Matthias Robl abgestürzt

Walter Hölzler am 13.05.2008 - 18:15 Uhr
Das Ehepaar kennt an der 150 Meter hohen Wand fast jeden Quadratzentimeter. Vor drei Jahren haben sie hier gemeinsam einen Kletter-Sektor mit 27 Routen erschlossen. Am Samstag sind sie wieder unterwegs, um eine Neutour einzurichten. Alexandra steigt vorne weg, ihr Mann folgte ihr. Die beiden setzen Standhaken. Ein Stück weiter will Matthias dann noch eine Zwischensicherung setzen. Mit der linken Hand benutzt er den Akkubohrer, um ein Loch zu setzen, mit der rechten hält er sich an einer großen Schnuppe (Steinbrocken) fest. Da passiert’s: Die Schuppe bricht, Matthias Robl findet keinen Halt mehr. Er knallt 30 Meter tiefer auf den Hangfuß, rutscht dann noch einmal 150 Meter weiter eine steile Schotterrinne nach unten! Er ist schwerst am Kopf verletzt, kann aber noch mit einem Tau geborgen und auf einen Zwischenlandeplatz gebracht werden. Dort kümmert sich der Notarzt um ihn – und seine Frau – Alexandra Robl ist Krankenschwester. Ein Helikopter fliegt den 38-Jährigen schließlich weiter ins Innsbrucker Klinikum. Doch dort können die Ärzte nichts mehr für ihn tun: Die Verletzungen sind zu schwer.

Quelle: tz und Allgäuer Anzeigeblatt

Das hört sich eigentlich etwas suspekt an, denn wenn ich Standplätze einrichte oder eine Zwischensicherungen setze, müsste doch noch irgendwo eine andere Selbstsicherung vorhanden sein...
Wie auch immer, ich bin sehr geschockt und fassungslos.

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