Indien will Tourismus ankurbeln: 104 Berge für Expeditionen und Besteigungen freigegeben
bergleben.de am 13.04.2010 - 16:52 Uhr
© flickr_mckaysavage
Wer sagt denn, das es keine Herausforderungen mehr geben würde: In der indischen Kaschmir-Region werden über 100 Gipfel zwischen 3000 und 7800 Metern für Besteigungen und Expeditionen freigegeben. Das Land will damit den Tourismus ankurbeln. Das Auswärtige Amt rät allerdings vorerst von Reisen nach Kaschmir ab.
„Den Weg ebnen für Abenteuertourismus“
Das Auswärtige Amt in Berlin warnt wegen erheblicher Sicherheitsrisiken insbesondere vor Reisen in die grenznahen Gebiete in Ladakh. "Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen nach Jammu und Kaschmir abgeraten." Genau hier öffnet Kaschmirs Tourismusminister Nawagn Rigzin Jora aber zahlreiche Berge nun für die Touristen: "Das wird den Weg ebnen für Abenteuertourismus und große Zahlen ausländischer Touristen anlocken", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.
Unbestiegene Berge
Ab dem Sommer sollen in der Region Ladakh im östlichen Karakorum auch einige bisher noch unbestiegene Berge freigegeben werden. Da jedoch zwischen Pakistan und Indien in der Region seit Jahren heftige Konflikte herrschen, brach der Tourismus weitgehend ein. Tourismusminister Rigzin Jora geht aber von einer schnellen Erholung der Lage und einer "sehr guten Tourismussaison" aus. Ob sich die politische Lage in der Region allerdings langfristig beruhigt und die Bergsteiger und Kletterer den Touranbietern der Region gute Einnahmen bescheren werden, ist derzeit eher fraglich.
Quellen:
- spiegel.de/reuters
- Auswärtiges Amt
„Den Weg ebnen für Abenteuertourismus“
Das Auswärtige Amt in Berlin warnt wegen erheblicher Sicherheitsrisiken insbesondere vor Reisen in die grenznahen Gebiete in Ladakh. "Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen nach Jammu und Kaschmir abgeraten." Genau hier öffnet Kaschmirs Tourismusminister Nawagn Rigzin Jora aber zahlreiche Berge nun für die Touristen: "Das wird den Weg ebnen für Abenteuertourismus und große Zahlen ausländischer Touristen anlocken", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.
Unbestiegene Berge
Ab dem Sommer sollen in der Region Ladakh im östlichen Karakorum auch einige bisher noch unbestiegene Berge freigegeben werden. Da jedoch zwischen Pakistan und Indien in der Region seit Jahren heftige Konflikte herrschen, brach der Tourismus weitgehend ein. Tourismusminister Rigzin Jora geht aber von einer schnellen Erholung der Lage und einer "sehr guten Tourismussaison" aus. Ob sich die politische Lage in der Region allerdings langfristig beruhigt und die Bergsteiger und Kletterer den Touranbietern der Region gute Einnahmen bescheren werden, ist derzeit eher fraglich.
Quellen:
- spiegel.de/reuters
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