichen Expeditionsgruppen im Basislager war das vierköpfige Team am 10. Juli gegen 1:30 Uhr aufgebrochen. Ohne Stein- und Eisschlag verlief der Aufstieg zum Lager II. Erneut in aller Frühe machten sich die Bergsteiger am nächsten Morgen auf den Weg ins Lager III.
Fantastische Ausblicke über den Concordia-Platz zum Baltoro- und Vigne-Gletscher mit seinem Gipfelmeer belohnten für den frühen Aufbruch. Etwa 150 Meter oberhalb des üblichen Lager III-Platzes wurden im Schatten einer senkrechten Eiswand die Zelte errichtet - ein sicherer Platz, und 150 Höhenmeter waren damit für den Gipfeltag schon vorgespurt.
Füher Aufbruch zum Gipfel
Um zwei Uhr ging es am nächten Tag los in Richtung Gipfel. Nach Magenproblemen bei Ralf Dujmovits am Morgen lag die Spurarbeit zunächst bei Gerlinde Kaltenbrunner und David Göttler, bis gegen acht Uhr der Sattel erreicht wurde. Der weitere Aufstieg führte abwechslungsreich über den teilweise ausgesetzten Nordgrat. Kurze Kletterpassagen wechselten mit eingelagerten Schneeflanken ab. Ein letzter Kamin führte direkt zum Vorgipfel hinauf.
14. Achttausender für Mondinelli
Wenige Bersteiger stiegen von dort in die kleine Scharte zwischen Vor- und Hauptgipfel, zahlreiche Alpinisten kehrten spätestens an diesem historisch bedeutsamen Punkt um. Eine weitere halbe Stunde betrug danach der Weg über den völlig überwechteten Grat, bis das Amical Team schließlich bei eisigem Wind überglücklich auf dem Gipfel stand. Eine unglaubliche Fernsicht bei bestem Wetter entschädigte für die Mühen des Aufstiegs. Zeitgleich war auch Silvio Mondinelli am Gipfel, der damit den 14. Achttausender bestiegen hat.
Weitere Nacht zur Akklimatisation
Nach über einer Stunde auf dem Gipfel stieg das Team wieder ab ins Lager III, wo eine weitere Akklimatisationsnacht verbracht wurde. Nach wie vor ist der K2 das große Ziel, die Gipfelbesteigung des Broad Peak die ideale Vorbereitung darauf. Auch hält sich, bedingt durch den reibungslosen Aufstieg, der Kräfteverschleiß unter den Expeditionsteilnehmern in Grenzen, alle fühlen sich bestens vorbereitet und akklimatisiert.
Gute Wetterprognosen
Am Dienstag, dem 17. Juli soll das Basislager an den Fuße des K2 verlegt werden. Der Wetterbericht verspricht ebenfalls Positives: Mitte der Woche soll der Wind nachlassen, es wird sonniges Wetter vorhergesagt.
Quelle
3. Newsletter AMICAL alpin Broad Peak/K2 Expedition
Web: www.amical.de
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Fotoserie: Expedition Broad Peak und K2 2007
Fotoserie: Impressionen vom Broad Peak
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Weiterführende Informationen:
| Amical Alpin |
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