Gewinnspiel: 3 x 2 Tickets für den Kinostart von "Zum dritten Pol"
bergleben.de am 05.03.2010 - 09:38 Uhr
Schon im Jahr 2008 wurde der Fernsehfilm "Zum dritten Pol" von den Autoren Andreas Nickel und Jürgen Czwienk abgedreht - nun kommt er auch in die deutschen Kinos. Bei uns im Gewinnspiel könnt ihr 3 x 2 Karten für den mit einem Dutzend Filmpreisen ausgezeichneten Bergfilm über das Leben der Himalaya-Pioniere Dyhrenfurth gewinnen.
Hier kommt ihr direkt zum Gewinnspiel
Das wechselvolle Leben der Dyhrenfurths
Die ungewöhnliche Familientradition der Dyhrenfurths als Himalaya-Pioniere und Filmemacher beginnt Ende der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als erstmals deutsche Bergsteiger im Wettlauf um die Erstbesteigung eines Achttausender-Gipfels den Himalaya betreten. Die Dokumentation "Zum dritten Pol" schildert das wechselvolle Leben von Prof. Dr. Günter Dyhrenfurth und seiner Frau Hettie: Professur in Breslau, Auswanderung der Familie in die Schweiz, Niederlegung der Professur nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, Austritt aus dem gleichgeschalteten Deutschen und Österreichischen Alpenverein, Verlust des Vermögens... und trotzdem zwei Expeditionen (1930: Kangchendzönga; 1934: Hidden Peak), die zu den bedeutendsten der frühen Himalaya-Erkundung gehören.
Olympia-Ehrung 1936
Im Rahmen der Olympischen Spiele von Berlin werden 1936 Professor Dr. Günter Oskar Dyhrenfurth und seine Frau Hettie sehr zum Leidwesen der nationalsozialistischen Machthaber mit dem "Prix d’Alpinism", der Goldmedaille für Alpinismus geehrt, "für eine Reihe bemerkenswerter Bergbesteigungen und wissenschaftlicher Expeditionen im Himalaya." Günter Oskar Dyhrenfurth wagt sich zur Medaillenverleihung nach Berlin. Seine Frau Hettie, aus einer wohlhabenden jüdischen Familie stammend, bleibt in der Schweiz und wandert schließlich 1937 mit den drei Kindern in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Sie wird ihren Mann niemals wieder sehen.
Norman G. Dyhrenfurth
Ihrem jüngsten Sohn, Norman, gelingt eine großartige Karriere, die ihn bis zum Professor und, erst 33-jährig, zum Leiter der Filmfakultät der University of California
at Los Angeles führt. Wendepunkt seines Lebens ist seine Teilnahme als Expeditionsfilmer an der Schweizerischen Everest-Expedition 1952, die der britischen Erstbesteigung im darauf folgenden Jahr den Weg bereitet. Norman Dyhrenfurth hängt die Professur an den Nagel und widmet sich fortan seiner großen Passion des Expeditionsbergsteigens. Damit tritt er in die Fußstapfen seiner Eltern und nimmt zwischen 1952 und 1986 an sieben großen Himalaya-Expeditionen teil, meist als deren Leiter, immer aber als Kameramann oder Filmproduzent. Dabei entstehen Filme, wie sie nie zuvor auf einer Leinwand zu sehen waren. Den Höhepunkt seiner Karriere als Leiter von Himalaya-Expeditionen erreicht Norman Dyhrenfurth 1963: Erste Everest-Besteigung durch die Amerikaner, noch dazu auf einer neuen Route – über das Hornbein-Couloir. Es ist dies auch die erste Überschreitung eines 8000er, die ersten Filmaufnahmen vom Gipfel des Mount Everest werden gedreht und es folgt die Ehrung durch Präsident J. F. Kennedy im
Rosengarten des Weißen Hauses. Reinhold Messner sagt im Film: "Norman Dyhrenfurth greift 1963 eine Idee auf, die völlig revolutionär war [...] und versucht, den Berg zu überschreiten. Die Überschreitungen sind dann über Jahrzehnte nicht mehr gemacht worden. Und erst viel später, in einer modernen Zeit aufgegriffen worden". Damit schreibt Norman Dyhrenfurth Alpingeschichte. Jenseits der Expeditionsfilme folgen Hollywood-Spielfilme mit Clint Eastwood und Sean Connery, in denen der "Berg" seine eigene Rolle bekommt und mit denen Norman Dyhrenfurth seinen Abschied von der Welt des Expeditionsbergsteigens nimmt. Professor Norman Dyhrenfurth lebt heute, 90-jährig, zusammen mit seiner Lebensgefährtin in Salzburg.
Kinopremiere am 22. März in München
Die Kinopremiere von "Zum dritten Pol" findet am 22. März in den Forumkinos in München statt. Mit dabei sind natürlich Regisseur Andreas Nickel, Reinhold Messner und Hauptprotagonist Norman G. Dyhrenfurth.
Termine für die Kinoaufführungen:
- 25.03.2010 -31.03.2010: Forumkinos München am Deutschen Museum
- 25.03.2010-31.03.2010: Downstairs Kino Berlin
- 25.03.2010: Wiesbaden Caligari Filmbühne
- 19.04.2010-21.04.2010: Göttingen Lumiere
Es sind weitere Aufführungen in Rosenheim, Wasserburg, Prien, Bad Reichenhall und Waging geplant.
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Das wechselvolle Leben der Dyhrenfurths
Die ungewöhnliche Familientradition der Dyhrenfurths als Himalaya-Pioniere und Filmemacher beginnt Ende der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als erstmals deutsche Bergsteiger im Wettlauf um die Erstbesteigung eines Achttausender-Gipfels den Himalaya betreten. Die Dokumentation "Zum dritten Pol" schildert das wechselvolle Leben von Prof. Dr. Günter Dyhrenfurth und seiner Frau Hettie: Professur in Breslau, Auswanderung der Familie in die Schweiz, Niederlegung der Professur nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, Austritt aus dem gleichgeschalteten Deutschen und Österreichischen Alpenverein, Verlust des Vermögens... und trotzdem zwei Expeditionen (1930: Kangchendzönga; 1934: Hidden Peak), die zu den bedeutendsten der frühen Himalaya-Erkundung gehören.
Olympia-Ehrung 1936
Im Rahmen der Olympischen Spiele von Berlin werden 1936 Professor Dr. Günter Oskar Dyhrenfurth und seine Frau Hettie sehr zum Leidwesen der nationalsozialistischen Machthaber mit dem "Prix d’Alpinism", der Goldmedaille für Alpinismus geehrt, "für eine Reihe bemerkenswerter Bergbesteigungen und wissenschaftlicher Expeditionen im Himalaya." Günter Oskar Dyhrenfurth wagt sich zur Medaillenverleihung nach Berlin. Seine Frau Hettie, aus einer wohlhabenden jüdischen Familie stammend, bleibt in der Schweiz und wandert schließlich 1937 mit den drei Kindern in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Sie wird ihren Mann niemals wieder sehen.
Norman G. Dyhrenfurth
Ihrem jüngsten Sohn, Norman, gelingt eine großartige Karriere, die ihn bis zum Professor und, erst 33-jährig, zum Leiter der Filmfakultät der University of California
at Los Angeles führt. Wendepunkt seines Lebens ist seine Teilnahme als Expeditionsfilmer an der Schweizerischen Everest-Expedition 1952, die der britischen Erstbesteigung im darauf folgenden Jahr den Weg bereitet. Norman Dyhrenfurth hängt die Professur an den Nagel und widmet sich fortan seiner großen Passion des Expeditionsbergsteigens. Damit tritt er in die Fußstapfen seiner Eltern und nimmt zwischen 1952 und 1986 an sieben großen Himalaya-Expeditionen teil, meist als deren Leiter, immer aber als Kameramann oder Filmproduzent. Dabei entstehen Filme, wie sie nie zuvor auf einer Leinwand zu sehen waren. Den Höhepunkt seiner Karriere als Leiter von Himalaya-Expeditionen erreicht Norman Dyhrenfurth 1963: Erste Everest-Besteigung durch die Amerikaner, noch dazu auf einer neuen Route – über das Hornbein-Couloir. Es ist dies auch die erste Überschreitung eines 8000er, die ersten Filmaufnahmen vom Gipfel des Mount Everest werden gedreht und es folgt die Ehrung durch Präsident J. F. Kennedy im
Rosengarten des Weißen Hauses. Reinhold Messner sagt im Film: "Norman Dyhrenfurth greift 1963 eine Idee auf, die völlig revolutionär war [...] und versucht, den Berg zu überschreiten. Die Überschreitungen sind dann über Jahrzehnte nicht mehr gemacht worden. Und erst viel später, in einer modernen Zeit aufgegriffen worden". Damit schreibt Norman Dyhrenfurth Alpingeschichte. Jenseits der Expeditionsfilme folgen Hollywood-Spielfilme mit Clint Eastwood und Sean Connery, in denen der "Berg" seine eigene Rolle bekommt und mit denen Norman Dyhrenfurth seinen Abschied von der Welt des Expeditionsbergsteigens nimmt. Professor Norman Dyhrenfurth lebt heute, 90-jährig, zusammen mit seiner Lebensgefährtin in Salzburg.
Kinopremiere am 22. März in München
Die Kinopremiere von "Zum dritten Pol" findet am 22. März in den Forumkinos in München statt. Mit dabei sind natürlich Regisseur Andreas Nickel, Reinhold Messner und Hauptprotagonist Norman G. Dyhrenfurth.
Termine für die Kinoaufführungen:
- 25.03.2010 -31.03.2010: Forumkinos München am Deutschen Museum
- 25.03.2010-31.03.2010: Downstairs Kino Berlin
- 25.03.2010: Wiesbaden Caligari Filmbühne
- 19.04.2010-21.04.2010: Göttingen Lumiere
Es sind weitere Aufführungen in Rosenheim, Wasserburg, Prien, Bad Reichenhall und Waging geplant.
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