Tödlicher Unfall in Österreich: 63-jähriger Wanderer stürzt am Grimming

bergleben.de am 28.06.2010 - 14:00 Uhr
Am gestrigen Sonntag ist ein 63-Jähriger in der Steiermark ums Leben gekommen. Während des Aufstiegs auf den Grimming (Bezirk Liezen) stürzte der Bergsteiger rund 100 bis 150 Meter in die Tiefe.

Absturz kurz vor dem Gipfel
Gemeinsam mit seinem Bruder und einem weiteren Bergsteiger machte sich der Klagenfurter gegen elf Uhr auf den Weg zum Südostgrat, wo er und seine Begleiter den Grimming bis auf 2.100 Meter Höhe besteigen wollten. Obwohl die Gruppe aus erfahrenen Bergsteigern bestand und die Tour als relativ leicht gilt, kam es kurz vor Erreichen des Gipfels dann zu dem folgenschweren Unfall: Der Mann verlor den Halt und stürzte rund 150 Meter tief in eine Felsrinne.

Bergsteiger sofort tot
Weil sich der Abgestürzte am Ende der Gruppe befand, circa 50 Meter hinter seinen Begleitern, wurde der Sturz erst kurz darauf von seinem Bruder bemerkt. Der 52-Jährige, selber Arzt, versuchte seinen Bruder zu reanimieren, doch vergeblich. Obwohl sofort die Rettungskräfte alarmiert wurden, kam jede Hilfe zu spät: Der Pensionist starb wahrscheinlich unmittelbar nach dem Sturz, sie konnten den Mann nur noch tot bergen.

Quellen:
-orf.at
-oe24.at
-regionews.at
-krone.at