Toter Guide am Aconcagua: Schwere Vorwürfe gegen Rettungsteams + Video
bergleben.de am 19.02.2009 - 13:57 Uhr
Eine Italienerin und der argentinische Guide Federico Campanini starben vor wenigen Wochen am Aconcagua [...mountains2b.com berichtete]. Nun ist bei der Videoplattform Youtube ein schockierendes Video online, dass die Ankunft der Rettungskräfte beim noch lebenden 31-jährigen Guide zeigt. Kurze Zeit später starb Campanini. In Argentinien ist daraufhin eine heiße Debatte über die "Rettungsaktion" entbrannt.
Vorwürfe gegen Rettungsmannschaft
Nachdem eine Bergung per Hubschrauber aufgrund der Wetterkapriolen nicht möglich gewesen war, machte sich ein Trupp der Bergrettung auf den Weg, um den Menschen wenige hundert Meter unterhalb des 6.962 Meter hohen Gipfels zu helfen. Im Video ist zu erkennen, dass allerdings weder eine Trage und künstlicher Sauerstoff noch wärmende Schutzdecken oder andere Hilfsmittel mit zu den Verunglückten gebracht wurden. Dieses führte in Argentinien zu schweren Vorwürfen gegenüber den Rettern, die anscheinend nicht mehr mit dem Fund eines Überlebenden gerechnet hatten.
Das Video: Nichts für schwache Nerven
Übersetzung:
0.03 – Kameramann (schwer atmend): "Wir sind da, etwa 300 Meter unterhalb des Gipfels. Hier ist der Guide, wir können ihn nicht tragen, wir sind sehr erschöpft. Es schneit ziemlich stark... Wir sind auf dem Gletscher... Wir haben es auf allen Wegen versucht... Es waren 400 Meter zum Gipfel, wir haben 100 Meter geschafft."
0.42 - Rettungskraft neben dem Kameramann: "Er kann...Er kann nicht gerettet werden. (Zur Kamera) Er kann nicht gerettet werden. Wir frieren, wir haben noch 400 Meter zum Gipfel und er bewegt sich nicht. Er ist in schlechter Verfassung. Ich bin bevollmächtigt...(nicht zu verstehende Worte)
1.01 – Zwei Helfer: "Steh auf, Junge! Komm schon, komm schon, Scheiße!" (versucht Federico auf seine Beine zu stellen)
1.09 - Kameramann: "Möge Gott ihn erleuchten und ihm Stärke geben. Bitte."
Federico kriecht einige Meter auf seinen Händen und Knien, dann liegt er auf der Seite
1:35 - Kameramann: "Wir haben ein paar Meter mehr geschafft... Er kann nicht mehr weiter gehen"
1:57 - Retter spricht ins Walkie-Talkie: "Argentina? Sag ihnen, er stirbt. (Antwort nicht verständlich). Sag ihnen, er stirbt. Er wird keine 40 Minuten mehr durchstehen.
Der folgenden Worte sind nur schwerlich zu verstehen, anscheinend wird über Funk durchgegeben, dass die Gruppe versuchen soll, den Guide auch im Todesfall weiter zu transportieren.
2:24 - Der Kameramann wispert einige unverständliche Worte, während er weint.
Quelle Übersetzung:
mounteverest.net
Vorwürfe gegen Rettungsmannschaft
Nachdem eine Bergung per Hubschrauber aufgrund der Wetterkapriolen nicht möglich gewesen war, machte sich ein Trupp der Bergrettung auf den Weg, um den Menschen wenige hundert Meter unterhalb des 6.962 Meter hohen Gipfels zu helfen. Im Video ist zu erkennen, dass allerdings weder eine Trage und künstlicher Sauerstoff noch wärmende Schutzdecken oder andere Hilfsmittel mit zu den Verunglückten gebracht wurden. Dieses führte in Argentinien zu schweren Vorwürfen gegenüber den Rettern, die anscheinend nicht mehr mit dem Fund eines Überlebenden gerechnet hatten.
Das Video: Nichts für schwache Nerven
Übersetzung:
0.03 – Kameramann (schwer atmend): "Wir sind da, etwa 300 Meter unterhalb des Gipfels. Hier ist der Guide, wir können ihn nicht tragen, wir sind sehr erschöpft. Es schneit ziemlich stark... Wir sind auf dem Gletscher... Wir haben es auf allen Wegen versucht... Es waren 400 Meter zum Gipfel, wir haben 100 Meter geschafft."
0.42 - Rettungskraft neben dem Kameramann: "Er kann...Er kann nicht gerettet werden. (Zur Kamera) Er kann nicht gerettet werden. Wir frieren, wir haben noch 400 Meter zum Gipfel und er bewegt sich nicht. Er ist in schlechter Verfassung. Ich bin bevollmächtigt...(nicht zu verstehende Worte)
1.01 – Zwei Helfer: "Steh auf, Junge! Komm schon, komm schon, Scheiße!" (versucht Federico auf seine Beine zu stellen)
1.09 - Kameramann: "Möge Gott ihn erleuchten und ihm Stärke geben. Bitte."
Federico kriecht einige Meter auf seinen Händen und Knien, dann liegt er auf der Seite
1:35 - Kameramann: "Wir haben ein paar Meter mehr geschafft... Er kann nicht mehr weiter gehen"
1:57 - Retter spricht ins Walkie-Talkie: "Argentina? Sag ihnen, er stirbt. (Antwort nicht verständlich). Sag ihnen, er stirbt. Er wird keine 40 Minuten mehr durchstehen.
Der folgenden Worte sind nur schwerlich zu verstehen, anscheinend wird über Funk durchgegeben, dass die Gruppe versuchen soll, den Guide auch im Todesfall weiter zu transportieren.
2:24 - Der Kameramann wispert einige unverständliche Worte, während er weint.
Quelle Übersetzung:
mounteverest.net
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