Drei Deutsche sterben bei Lawinenabgängen am Wochenende

M2b Redaktion am 22.12.2008 - 08:25 Uhr
Am vorletzten Dezemberwochenende sind bei Lawinenabgängen in Österreich drei Deutsche ums Leben gekommen. Bei erheblicher und teils starker Lawinengefahr waren im Kleinwalsertal und im Bregenzerwald mehrere Lawinen abgegangen. Für einen 49-Jährigen aus Brandenburg, einen 22-jährigen Snowboarder aus dem Raum Konstanz und einen 40-jährigen Skifahrer aus Bayern kam jede Hilfe zu spät.


Skitourengeher fährt in Lawinenkegel
Der 49-jährige Skitourengeher war bereits am Samstag von einer Skitour im Großvenediger-Gebiet nicht zurückgekehrt. Der Mann, der allein unterwegs war, war in einen Lawinenkegel hineingefahren und hatte dort die Schneemassen in Bewegung gesetzt. Ein Suchhund entdeckte die Leiche, die Bergung des Sportlers musste allerdings aufgrund der hohen Lawinengefahr auf Montag verschoben werden.

Snowboarder und Skifahrer sterben außerhalb der Pisten
Ein 22-jähriger Snowboarder überlebte einen Lawinenabgang im Bregenzerwald nicht. Er war mit einer Gruppe in einen gesperrten Hang eingefahren und dort von einer Lawine mitgerissen worden. Die Rettungskräfte fanden den jungen Mann, jedoch blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos. Der dritte Tote des Wochenendes ist ein 40-jähriger Skifahrer aus Bayern, der ebenfalls außerhalb der markierten Pisten unterwegs war. Bei erheblicher Lawinengefahr hatte er ein Schneebrett in Bewegung gesetzt, erst nach mehreren Stunden gelang es den Rettungskräften, zum Verschütteten vorzudringen - leider zu spät.

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