Black Forest Ultra Bike Marathon: Der "Härtetest 2011" im Nachschlag
bergleben.de am 29.06.2011 - 10:12 Uhr
© Ralf Maier
So – mittlerweile haben sich alle Teilnehmer des diesjährigen Black Forest Ultra Bike Marathons wieder aufgewärmt! Zur Erinnerung: die 14. Auflage brachte gleich zwei Rekorde. Einen positiven: 5.174 Anmeldungen und 4.779 Starter – beides sind neue Höchstwerte. Aber auch einen unliebsamen: Mit Temperaturen von gerade mal vier Grad (im Bereich Bärental/Altglashütten), Hagelschauern, Regen und böigem Wind gab es die widrigsten äußeren Bedingungen aller Zeiten.
Leidgeplagte Biker
Logisch, dass alle Teilnehmer extrem zu kämpfen und auch zu leiden hatten! Und so erreichten das Organisationsbüro noch am selben Tag einige "schmerzgeplagte" Mails. Stellvertretend für viele, hier eine davon:
Lieber Ultra-Bike, heute warst Du ein (nasser) Höllenhund, eine Bestie und hast Dich von Deiner ganz harten Seite gezeigt. Heute habe ich Dich gehasst, aber nächstes Jahr habe ich es hoffentlich vergessen, und dann komme ich wieder. Dein erschöpfter Konstantin P.S.: Danke an alle Helfer, die uns Leid geplagte Fahrer am Leben gehalten haben. Und danke für die Verpflegung im Ziel!
Ganz besondere Erlebnisse
Trotz der extremen Umstände konnte das Organisationskomitee ein durch und durch positives Fazit ziehen. „Wir hatten noch nie so viele positive Feedbacks für eine „absolut perfekte Organisation“, wie in diesem Jahr“, berichtet Carmen Iber. Die OK-Bürochefin stolz: „Gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene berichteten viele Fahrer von ganz besonderen Erlebnissen: von Helfern, die den Teilnehmern die Brillen putzten, Ketten abspritzten, Brühe zum Aufwärmen reichten …“ Auch Erhard Eckmann war davon schwer beeindruckt: „Es zeigt sich (Gott sei Dank), dass in Extremsituationen doch Einer für den Anderen da ist und hilft - dafür auch mal eine schlechtere Zeit in Kauf nimmt.“ Der OK-Sportchef konnte sich gleich noch über etwas freuen. „Trotz des Wetters hatten sich nur acht Biker so verletzt, dass sie kurzfristig ins Krankenhaus mussten."
Neue Strecke, Ausfallquote und Firmenwertung
Ebenfalls nur positive Bewertungen gab es für den Speed Track – die neue fünfte Strecke. Der allgemeine Tenor: „Tolle und schöne Strecke!“ Erhard Eckmann ist sich daher sicher, dass hier die Teilnehmerzahlen von 367 künftig steigen werden. Dazu kündigte der OK-Chef zwei Verbesserungen an: „Wir werden die Startzeit vielleicht etwas nach vorne ziehen – und die Abfahrtzeit der Busse korrigieren.“ „Thema des Tages“ war natürlich angesichts des Kälterennens die „Ausfallquote“. Von den 4.779 gestarteten Bikern mussten sage und schreibe 491 den Wettkampf aufgeben. Natürlich so viele wie nie zuvor. Einen weiteren Rekord erbrachte die zum dritten Mal durchgeführte Firmenwertung: die alte Bestmarke von 9.236 Gesamt-Kilometern (mit sechs Firmen) wurde nun deutlich übertroffen. Insgesamt strampelten die jetzt zwölf Firmen zusammen genau 10.392 Kilometer. Sieger wurde dabei die 50-köpfige Gruppe von Raymond, die es auf insgesamt 2.612 Kilometer brachte. Rang zwei ging an die ebenfalls 50 Starter von Würth Elektronik mit 2.376 Kilometern. Dritter wurde die Firma testo industrial services. Ihre 31 Biker kamen auf 1.912 Kilometer.
Leidgeplagte Biker
Logisch, dass alle Teilnehmer extrem zu kämpfen und auch zu leiden hatten! Und so erreichten das Organisationsbüro noch am selben Tag einige "schmerzgeplagte" Mails. Stellvertretend für viele, hier eine davon:
Lieber Ultra-Bike, heute warst Du ein (nasser) Höllenhund, eine Bestie und hast Dich von Deiner ganz harten Seite gezeigt. Heute habe ich Dich gehasst, aber nächstes Jahr habe ich es hoffentlich vergessen, und dann komme ich wieder. Dein erschöpfter Konstantin P.S.: Danke an alle Helfer, die uns Leid geplagte Fahrer am Leben gehalten haben. Und danke für die Verpflegung im Ziel!
Ganz besondere Erlebnisse
Trotz der extremen Umstände konnte das Organisationskomitee ein durch und durch positives Fazit ziehen. „Wir hatten noch nie so viele positive Feedbacks für eine „absolut perfekte Organisation“, wie in diesem Jahr“, berichtet Carmen Iber. Die OK-Bürochefin stolz: „Gerade auf der zwischenmenschlichen Ebene berichteten viele Fahrer von ganz besonderen Erlebnissen: von Helfern, die den Teilnehmern die Brillen putzten, Ketten abspritzten, Brühe zum Aufwärmen reichten …“ Auch Erhard Eckmann war davon schwer beeindruckt: „Es zeigt sich (Gott sei Dank), dass in Extremsituationen doch Einer für den Anderen da ist und hilft - dafür auch mal eine schlechtere Zeit in Kauf nimmt.“ Der OK-Sportchef konnte sich gleich noch über etwas freuen. „Trotz des Wetters hatten sich nur acht Biker so verletzt, dass sie kurzfristig ins Krankenhaus mussten."
Neue Strecke, Ausfallquote und Firmenwertung
Ebenfalls nur positive Bewertungen gab es für den Speed Track – die neue fünfte Strecke. Der allgemeine Tenor: „Tolle und schöne Strecke!“ Erhard Eckmann ist sich daher sicher, dass hier die Teilnehmerzahlen von 367 künftig steigen werden. Dazu kündigte der OK-Chef zwei Verbesserungen an: „Wir werden die Startzeit vielleicht etwas nach vorne ziehen – und die Abfahrtzeit der Busse korrigieren.“ „Thema des Tages“ war natürlich angesichts des Kälterennens die „Ausfallquote“. Von den 4.779 gestarteten Bikern mussten sage und schreibe 491 den Wettkampf aufgeben. Natürlich so viele wie nie zuvor. Einen weiteren Rekord erbrachte die zum dritten Mal durchgeführte Firmenwertung: die alte Bestmarke von 9.236 Gesamt-Kilometern (mit sechs Firmen) wurde nun deutlich übertroffen. Insgesamt strampelten die jetzt zwölf Firmen zusammen genau 10.392 Kilometer. Sieger wurde dabei die 50-köpfige Gruppe von Raymond, die es auf insgesamt 2.612 Kilometer brachte. Rang zwei ging an die ebenfalls 50 Starter von Würth Elektronik mit 2.376 Kilometern. Dritter wurde die Firma testo industrial services. Ihre 31 Biker kamen auf 1.912 Kilometer.
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