Unvorsicht oder höhere Gewalt? Wieder Tote nach Lawinenabgängen
bergleben.de am 01.03.2010 - 16:26 Uhr
Bei Lawinenabgängen in den vergangenen Wochenendtagen sind im Alpenraum mehrere Menschen ums Leben gekommen. Trotz offensichtlich richtiger Verhaltensweise erwischte es auch eine Gruppe des Alpenvereins Dornbirn (AUT) – fünf Tourengeher wurden verschüttet, ein Mann starb unter den Schneemassen.
66-Jähriger stirbt an der Saumspitze
Wie das ORF berichtet, war die Gruppe von 15 Tourenläufern gegen Mittag an der Saumspitze in der Verwallgruppe unterwegs und wollte einen 35 Grad steilen Hang queren. Obwohl sie einen Sicherheitsabstand von 40 Metern einhielten, hätte sich ein großes Schneebrett gelöst und fünf der Bergsportler unter sich begraben. Während sich drei Personen schnell befreien konnten, wurden zwei weitere trotz vorhandener LVS-Geräte nur leblos geborgen. Eine Frau konnte erfolgreich reanimiert werden, für einen 66-Jährigen kam die Hilfe jedoch zu spät. Der Lawinenwarndienst Tirol gibt für die Region derzeit insbesondere für Höhen ab 2000 Metern die allgemeine Lawinenwarnstufe von „3 = erheblich“ an.
Deutsche Skifahrerin stirbt am Mont Blanc
Am Montag starb eine deutsche Skifahrerin auf der italienischen Seite des Mont-Blanc-Massiv. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, sei die Frau mit einem Bergführer auf dem Toula-Gletscher unterwegs gewesen, als sich in 3500 Meter Höhe eine Lawine löste und die Frau mitriss. Der französische Bergführer blieb unverletzt und konnte die Rettungskräfte alarmieren. Diese musste jedoch feststellen, dass die Frau beinahe 2000 Meter in die Tiefe gestürzt war und barg die Deutsche am frühen Nachmittag. Die Helfer nehmen an, dass als Ursache die steigenden Temperaturen und vorbeifahrende Skifahrer in Frage kommen.
Deutscher Skitourenleiter in Graubünden von Lawine überrascht
In Langwies im schweizerischen Kanton am Sonntagnachmittag der deutsche Leiter einer Gruppe von Skitourensportlern bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen. Die sda berichtet, der Mann sei als Führer einer achtköpfigen Gruppe auf dem Rückweg von Medergen, als er sich bei der Prüfung eines Nordosthanges einige Meter von der Gruppe entfernte. Plötzlich löste sich eine Lawine und der Mann wurde etwa 170 Meter mitgerissen. Er konnte zwar relativ schnell geortet und geborgen werden, der gerufene Rega-Arzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen. Alleine in der Schweiz sind in diesem Winter bereits 24 Personen durch Lawinen ums Leben gekommen.
66-Jähriger stirbt an der Saumspitze
Wie das ORF berichtet, war die Gruppe von 15 Tourenläufern gegen Mittag an der Saumspitze in der Verwallgruppe unterwegs und wollte einen 35 Grad steilen Hang queren. Obwohl sie einen Sicherheitsabstand von 40 Metern einhielten, hätte sich ein großes Schneebrett gelöst und fünf der Bergsportler unter sich begraben. Während sich drei Personen schnell befreien konnten, wurden zwei weitere trotz vorhandener LVS-Geräte nur leblos geborgen. Eine Frau konnte erfolgreich reanimiert werden, für einen 66-Jährigen kam die Hilfe jedoch zu spät. Der Lawinenwarndienst Tirol gibt für die Region derzeit insbesondere für Höhen ab 2000 Metern die allgemeine Lawinenwarnstufe von „3 = erheblich“ an.
Deutsche Skifahrerin stirbt am Mont Blanc
Am Montag starb eine deutsche Skifahrerin auf der italienischen Seite des Mont-Blanc-Massiv. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, sei die Frau mit einem Bergführer auf dem Toula-Gletscher unterwegs gewesen, als sich in 3500 Meter Höhe eine Lawine löste und die Frau mitriss. Der französische Bergführer blieb unverletzt und konnte die Rettungskräfte alarmieren. Diese musste jedoch feststellen, dass die Frau beinahe 2000 Meter in die Tiefe gestürzt war und barg die Deutsche am frühen Nachmittag. Die Helfer nehmen an, dass als Ursache die steigenden Temperaturen und vorbeifahrende Skifahrer in Frage kommen.
Deutscher Skitourenleiter in Graubünden von Lawine überrascht
In Langwies im schweizerischen Kanton am Sonntagnachmittag der deutsche Leiter einer Gruppe von Skitourensportlern bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen. Die sda berichtet, der Mann sei als Führer einer achtköpfigen Gruppe auf dem Rückweg von Medergen, als er sich bei der Prüfung eines Nordosthanges einige Meter von der Gruppe entfernte. Plötzlich löste sich eine Lawine und der Mann wurde etwa 170 Meter mitgerissen. Er konnte zwar relativ schnell geortet und geborgen werden, der gerufene Rega-Arzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen. Alleine in der Schweiz sind in diesem Winter bereits 24 Personen durch Lawinen ums Leben gekommen.
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