Nach dem Tod der Bergläufer: Messner will Berg-Wettkämpfe abschaffen

bergleben.de am 16.07.2008 - 12:19 Uhr
In einem Interview mit dem Stern hat sich der wohl berühmteste Bergsteiger aller Zeiten, Reinhold Messner, gegen die Veranstaltung von Berg-Wettkämpfen ausgesprochen. Der Südtiroler warnte davor, die Gesetze des Berges nicht mehr zu repspektieren und kritisierte die Teilnehmer der Läufe scharf.


Zwei Tote an der Zugspitze
Beim Zugspitzlauf am vergangenen Sonntag waren zwei Bergläufer zu Tode gekommen, als Sie nur kurz vor dem Ziel zusammenbrachen. Ein Wetterumschwung mit schlagartigem Temperatursturz hatte die meist in kurzen Hosen bekleideten Läufer überrascht. Die Rettungsmaßnahmen der Hilfskräfte kamen zu spät. An den Veranstaltern des Laufes wurde heftige Kritik geübt. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen und überprüft die Todesfälle.

Verantwortung haben Organisatoren und Läufer
Bergsteigerikone Messner sieht im Interview mit dem "Stern" die Verantwortung bei den Organisatoren und den Teilnehmern gleichermaßen. Niemand sei gezwungen worden, bei diesem Humbug mitzumachen, so Messner. Zudem kritisierte er allgemein Wettläufe im Gebirge, die mit dem ursprünglichen Bergsteigen nichts mehr zu tun hätten.

Das gesamte Interview lesen Sie hier.
Weiterführende Informationen:
Stern online
Homepage von Reinhold Messner

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