Große Lawinengefahr in den Alpen und Pyrenäen: Zwei Menschen kommen ums Leben
bergleben.de am 22.03.2010 - 16:03 Uhr
© XnX GmbH
Die Anzahl der Lawinentoten steigt weiter. Am Wochenende kamen in den Alpen und Pyrenäen erneut zwei Menschen durch Lawinenabgänge ums Leben. Mehrere weitere wurden schwer verletzt. Dabei galt in den vergangenen Tagen laut dem Lawinenwarndienst große Lawinengefahr. Angegeben war Stufe vier der fünfstufigen Gefahrenskala.
37-Jähriger nach Suchaktion tot geborgen
Am Sonntagvormittag ging im Lamingegg bei Tragöß eine Lawine ab und begrub einen 37-Jährigen Skifahrer im steirischen Bezirk Bruck an der Mur unter sich. Laut ORF wurden Einfahrts-, jedoch keine Ausfahrtsspuren gefunden. Die Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass sich zwei Menschen unter den Schneemassen befinden. Am Abend fanden sie die Leiche des Grazers. Trotz des Einsatzes der Alpinpolizei, der Bergwacht sowie Bergungshubschraubern, konnte keine zweite Person gefunden werden, woraufhin die Suche eingestellt wurde.
Ein Toter und zwei Schwerverletzte in den Pyrenäen
In den spanischen Pyrenäen kam es am Freitag ebenfalls zu einem tödlichen Lawinenabgang. Spanische Behörden meldeten, das sich das Unglück in der Nähe des Wintersportzentrums Candanchú in der Provinz Huesca ereignete. Insgesamt sieben Menschen wurden verschüttet, drei Bergsteiger und vier Ski-Länglaufer. Alle Personen befanden sich dabei in einem gesperrten Areal. Die vier Langläufer konnten sich selbst befreien und blieben unverletzt. Für einen der Bergsteiger endete der Abgang tödlich, die beiden anderen wurden teilweise schwer verletzt. Damit erhöht sich die Zahl der Lawinentoten in den Pyrenäen laut Greenpeace-Magazin bereits auf Sieben.
70-Jährige Schneeschuhwanderin hat Glück im Unglück
Großes Glück hatte eine Schneeschuhwanderin am Sonntag. Die 70-Jährige war zusammen mit ihrer siebenköpfigen Gruppe von Rosskopf in Richtung Hochfügen unterwegs. Geleitet wurden die Wanderer von einer 28-Jährigen, die mit 20 Metern Sicherheitsabstand vor dem Rest der Gruppe vorrausging. Laut tt.com ging 100 Meter über der Gruppe plötzlich eine Nassschneelawine ab, vor der die Leiterin die Wanderer noch warnen konnte. Die 70-Jährige Frau aus Kiefersfelden und eine 36-Jährige Münchenerin konnten sich dennoch nicht in Sicherheit bringen und wurden unter den Schneemassen begraben. Die 36-Jährige hatte Glück im Unglück und wurde nur teilweise verschüttet. Nach dem Stillstand der Lawine begann der Rest, der korrekt mit Schaufeln, Sonden und LVS-Geräten ausgerüsteten Gruppe nach der 70-Jährigen zu suchen und auszugraben. Die verletzte Dame wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der großen Gefahr eines weiteren Lawinenabgangs wurden auch die restlichen Wanderer per Hubschrauber abtransportiert.
Lawine reist zwei Eiskletterer mit
Am Rubihorn sind am Samstagmorgen zwei Eiskletterer von einer Lawine mitgerissen worden. Beim Errichten des Standes an einem geschlagenen Haken, kam es laut Polizeibericht zu einem Lawinenabgang über den Kletterern. Die Seilschaft wurde aus der Wand gerissen, fiel eine Seillänge und wurde weitere 150 Meter von der Lawine mitgerissen. Kletterer, die das Drama beobachteten, alarmierten umgehend die Bergwacht und leisteten erste Hilfe. Beide Männer zogen sich schwere offene Brüche zu.
Skistock löst große Suchaktion aus
Nachdem am Sonntagnachmittag eine große Lawine an der Südwestflanke des Salesenkopfes in Sportgastein abgegangen war, löste ein gefundener Skistock eine Suchaktion aus. Das Schneebrett war knapp 100 Meter breit, 200 Meter lang und schüttete einen mehrere Meter dicken Lawinenkegel auf, so der ORF. Obwohl es keine Vermisstenmeldungen gab, suchten Bergbahnen-Mitarbeiter den Kegel mit Suchgeräten ab, fanden dabei einen einzelnen Skistock und alarmierten daraufhin die Bergrettung. Nach Angaben des ORF waren insgesamt 78 Männer der Polizei, Bergrettung, Bergbahnen und Feuerwehr mit Hunden im Einsatz und suchten das Gebiet nach vermeintlichen Vermissten ab. Da man nach stundenlanger Suche jedoch keinen Verschütteten fand, wurde die Suche um 22.25 Uhr eingestellt. Die Polizei geht davon aus, dass der Skistock bereits vor Lawinenabgang verloren wurde.
37-Jähriger nach Suchaktion tot geborgen
Am Sonntagvormittag ging im Lamingegg bei Tragöß eine Lawine ab und begrub einen 37-Jährigen Skifahrer im steirischen Bezirk Bruck an der Mur unter sich. Laut ORF wurden Einfahrts-, jedoch keine Ausfahrtsspuren gefunden. Die Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass sich zwei Menschen unter den Schneemassen befinden. Am Abend fanden sie die Leiche des Grazers. Trotz des Einsatzes der Alpinpolizei, der Bergwacht sowie Bergungshubschraubern, konnte keine zweite Person gefunden werden, woraufhin die Suche eingestellt wurde.
Ein Toter und zwei Schwerverletzte in den Pyrenäen
In den spanischen Pyrenäen kam es am Freitag ebenfalls zu einem tödlichen Lawinenabgang. Spanische Behörden meldeten, das sich das Unglück in der Nähe des Wintersportzentrums Candanchú in der Provinz Huesca ereignete. Insgesamt sieben Menschen wurden verschüttet, drei Bergsteiger und vier Ski-Länglaufer. Alle Personen befanden sich dabei in einem gesperrten Areal. Die vier Langläufer konnten sich selbst befreien und blieben unverletzt. Für einen der Bergsteiger endete der Abgang tödlich, die beiden anderen wurden teilweise schwer verletzt. Damit erhöht sich die Zahl der Lawinentoten in den Pyrenäen laut Greenpeace-Magazin bereits auf Sieben.
70-Jährige Schneeschuhwanderin hat Glück im Unglück
Großes Glück hatte eine Schneeschuhwanderin am Sonntag. Die 70-Jährige war zusammen mit ihrer siebenköpfigen Gruppe von Rosskopf in Richtung Hochfügen unterwegs. Geleitet wurden die Wanderer von einer 28-Jährigen, die mit 20 Metern Sicherheitsabstand vor dem Rest der Gruppe vorrausging. Laut tt.com ging 100 Meter über der Gruppe plötzlich eine Nassschneelawine ab, vor der die Leiterin die Wanderer noch warnen konnte. Die 70-Jährige Frau aus Kiefersfelden und eine 36-Jährige Münchenerin konnten sich dennoch nicht in Sicherheit bringen und wurden unter den Schneemassen begraben. Die 36-Jährige hatte Glück im Unglück und wurde nur teilweise verschüttet. Nach dem Stillstand der Lawine begann der Rest, der korrekt mit Schaufeln, Sonden und LVS-Geräten ausgerüsteten Gruppe nach der 70-Jährigen zu suchen und auszugraben. Die verletzte Dame wurde per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund der großen Gefahr eines weiteren Lawinenabgangs wurden auch die restlichen Wanderer per Hubschrauber abtransportiert.
Lawine reist zwei Eiskletterer mit
Am Rubihorn sind am Samstagmorgen zwei Eiskletterer von einer Lawine mitgerissen worden. Beim Errichten des Standes an einem geschlagenen Haken, kam es laut Polizeibericht zu einem Lawinenabgang über den Kletterern. Die Seilschaft wurde aus der Wand gerissen, fiel eine Seillänge und wurde weitere 150 Meter von der Lawine mitgerissen. Kletterer, die das Drama beobachteten, alarmierten umgehend die Bergwacht und leisteten erste Hilfe. Beide Männer zogen sich schwere offene Brüche zu.
Skistock löst große Suchaktion aus
Nachdem am Sonntagnachmittag eine große Lawine an der Südwestflanke des Salesenkopfes in Sportgastein abgegangen war, löste ein gefundener Skistock eine Suchaktion aus. Das Schneebrett war knapp 100 Meter breit, 200 Meter lang und schüttete einen mehrere Meter dicken Lawinenkegel auf, so der ORF. Obwohl es keine Vermisstenmeldungen gab, suchten Bergbahnen-Mitarbeiter den Kegel mit Suchgeräten ab, fanden dabei einen einzelnen Skistock und alarmierten daraufhin die Bergrettung. Nach Angaben des ORF waren insgesamt 78 Männer der Polizei, Bergrettung, Bergbahnen und Feuerwehr mit Hunden im Einsatz und suchten das Gebiet nach vermeintlichen Vermissten ab. Da man nach stundenlanger Suche jedoch keinen Verschütteten fand, wurde die Suche um 22.25 Uhr eingestellt. Die Polizei geht davon aus, dass der Skistock bereits vor Lawinenabgang verloren wurde.
Verwandte Artikel
-
-
-
Italienische Regierung erwägt Gesetzesentwurf
Harte Bestrafung für Lawinenauslöser?
ANZEIGE
ANZEIGE
Weitere Fragen und Antworten zum Thema Klettern finden Sie auf www.sportlerfrage.net






