Ausrüstung und Wissen rettet Bergsteigern das Leben
bergleben.de am 08.04.2010 - 08:45 Uhr
© XnX GmbH
Dank ihrer alpinistischen Erfahrung und der richtigen Ausrüstung haben vier Bergsteiger um den Bürgermeister der Stadt Pforzheim Alexander Uhlig eine kritische Situation am Großvenediger überlebt. Die Männer im Alter von 40 bis 50 Jahren waren am Samstag bei einer Schneeschuhtour zum 3667 Meter hohen Gipfel in Nebel und Sturm geraten und hatten im Abstieg die Spur zurück zur Hütte verloren.
Biwak in 3400 Meter Höhe
Nachdem sie ihre Notlage erkannten, machten die Alpinisten das einzig Richtige: Sie gruben sich eine Schneehöhle, nutzten die mitgeführten Biwaksäcke und die ausreichende Verpflegung und richteten sich ein Notbiwak ein. Nach zwei Tagen in klirrender Kälte wurden die Bergsteiger am Dienstag morgen von der alarmierten Suchmannschaft mit Hilfe von Wärmebildkameras beinahe unverletzt geborgen.
So verhaltet ihr euch in einer Notlage richtig
Mit entsprechend warmer Kleidung, etwas Getränk und Notproviant, entsprechender Erfahrung und besonnenem Verhalten kann man auch bei tiefen Minusgraden mehrere Tage überleben. Der Deutsche Alpenverein gibt die Anhaltspunkte für die richtige Vorgehensweise: Die Gruppe bleibt zusammen, schützt sich bestmöglich vor Kälte und Wind, vermeidet Panik und riskiert keinen Notabstieg in unbekanntes, oft absturzgefähliches Gelände. Zudem empfiehlt der DAV auf winterlichen Hochgebirgstouren neben der Standardausrüstung Schneeschuh oder Tourenski: Biwaksack, LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Karte, Kompass, Mobiltelefon, Getränk, Notproviant.
Biwak in 3400 Meter Höhe
Nachdem sie ihre Notlage erkannten, machten die Alpinisten das einzig Richtige: Sie gruben sich eine Schneehöhle, nutzten die mitgeführten Biwaksäcke und die ausreichende Verpflegung und richteten sich ein Notbiwak ein. Nach zwei Tagen in klirrender Kälte wurden die Bergsteiger am Dienstag morgen von der alarmierten Suchmannschaft mit Hilfe von Wärmebildkameras beinahe unverletzt geborgen.
So verhaltet ihr euch in einer Notlage richtig
Mit entsprechend warmer Kleidung, etwas Getränk und Notproviant, entsprechender Erfahrung und besonnenem Verhalten kann man auch bei tiefen Minusgraden mehrere Tage überleben. Der Deutsche Alpenverein gibt die Anhaltspunkte für die richtige Vorgehensweise: Die Gruppe bleibt zusammen, schützt sich bestmöglich vor Kälte und Wind, vermeidet Panik und riskiert keinen Notabstieg in unbekanntes, oft absturzgefähliches Gelände. Zudem empfiehlt der DAV auf winterlichen Hochgebirgstouren neben der Standardausrüstung Schneeschuh oder Tourenski: Biwaksack, LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Karte, Kompass, Mobiltelefon, Getränk, Notproviant.
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