Im Land der Giganten: adiridas auf Mountainbike-Safari
bergleben.de am 02.09.2009 - 16:07 Uhr
© Carmen Freeman
Anfang des Jahres machten sich die adiridas Andrew Taylor, Phil Sundbaum, Joscha Forstreuter und Mads André Haugen auf eine außergewöhnliche Reise. Gemeinsam mit Hans Rey, seiner Frau Carmen, Fotograf Sven Martin und Filmer Aaron Lutze nahmen sie an einer Mountainbike Safari im Süden Afrikas teil.
Unter Beobachtung
"Hey wartet mal, ich habe schon wieder 'nen Platten!" Hans flucht und begutachtet seinen Reifen. Dies ist bereits das dritte Mal heute und dabei führt er die imaginäre Rangliste der meisten Platten an einem Tag noch nicht einmal an… Joscha, Andrew, Mads und Phil suchen sich ein schattiges Plätzchen. Bei 42 Grad Celsius will niemand in der Sonne schmoren. Joe, ihr Ranger, nimmt sein Gewehr vom Rücken. Seine Augen suchen die Umgebung nach Bewegung ab. "Psst!" Joe signalisiert den anderen ruhig zu sein und deutet auf das Gebüsch vor ihnen. Von einer Sekunde zur anderen erscheinen sie: eine Herde Elefanten, wunderschöne Giganten, die sich majestätisch durch das Dickicht bewegen. Die Jungs halten den Atem an. "Woher wusstest du, dass sie kommen", flüstert Joscha. Der Ranger grinst. "Ich kann sie spüren." Phil runzelt die Stirn. "Ich frage mich, was sich noch alles hinter den Büschen versteckt. Wahrscheinlich sind wir diejenigen, die beobachtet werden."
Mashatu und seine Bewohner
Hans hat seinen Reifen geflickt und ihm eine Extraportion grünen 'Slime' verpasst, um ihn 'dornensicher' zu machen. Die Gruppe fährt weiter durch Mashatu, das größte private Wildreservat im südlichen Afrika. Das Gebiet im Dreiländereck von Botswana, Südafrika und Zimbabwe, dessen Name dem heiligen Mashatu-Baum (Pythonbaum) entstammt, wird auch als 'Land der Giganten' bezeichnet, denn dort leben die Riesen des Tierreichs: Elefanten, Löwen, Giraffen, Eland-Antilopen, Strauße und Riesentrappen (der schwerste flugfähige Vogel). Uralte Elefantenpfade bilden den Singletrack der sich durch das natürliche Mosaik von Savanne, flussnahen Wäldern, Marschland, weitläufigen Ebenen und Sandstein-Formationen windet. Nach heftigen Regenfällen ist die Landschaft saftig und grün. Millionen gelber und violetter Blumen lassen die Wiesen leuchten. "Diese gelben Blumen heißen Devil Thorns", sagt Greg Bond, Inhaber von Cycle Mashatu. "Wunderschön, aber voller Dornen. Sie verursachen die ständigen Platten. Wenn man in der Trockenzeit herkommt, sieht die Landschaft komplett anders aus. Wo jetzt der Limpopo fließt, findet man nur ein ausgetrocknetes Flussbett. Aber dann verpasst man das Beste, nämlich die Fahrt mit der Gondel..."
Hier geht es weiter zu Teil zwei der Reportage ...
Unter Beobachtung
"Hey wartet mal, ich habe schon wieder 'nen Platten!" Hans flucht und begutachtet seinen Reifen. Dies ist bereits das dritte Mal heute und dabei führt er die imaginäre Rangliste der meisten Platten an einem Tag noch nicht einmal an… Joscha, Andrew, Mads und Phil suchen sich ein schattiges Plätzchen. Bei 42 Grad Celsius will niemand in der Sonne schmoren. Joe, ihr Ranger, nimmt sein Gewehr vom Rücken. Seine Augen suchen die Umgebung nach Bewegung ab. "Psst!" Joe signalisiert den anderen ruhig zu sein und deutet auf das Gebüsch vor ihnen. Von einer Sekunde zur anderen erscheinen sie: eine Herde Elefanten, wunderschöne Giganten, die sich majestätisch durch das Dickicht bewegen. Die Jungs halten den Atem an. "Woher wusstest du, dass sie kommen", flüstert Joscha. Der Ranger grinst. "Ich kann sie spüren." Phil runzelt die Stirn. "Ich frage mich, was sich noch alles hinter den Büschen versteckt. Wahrscheinlich sind wir diejenigen, die beobachtet werden."
Mashatu und seine Bewohner
Hans hat seinen Reifen geflickt und ihm eine Extraportion grünen 'Slime' verpasst, um ihn 'dornensicher' zu machen. Die Gruppe fährt weiter durch Mashatu, das größte private Wildreservat im südlichen Afrika. Das Gebiet im Dreiländereck von Botswana, Südafrika und Zimbabwe, dessen Name dem heiligen Mashatu-Baum (Pythonbaum) entstammt, wird auch als 'Land der Giganten' bezeichnet, denn dort leben die Riesen des Tierreichs: Elefanten, Löwen, Giraffen, Eland-Antilopen, Strauße und Riesentrappen (der schwerste flugfähige Vogel). Uralte Elefantenpfade bilden den Singletrack der sich durch das natürliche Mosaik von Savanne, flussnahen Wäldern, Marschland, weitläufigen Ebenen und Sandstein-Formationen windet. Nach heftigen Regenfällen ist die Landschaft saftig und grün. Millionen gelber und violetter Blumen lassen die Wiesen leuchten. "Diese gelben Blumen heißen Devil Thorns", sagt Greg Bond, Inhaber von Cycle Mashatu. "Wunderschön, aber voller Dornen. Sie verursachen die ständigen Platten. Wenn man in der Trockenzeit herkommt, sieht die Landschaft komplett anders aus. Wo jetzt der Limpopo fließt, findet man nur ein ausgetrocknetes Flussbett. Aber dann verpasst man das Beste, nämlich die Fahrt mit der Gondel..."
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