Zum Klettern auf Wochenend-Tour: Das braucht ihr für euren Kurztrip
bergleben.de am 08.04.2010 - 12:00 Uhr
© (c)Rainer Eder/Red Bull Photofiles
Der erste Trip in die umliegenden Klettergebiete ist geplant, bald soll es losgehen. Doch damit die erste Tour nicht mit Ärgernissen und gar schweren Unfällen endet, solltet ihr einige Ausrüstungsgegenstände mit in eure Zielregion nehmen. Wir geben euch ein paar Tipps mit auf den Weg, was alles mit auf Tour muss. Dazu haben wir Weltmeisterin und Weltcup-Siegerin Angela Eiter aus Österreich gefragt, was für sie das Wichtigste auf einem Klettertrip ist.
Das muss mit!
„Eine Kletterreise ist für mich eine Unternehmung, wo Fun und Action zusammenkommen. Ein gelungener Kletterkurztrip ist es vor allem dann, wenn ich meine Grenzen ausloten konnte, aber auch Spaß hatte“, erzählt die 24-jährige Angy Eiter. Damit aus dem Spaß nicht Ernst wird, kommt man um eine Grundausrüstung und etwas Kletterequipment aber nicht herum. „Was mein Gepäck angeht, trage ich im Allgemeinen immer zwei Paar Kletterschuhe, ein Chalkbeutel und genügend Nachfüllchalk in meinem Minirucksack. Außerdem dürfen kleine Dinge wie Nagelzwicker, Tape, Sonnencreme, Reepschnüre, ein Mini-Erste-Hilfe-Set und Red Bull (Anm. d. Rede: Als Profi lässt Angy ihre Sponsoren hier natürlich nicht außen vor) nie fehlen. Eine Regenjacke, einen warmen Pulli sowie ein Stirnband und Handschuhe habe ich für den Fall der Fälle grundsätzlich immer im Gepäck, denn im Gebirge kann man ja nie wissen - und Vaude rüstet mich schließlich nicht grundlos mit wetterfesten Kleidung aus.“
Nicht ohne meine Matte
„Ist mein Unternehmen auf das Bouldern ausgerichtet, nehme ich klarerweise mein Edelrid-Crashpad mit auf die Reise. Beim Sportklettern jedoch habe ich zusätzlich einen Gurt, den Lotse (= Sicherungs- und Abseilgerät), diverse Karabiner, ein Seil und auch einen Helm mit dabei“, berichtet Angy. Wer seine Tour nicht nach einem Tag beendet, sondern in der Wildnis oder auf einem Campingplatz nächtigen will, der wird auf ein Zelt, Gas- oder Spirituskocher, Iso-Matte und Schlafsack nicht verzichten können – es sei denn, ihr seid mit eurem VW Bully unterwegs. Für viele Felszugänge braucht ihr auch festes Schuhwerk, also sind leichte Trekkingschuhe in jedem Fall die bessere Wahl als coole Sneakers.
Essen und mehr
Da ein Kletterausflug meist darauf hinaus läuft, dass man soviel es nur geht am Fels herum turnt, ist es auch wichtig, ausreichend Essen und Trinken mitzunehmen. Damit es nicht zu schwer oder unhandlich wird, empfehlen sich Reis, Dosenfleisch, Nudeln, Obst, Nüsse, Müsli und andere kohlenhydratreiche Nahrungsmittel. Wenn ihr jetzt noch daran denkt, einen Campingstuhl, ein paar Flaschen Wein oder Bier, Streichhölzer/Feuerzeug, dicke Socken und Klamotten für kalte Abende, eine Gitarre samt fähigem Spieler (alternativ geht auch ein mp3-Player mit kleinen Boxen), ein schönes Buch, eine leistungsfähige Taschen- oder Stirnlampe, einen Fotoapparat und natürlich gute Laune einzupacken, dürfte dem erfolgreichen Verlauf eures Kletterausflugs nichts mehr im Wege stehen.
Ihr wollt mehr wissen zur Ausrüstung und deren Pflege? Klickt euch in unser Special.
Das muss mit!
„Eine Kletterreise ist für mich eine Unternehmung, wo Fun und Action zusammenkommen. Ein gelungener Kletterkurztrip ist es vor allem dann, wenn ich meine Grenzen ausloten konnte, aber auch Spaß hatte“, erzählt die 24-jährige Angy Eiter. Damit aus dem Spaß nicht Ernst wird, kommt man um eine Grundausrüstung und etwas Kletterequipment aber nicht herum. „Was mein Gepäck angeht, trage ich im Allgemeinen immer zwei Paar Kletterschuhe, ein Chalkbeutel und genügend Nachfüllchalk in meinem Minirucksack. Außerdem dürfen kleine Dinge wie Nagelzwicker, Tape, Sonnencreme, Reepschnüre, ein Mini-Erste-Hilfe-Set und Red Bull (Anm. d. Rede: Als Profi lässt Angy ihre Sponsoren hier natürlich nicht außen vor) nie fehlen. Eine Regenjacke, einen warmen Pulli sowie ein Stirnband und Handschuhe habe ich für den Fall der Fälle grundsätzlich immer im Gepäck, denn im Gebirge kann man ja nie wissen - und Vaude rüstet mich schließlich nicht grundlos mit wetterfesten Kleidung aus.“
Nicht ohne meine Matte
„Ist mein Unternehmen auf das Bouldern ausgerichtet, nehme ich klarerweise mein Edelrid-Crashpad mit auf die Reise. Beim Sportklettern jedoch habe ich zusätzlich einen Gurt, den Lotse (= Sicherungs- und Abseilgerät), diverse Karabiner, ein Seil und auch einen Helm mit dabei“, berichtet Angy. Wer seine Tour nicht nach einem Tag beendet, sondern in der Wildnis oder auf einem Campingplatz nächtigen will, der wird auf ein Zelt, Gas- oder Spirituskocher, Iso-Matte und Schlafsack nicht verzichten können – es sei denn, ihr seid mit eurem VW Bully unterwegs. Für viele Felszugänge braucht ihr auch festes Schuhwerk, also sind leichte Trekkingschuhe in jedem Fall die bessere Wahl als coole Sneakers.
Essen und mehr
Da ein Kletterausflug meist darauf hinaus läuft, dass man soviel es nur geht am Fels herum turnt, ist es auch wichtig, ausreichend Essen und Trinken mitzunehmen. Damit es nicht zu schwer oder unhandlich wird, empfehlen sich Reis, Dosenfleisch, Nudeln, Obst, Nüsse, Müsli und andere kohlenhydratreiche Nahrungsmittel. Wenn ihr jetzt noch daran denkt, einen Campingstuhl, ein paar Flaschen Wein oder Bier, Streichhölzer/Feuerzeug, dicke Socken und Klamotten für kalte Abende, eine Gitarre samt fähigem Spieler (alternativ geht auch ein mp3-Player mit kleinen Boxen), ein schönes Buch, eine leistungsfähige Taschen- oder Stirnlampe, einen Fotoapparat und natürlich gute Laune einzupacken, dürfte dem erfolgreichen Verlauf eures Kletterausflugs nichts mehr im Wege stehen.
Ihr wollt mehr wissen zur Ausrüstung und deren Pflege? Klickt euch in unser Special.
Verwandte Artikel
-
Klettern am Fels
Gesteinsarten, Steinsorten und ihre Eigenschaften -
-
-






