Viele Lawinentote in den Alpen: Gruppe um Pforzheimer Bürgermeister gerettet
bergleben.de am 06.04.2010 - 09:56 Uhr
© XnX GmbH
Bei mehreren Lawinenunglücken in den Alpen sind am Osterwochenende mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Eine vierköpfige Gruppe am Großvenediger, in der sich auch der Pforzheimer Bürgermeister befand, konnte hingegen gerettet werden.
Bayerin stirbt im Montafon
Am Ostermontag starb nach Angaben der Kleinen Zeitung eine 31-jährige Tourengeherin aus Bayern bei einem Lawinenunglück im Montafon. Die Frau aus Garching bei München und ihre drei Begleiter, die von der Wiesbadner Hütte am Vermuntgletscher gestartet waren, lösten gegen Mittag eine Lawine aus. Drei der Tourenskisportler wurden vollständig verschüttet, ein Mann aus Mittenwald konnte sich und im Anschluss zwei seiner Kollegen befreien. Auch die Frau wurde mittels LVS-Gerät geortet, konnte aber nur noch tot geborgen werden. Während des Unglücks herrschte vor Ort die Lawinenwarnstufe drei.
Vier Tote in Frankreich
In den französischen Alpen starben in den vergangenen Tagen vier Menschen. In der Nähe von Chamonix wurden zwei Männer und eine Frau, die außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs waren, von einer Lawine begraben und getötet. Die Sportler galten als erfahren und waren zwischen 53 und 59 Jahre alt. Nahe Isére starb eine 45-Jährige, die mit zwei Freunden im Gelände fuhr und verschüttet wurde.
Eiskletterer schwer verletzt
Bei einer Eisklettertour an der Nordwand des Rubihorns im Allgäu sind nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa zwei Eiskletterer schwer verletzt worden. Die beiden Männer wurden von einer Lawine mitgerissen und kamen erst 150 Meter weiter im Tal zu stehen. Das Unglück ging glimpflich aus, die Kletterer kamen mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus, nachdem Beobachter den Vorfall der Bergwacht gemeldet hatten.
Unglück am Piz Kesch
Ein 45-jähriger Schweizer verlor am Freitag am Piz Kesch sein Leben. Der Bergsteiger wurde, wie die Polizei Graubünden mitteilte, im Anstieg von einem Schneebrett erfasst und begraben. Zwar konnte er sofort geortet und befreit werden, die Verletzungen waren jedoch so schwerwiegend, dass Rega-Ärzte nur noch den Tod feststellen konnten.
Pforzheimer Bürgermeister gerettet
Nach drei Tagen des Hoffens und Bangens ist eine vierköpfige Gruppe um den Bürgermeister der Stadt Pforzheim Alexander Uhlig am Großvenediger gerettet worden. Am frühen Dienstag Morgen ortete man die Gruppe mit Wärmebildkameras und flog einen Mann unmittelbar in ein Krankenhaus nach Matrei. Die Schneeschuhwanderer waren am Samstag zum Gipfel des 3662 Meter hohen Großvenedigers gelaufen. Auf dem Rückweg überraschte sie ein Wetterumschwung mit Nebel und Sturm. Dank ihrer hervorragenden Ausrüstung mit ausreichend Verpflegung, Biwaksack, Schaufel und LVS-Geräten konnten die vier Männer unterhalb der Venedigerscharte ein Notlager einrichten und zwei Tage biwakieren. Die Gruppe war nach Angaben der APA Nachristenagentur gut ausgerüstet.
Bayerin stirbt im Montafon
Am Ostermontag starb nach Angaben der Kleinen Zeitung eine 31-jährige Tourengeherin aus Bayern bei einem Lawinenunglück im Montafon. Die Frau aus Garching bei München und ihre drei Begleiter, die von der Wiesbadner Hütte am Vermuntgletscher gestartet waren, lösten gegen Mittag eine Lawine aus. Drei der Tourenskisportler wurden vollständig verschüttet, ein Mann aus Mittenwald konnte sich und im Anschluss zwei seiner Kollegen befreien. Auch die Frau wurde mittels LVS-Gerät geortet, konnte aber nur noch tot geborgen werden. Während des Unglücks herrschte vor Ort die Lawinenwarnstufe drei.
Vier Tote in Frankreich
In den französischen Alpen starben in den vergangenen Tagen vier Menschen. In der Nähe von Chamonix wurden zwei Männer und eine Frau, die außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs waren, von einer Lawine begraben und getötet. Die Sportler galten als erfahren und waren zwischen 53 und 59 Jahre alt. Nahe Isére starb eine 45-Jährige, die mit zwei Freunden im Gelände fuhr und verschüttet wurde.
Eiskletterer schwer verletzt
Bei einer Eisklettertour an der Nordwand des Rubihorns im Allgäu sind nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa zwei Eiskletterer schwer verletzt worden. Die beiden Männer wurden von einer Lawine mitgerissen und kamen erst 150 Meter weiter im Tal zu stehen. Das Unglück ging glimpflich aus, die Kletterer kamen mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus, nachdem Beobachter den Vorfall der Bergwacht gemeldet hatten.
Unglück am Piz Kesch
Ein 45-jähriger Schweizer verlor am Freitag am Piz Kesch sein Leben. Der Bergsteiger wurde, wie die Polizei Graubünden mitteilte, im Anstieg von einem Schneebrett erfasst und begraben. Zwar konnte er sofort geortet und befreit werden, die Verletzungen waren jedoch so schwerwiegend, dass Rega-Ärzte nur noch den Tod feststellen konnten.
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