Hans Jörg Auer klettert Free solo durch den Fisch in der Marmolata Südwand
Walter Hölzler am 16.05.2007 - 18:34 Uhr
Hansjörg Auer aus Tirol schrieb in diesem Frühjahr schon Alpingeschichte. Er kletterte den Extremklassiker „Weg durch den Fisch“ an der Marmolata Südwand (Dolomiten) in
2 Stunden und 55 Minuten Free solo. Die 37 Seillängen lange Route im Schwierigkeitsgrad 9- (7b+) ist nur im Mittelteil mit hervorragendem Fels ausgestattet. Im unteren und oberen Wandabschnitt gibt es immer wieder brüchige Passagen.
Außer einen Magnesiabeutel und den Kletterschuhen hatte er keinerlei Sicherungs- und Rückzugsmaterial dabei.
Nur einen Tag davor seilte er sich einmal vom Gipfel durch die Wand ab, um die Schüsselstellen zu inspizieren und sich zu vergewissern, dass keine wichtigen Passagen nass sind.
Zum Vergleich trainierte Alexander Huber vor seiner Free solo Begehung der „Hasse-Brandler“ Route an der großen Zinne Nordwand (8+) fünf Tage am Fixseil um sich die ebenfalls nicht immer "Bombenfesten" Griffe und Tritte einzuprägen.
(Quelle: Ötztalclimbing.com)
Ich benötigte zwei Anläufe um im Rotpunktstil durch den „Fisch“ klettern zu können. Beim ersten Mal überraschte mich und Christoph Bucher (ehemaliger Weltklasse Wettkampfkletterer) ein heftiges Gewitter, so dass wir abseilen mussten.
Beim zweiten Mal war ich mit dem jungen Dresdner Wettkampfkletterer Jörg Andreas unterwegs. Er war das erste Mal in den Alpen beim Alpinklettern und stieg gleich im „on sight“ durch den Fisch. Dabei sah er, dass ihm das alpine Sportklettern durchaus liegt und die viel bemängelte „schlechte Absicherung“ immer noch besser wie im Elbsandsteiggebirge ist. Anzumerken wäre nur, dass im Fisch kein einziger Bohrhaken steckt und die weit auseinander liegenden Normalhaken teilweise nicht sehr vertrauenserweckend sind.
Der zweite Alpin-Kletterausflug führte Jörg Andreas dann ins Rätikongebirge, wo er sich die 4. Begehung der Route „Silbergeier“ 10+ von Beat Kammerlander einheimste...
2 Stunden und 55 Minuten Free solo. Die 37 Seillängen lange Route im Schwierigkeitsgrad 9- (7b+) ist nur im Mittelteil mit hervorragendem Fels ausgestattet. Im unteren und oberen Wandabschnitt gibt es immer wieder brüchige Passagen.
Außer einen Magnesiabeutel und den Kletterschuhen hatte er keinerlei Sicherungs- und Rückzugsmaterial dabei.
Nur einen Tag davor seilte er sich einmal vom Gipfel durch die Wand ab, um die Schüsselstellen zu inspizieren und sich zu vergewissern, dass keine wichtigen Passagen nass sind.
Zum Vergleich trainierte Alexander Huber vor seiner Free solo Begehung der „Hasse-Brandler“ Route an der großen Zinne Nordwand (8+) fünf Tage am Fixseil um sich die ebenfalls nicht immer "Bombenfesten" Griffe und Tritte einzuprägen.
(Quelle: Ötztalclimbing.com)
Ich benötigte zwei Anläufe um im Rotpunktstil durch den „Fisch“ klettern zu können. Beim ersten Mal überraschte mich und Christoph Bucher (ehemaliger Weltklasse Wettkampfkletterer) ein heftiges Gewitter, so dass wir abseilen mussten.
Beim zweiten Mal war ich mit dem jungen Dresdner Wettkampfkletterer Jörg Andreas unterwegs. Er war das erste Mal in den Alpen beim Alpinklettern und stieg gleich im „on sight“ durch den Fisch. Dabei sah er, dass ihm das alpine Sportklettern durchaus liegt und die viel bemängelte „schlechte Absicherung“ immer noch besser wie im Elbsandsteiggebirge ist. Anzumerken wäre nur, dass im Fisch kein einziger Bohrhaken steckt und die weit auseinander liegenden Normalhaken teilweise nicht sehr vertrauenserweckend sind.
Der zweite Alpin-Kletterausflug führte Jörg Andreas dann ins Rätikongebirge, wo er sich die 4. Begehung der Route „Silbergeier“ 10+ von Beat Kammerlander einheimste...
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