Neuer Weltrekordversuch: 13-jähriger Teenager vor Mount Everest-Besteigung
bergleben.de am 12.04.2010 - 12:52 Uhr
© www.jordanromero.com
Höher, schneller und ... jünger: Der 13-jährige US-Amerikaner Jordan Romero will den Mount Everest bezwingen. Damit wäre er der jüngste Mensch aller Zeiten, der auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt steht.
Bereits auf dem Weg ins Basislager
Vergangenen Samstag machten sich der kalifornische Teenager zusammen mit seinem Vater Paul Jordan und seiner Stiefmutter Karen Lundgren auf den Weg in das Basislager in China. Dort steht zunächst eine mehrwöchige Akklimatisationsphase an, bevor ab dem 15. Mai die Gipfelbesteigung in Angriff genommen wird.
Aktion soll Jugendliche anspornen
Vor seiner Abreise erklärte Romero in zahlreichen Interviews, dass die Besteigung der Seven Summits schon immer sein Traum gewesen sei und er sich bereit für den Aufstieg auf den Everest fühle. Genug trainiert habe er dafür. So lief er jeden Tag mehrere Kilometer mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken und zog dabei gleichzeitig einen Reifen hinter sich her. Um sich an die Sauerstoffknappheit zu gewöhnen, schlief er wochenlang in einem Höhenzelt. Über seine Motivation ließ der Teenie verlauten, er wolle andere Jugendliche anspornen Sport zu treiben und die Natur zu erkunden. Gleichzeitig wolle er jedoch auch etwas Besonderes für sich selbst machen.
"Der obere Teil des Berges ist ein Friedhof"
Welche Rolle der Ehrgeiz des Vaters bei dem Unterfangen spielt, ist hingegen ungewiss. Paul Jordan spricht im Interview mit dem Fernsehsender CBS von der Gefahr der Besteigung, bekräftigt aber das Vetrauen in seinen Sohn: "Der obere Teil des Berges ist buchstäblich ein Friedhof. Aber ich habe hier einen unglaublich starken jungen Mann, dem ich mehr vertraue als vielen professionellen Athleten, die ich kenne und mit denen ich arbeite." Auch der Sohnemann selbst zeigt sich vor der Kamera der Gefahr bewusst: "Natürlich ist es gefährlich oben auf dem Everest., das ist nicht zu übersehen. Aber ich will mein Bestes geben."
Jeder zehnte Everest-Besteiger ums Leben gekommen
Ob die beiden die Gefahren der Besteigung des 8848 Meter hohen Gipfels für den 13-Jährigen dennoch richtig einschätzen, ist fraglich. Mehr als 200 Bergsteiger sind bereits beim Versuch, den Mount Everest zu erklimmen, ums Leben gekommen. Statistisch gesehen ist das etwa jeder Zehnte. Auch der ehemalige Rekordhalter, der 16-Jährige Temba Chiri, bezahlte den Rekord beinahe mit seinem Leben. Er verlor bei der Expedition fünf Finger. Die aktuelle Rekordhalterin ist Ming Kipa. Die Sherpa war zum Zeitpunkt der Besteigung 15 Jahre und neun Monate alt.
Mit 14 alle Seven Summits
Es bleibt also abzuwarten wie Jordan Romero die Gipfelbesteigung meistern wird. Mit seinen gerade Mal 13 Jahren ist er jedoch kein unerfahrener Bergsteiger mehr. Fünf der Seven Summits hat er bereits bestiegen. Mit zehn Jahren stand er auf dem Kilimandscharo. Neben dem Mount Everest fehlt ihm noch der Mount Vinson in der Antarktis. Diesen will er im Dezember zu bezwingen, was ihn mit 14 Jahren zum jüngsten Menschen, der die Seven Summits bestiegen hat, machen würde. Das darauf folgende Ziel hat er auch schon vor Augen: Er möchte den jeweils höchsten Berg in allen 50 US-Bundestaaten besteigen. Dennoch versichert er: "Wenn ich nicht gerade Berge besteige, dann bin ich so wie jeder andere 13-Jährige".
Bereits auf dem Weg ins Basislager
Vergangenen Samstag machten sich der kalifornische Teenager zusammen mit seinem Vater Paul Jordan und seiner Stiefmutter Karen Lundgren auf den Weg in das Basislager in China. Dort steht zunächst eine mehrwöchige Akklimatisationsphase an, bevor ab dem 15. Mai die Gipfelbesteigung in Angriff genommen wird.
Aktion soll Jugendliche anspornen
Vor seiner Abreise erklärte Romero in zahlreichen Interviews, dass die Besteigung der Seven Summits schon immer sein Traum gewesen sei und er sich bereit für den Aufstieg auf den Everest fühle. Genug trainiert habe er dafür. So lief er jeden Tag mehrere Kilometer mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken und zog dabei gleichzeitig einen Reifen hinter sich her. Um sich an die Sauerstoffknappheit zu gewöhnen, schlief er wochenlang in einem Höhenzelt. Über seine Motivation ließ der Teenie verlauten, er wolle andere Jugendliche anspornen Sport zu treiben und die Natur zu erkunden. Gleichzeitig wolle er jedoch auch etwas Besonderes für sich selbst machen.
"Der obere Teil des Berges ist ein Friedhof"
Welche Rolle der Ehrgeiz des Vaters bei dem Unterfangen spielt, ist hingegen ungewiss. Paul Jordan spricht im Interview mit dem Fernsehsender CBS von der Gefahr der Besteigung, bekräftigt aber das Vetrauen in seinen Sohn: "Der obere Teil des Berges ist buchstäblich ein Friedhof. Aber ich habe hier einen unglaublich starken jungen Mann, dem ich mehr vertraue als vielen professionellen Athleten, die ich kenne und mit denen ich arbeite." Auch der Sohnemann selbst zeigt sich vor der Kamera der Gefahr bewusst: "Natürlich ist es gefährlich oben auf dem Everest., das ist nicht zu übersehen. Aber ich will mein Bestes geben."
Jeder zehnte Everest-Besteiger ums Leben gekommen
Ob die beiden die Gefahren der Besteigung des 8848 Meter hohen Gipfels für den 13-Jährigen dennoch richtig einschätzen, ist fraglich. Mehr als 200 Bergsteiger sind bereits beim Versuch, den Mount Everest zu erklimmen, ums Leben gekommen. Statistisch gesehen ist das etwa jeder Zehnte. Auch der ehemalige Rekordhalter, der 16-Jährige Temba Chiri, bezahlte den Rekord beinahe mit seinem Leben. Er verlor bei der Expedition fünf Finger. Die aktuelle Rekordhalterin ist Ming Kipa. Die Sherpa war zum Zeitpunkt der Besteigung 15 Jahre und neun Monate alt.
Mit 14 alle Seven Summits
Es bleibt also abzuwarten wie Jordan Romero die Gipfelbesteigung meistern wird. Mit seinen gerade Mal 13 Jahren ist er jedoch kein unerfahrener Bergsteiger mehr. Fünf der Seven Summits hat er bereits bestiegen. Mit zehn Jahren stand er auf dem Kilimandscharo. Neben dem Mount Everest fehlt ihm noch der Mount Vinson in der Antarktis. Diesen will er im Dezember zu bezwingen, was ihn mit 14 Jahren zum jüngsten Menschen, der die Seven Summits bestiegen hat, machen würde. Das darauf folgende Ziel hat er auch schon vor Augen: Er möchte den jeweils höchsten Berg in allen 50 US-Bundestaaten besteigen. Dennoch versichert er: "Wenn ich nicht gerade Berge besteige, dann bin ich so wie jeder andere 13-Jährige".
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