Ritchey Mountainbike Challenge: And the Winner is ...
Udo Kewitsch am 05.10.2009 - 10:32 Uhr
... Andreas Strobel. Tja, so schnell geht’s. Oder besser: so geht „schnell“ ! Andreas Strobel und auch sein Teamkollege Markus Kaufmann vom Team VauDe/Simplon beherrschten über die gesamte Saison den Rennzirkus der Ritchey Mountainbike Challenge.
Einfach nur "fahren"
Wir haben mit Andi gesprochen und versucht zu erfahren, wie „schnell“ geht. Der sympathische 37jährige aus Garmisch-Partenkirchen jedoch enttäuscht mich „schnell“. Kein Geheimnis, kein Trick, kein Kniff. Sondern einfach nur „fahren“, möglichst viel, natürlich auch schon mal gegen den Schweinehund mit Quälfaktor, aber letztlich, so der stolze Familienvater eines acht Monate alten Sohnes, ist das wichtigste Spaß und Freude zu empfinden bei dem was man tut. Dieses „Freude“, dies innere Glück zieht sich durch das gesamte Gespräch und eigentlich ist damit auch alles gesagt, was das Mountainbiken ausmacht. Natur. Erlebnis, Freiheit. Das ist die Erfolgsformel, die natürlich unterstützt wird von einem Talent zur Schnelligkeit, körperlich wie mental.
Nicht dokumentiert
Von nix kommt nix, also spult Andi ca. 3-5 Stunden täglich kein (!) Trainingsprogramm ab, sondern fährt in seine Berge. Sportlich anspruchsvoll, aber eben nicht nach einem Trainingsplan. Das dabei eine – nicht dokumentierte ! – Leistung von ca. zehn bis fünfzehntausend Kilometern und weit über zweihunderttausend Höhenmeter zusammen kommen beruht ausschließlich auf einer Schätzung von Andi. Mitschreiben tut er da nicht. Warum auch, Hauptsache man hat Spaß und Freude.
Gesund und ein guter radler bleiben
Seit 11 Jahren ist er nun schnell, 2003 gewann er in Kanada die Transrockies, die er ein Jahr später nochmals als 3. finishen konnte und wo er auch seine Frau kennen- und liebenlernte. Und so ist auch sein Traum und sein Ziel schnell formuliert: noch einmal die Transrockies mit seiner Frau fahren und – natürlich, was sonst – gesund und ein guter Radler bleiben. Das muss reichen.
Level halten
Die 2009er Saison bezeichnet er ganz unaufgeregt „als gut“ und merkt an, dass die gesamte Serie ein Highlight ist und jedes Rennen eigentlich super Spaß und Laune macht. Auf meine Frage, was wir denn 2010 von ihm erwarten dürfen, antwortet er ganz Strobel-like: das er hofft, seinen Level zu halten und weiterhin mitzufahren. Kein Wort von Rekord, Jahresbestzeit oder sonstiges Getrommel. Er wird da sein. Wahrscheinlich schnell.
Perfekte Zusammenarbeit
Seine Freundschaft mit Markus Kaufmann und auch der große Teamerfolg ist eine, wie mag es anders anmuten, Mischung aus Strategie und Zufall und weiter kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer perfekten Zusammenarbeit, gepaart mit dem Glück, das es im Moment keine stärkeren Fahrer gibt und flankiert von einem super Team-Chef-Gespann. Was will man mehr? VauDe als Hauptsponsor ist natürlich insofern die ideale Wahl, da Andi als Mitglied der Ski-Touren-National-Mannschaft auch im Winter auf höchstem Niveau Spaß und Freude zelebriert.
"Schnell" wie Andreas Strobel
Wer nun denkt, es kommt doch noch irgendwo eine versteckte Botschaft, der wird enttäuscht, aber er bekommt exklusiv die Message von Andi Strobel : „Wenn dir als erster Gedanke beim Training die Frage "Wie komme ich sportlich weiter?" durch den Kopf geht, dann hast Du den Spaß am MTB-Sport bereits verloren“. Und damit ist eigentlich alles gesagt, was wir mitnehmen sollten für unsere Vorbereitung auf die Ritchey Mountainbike Challenge 2010: viel fahren, viel Spaß, viel Freude, ein Schuss Quälen und noch mal Spaß und schon sind „wir“ schnell wie Andreas Strobel. Hat Spaß gemacht mit ihm zu sprechen. Wir sehen und lesen uns 2010. Euer Udo Kewitsch
Einfach nur "fahren"
Wir haben mit Andi gesprochen und versucht zu erfahren, wie „schnell“ geht. Der sympathische 37jährige aus Garmisch-Partenkirchen jedoch enttäuscht mich „schnell“. Kein Geheimnis, kein Trick, kein Kniff. Sondern einfach nur „fahren“, möglichst viel, natürlich auch schon mal gegen den Schweinehund mit Quälfaktor, aber letztlich, so der stolze Familienvater eines acht Monate alten Sohnes, ist das wichtigste Spaß und Freude zu empfinden bei dem was man tut. Dieses „Freude“, dies innere Glück zieht sich durch das gesamte Gespräch und eigentlich ist damit auch alles gesagt, was das Mountainbiken ausmacht. Natur. Erlebnis, Freiheit. Das ist die Erfolgsformel, die natürlich unterstützt wird von einem Talent zur Schnelligkeit, körperlich wie mental.
Nicht dokumentiert
Von nix kommt nix, also spult Andi ca. 3-5 Stunden täglich kein (!) Trainingsprogramm ab, sondern fährt in seine Berge. Sportlich anspruchsvoll, aber eben nicht nach einem Trainingsplan. Das dabei eine – nicht dokumentierte ! – Leistung von ca. zehn bis fünfzehntausend Kilometern und weit über zweihunderttausend Höhenmeter zusammen kommen beruht ausschließlich auf einer Schätzung von Andi. Mitschreiben tut er da nicht. Warum auch, Hauptsache man hat Spaß und Freude.
Gesund und ein guter radler bleiben
Seit 11 Jahren ist er nun schnell, 2003 gewann er in Kanada die Transrockies, die er ein Jahr später nochmals als 3. finishen konnte und wo er auch seine Frau kennen- und liebenlernte. Und so ist auch sein Traum und sein Ziel schnell formuliert: noch einmal die Transrockies mit seiner Frau fahren und – natürlich, was sonst – gesund und ein guter Radler bleiben. Das muss reichen.
Level halten
Die 2009er Saison bezeichnet er ganz unaufgeregt „als gut“ und merkt an, dass die gesamte Serie ein Highlight ist und jedes Rennen eigentlich super Spaß und Laune macht. Auf meine Frage, was wir denn 2010 von ihm erwarten dürfen, antwortet er ganz Strobel-like: das er hofft, seinen Level zu halten und weiterhin mitzufahren. Kein Wort von Rekord, Jahresbestzeit oder sonstiges Getrommel. Er wird da sein. Wahrscheinlich schnell.
Perfekte Zusammenarbeit
Seine Freundschaft mit Markus Kaufmann und auch der große Teamerfolg ist eine, wie mag es anders anmuten, Mischung aus Strategie und Zufall und weiter kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis einer perfekten Zusammenarbeit, gepaart mit dem Glück, das es im Moment keine stärkeren Fahrer gibt und flankiert von einem super Team-Chef-Gespann. Was will man mehr? VauDe als Hauptsponsor ist natürlich insofern die ideale Wahl, da Andi als Mitglied der Ski-Touren-National-Mannschaft auch im Winter auf höchstem Niveau Spaß und Freude zelebriert.
"Schnell" wie Andreas Strobel
Wer nun denkt, es kommt doch noch irgendwo eine versteckte Botschaft, der wird enttäuscht, aber er bekommt exklusiv die Message von Andi Strobel : „Wenn dir als erster Gedanke beim Training die Frage "Wie komme ich sportlich weiter?" durch den Kopf geht, dann hast Du den Spaß am MTB-Sport bereits verloren“. Und damit ist eigentlich alles gesagt, was wir mitnehmen sollten für unsere Vorbereitung auf die Ritchey Mountainbike Challenge 2010: viel fahren, viel Spaß, viel Freude, ein Schuss Quälen und noch mal Spaß und schon sind „wir“ schnell wie Andreas Strobel. Hat Spaß gemacht mit ihm zu sprechen. Wir sehen und lesen uns 2010. Euer Udo Kewitsch
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