Tragödie am Aconcagua: Zwei Tote an Südamerikas höchstem Gipfel
bergleben.de am 09.01.2009 - 09:16 Uhr
Am Mittwoch sind am höchsten Berg Südamerikas, dem Aconcagua (6.962 Meter), zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie verschiedene Medien berichten, war die italienische Bergsteigergruppe und ihr argentinischer Guide nicht mehr weit vom Gipfel entfernt, als ein Sturm die Seilschaft überraschte.
Drei Überlebende
Die Associated Press berichtet, die Gruppe habe aus zwei 38-jährigen Frauen, zwei 39- und 35-jährigen Männern und dem 31-jährigen Guide bestanden. Nach neuesten Informationen verstarb eine der Frauen und der Bergführer. Nach einem Unfall habe der Guide einen Notruf abgegeben, die Rettungskräfte konnten aber aufgrund der schlechten Sicht weder mit dem Hubschrauber noch zu Fuß die Gruppe erreichen. Die Bergsteiger hätten bei -20 Grad und einer Sicht von 10 Metern ohne passende Ausrüstung am polnischen Gletscher des Berges übernachten müssen. Dies hätte den beiden Menschen das Leben gekostet, so die Associated Press. Die anderen drei, die sich ebenfalls in einem kritischen Zustand befunden hätten, wurden von einem 30-köpfigen Rettungsteam am folgenden Tag auf Bahren aus 6700 Metern Höhe geborgen. Wie ihr gesundheitlicher Zustand sich weiter entwickelt hat, ist derzeit noch nicht geklärt.
Der unterschätzte Berg
Der Aconcagua gilt als einer der kältesten Berge der Welt und wird oftmals unterschätzt. Trotz der Ausgesetztheit und aufgrund der relativ einfachen Wegstruktur erfreut sich der 6.962 Meter hohe Berg großer Beliebtheit. In der Saison 2007-2008 versuchten sich etwa 4600 Alpinisten am höchsten Berg Südamerikas. Nach Aussage von Juan Pablo Marziane, Chef einer örtlichen Bergführergesellschaft, sterben jährlich im Durchschnitt zwei bis drei Menschen am Aconcagua.
Drei Überlebende
Die Associated Press berichtet, die Gruppe habe aus zwei 38-jährigen Frauen, zwei 39- und 35-jährigen Männern und dem 31-jährigen Guide bestanden. Nach neuesten Informationen verstarb eine der Frauen und der Bergführer. Nach einem Unfall habe der Guide einen Notruf abgegeben, die Rettungskräfte konnten aber aufgrund der schlechten Sicht weder mit dem Hubschrauber noch zu Fuß die Gruppe erreichen. Die Bergsteiger hätten bei -20 Grad und einer Sicht von 10 Metern ohne passende Ausrüstung am polnischen Gletscher des Berges übernachten müssen. Dies hätte den beiden Menschen das Leben gekostet, so die Associated Press. Die anderen drei, die sich ebenfalls in einem kritischen Zustand befunden hätten, wurden von einem 30-köpfigen Rettungsteam am folgenden Tag auf Bahren aus 6700 Metern Höhe geborgen. Wie ihr gesundheitlicher Zustand sich weiter entwickelt hat, ist derzeit noch nicht geklärt.
Der unterschätzte Berg
Der Aconcagua gilt als einer der kältesten Berge der Welt und wird oftmals unterschätzt. Trotz der Ausgesetztheit und aufgrund der relativ einfachen Wegstruktur erfreut sich der 6.962 Meter hohe Berg großer Beliebtheit. In der Saison 2007-2008 versuchten sich etwa 4600 Alpinisten am höchsten Berg Südamerikas. Nach Aussage von Juan Pablo Marziane, Chef einer örtlichen Bergführergesellschaft, sterben jährlich im Durchschnitt zwei bis drei Menschen am Aconcagua.
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Fotoserie: Expedition Aconcagua 2007
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