Biken im Winter (Teil 3): Die Flucht in die Sonne
bergleben.de am 09.12.2009 - 15:34 Uhr
Nachdem wir in den beiden ersten Teilen unserer Winterserie darauf eingegangen sind, wie man Mensch und Material auf den Winter vorbereiten beziehungsweise wie man auch bei kalten Temperaturen freudig drauf los radeln kann, wollen wir nun ein paar Tipps geben, wie man auch im Winter unter wärmenden Sonnenstrahlen in die Pedale treten kann.
Bei 20 Grad unter Sonnenschein auf Gran Canaria
Die Biker, die ambitionierten Leistungssport betreiben, kennen zahlreiche Destinationen, wo man im Winter gut trainieren kann. Zwar muss man sich für diese Gebiete meist samt seinem Radzeug und seinem Bike in einen Flieger begeben, aber auch dies ist für kleines Geld möglich. Während sich in Deutschland die ersten Minusgrade breit machen, herrschen zum Beispiel auf der spanischen Kanareninsel Gran Canaria Temperaturen um 20 Grad Celsius und Sonnenschein – also bestes Bike-Wetter. Wer sich für eine Reise dorthin entscheidet, findet auf www.canary-bike.com einige Möglichkeiten. So kostet eine Übernachtung im Doppelzimmer in der Villa del Monte von Petra Wonisch nur 35 Euro im Doppelzimmer. Dazu wird ein Bike-Transfer angeboten und auch eine Werkstatt und Waschmöglichkeiten finden sich vor Ort. Je nach Fluganbieter kann man bei frühzeitiger Buchung für circa 100 Euro hin- und zurückfliegen.
Mallorca neu entdecken
Auch am Mittelmeer herrschen im Winter angenehme Bike-Temperaturen. Zum Beispiel ist es auf der Balearen-Insel Mallorca Anfang Dezember immer noch 15 bis 18 Grad Celsius warm. Und wer einmal in den Gebirgen dieses oft als Partyinsel verschrienen Eilandes unterwegs war, der weiß, welche schönen Seiten Mallorca zu bieten hat. Wer keine Lust hat, sein Bike mit auf die Reise zu nehmen, kann sich natürlich meistens vor Ort ein Sportgerät ausleihen. Auf www.mallorcaonbike.com gibt es die Möglichkeit, sich Bikes auch vorher zu mieten. Wer es noch bis Februar in heimischen Gefilden aushält, könnte das Saison Opening zum Beispiel bei Markus Derjung und Jessica Klein (www.m-bike.com) in Cala Ratjada feiern. Sie bieten ein Komplettangebot für eine Woche mit fünf geführten Touren für 539 Euro an. Transfer vom Flughafen, Mietbike und sieben Übernachtungen mit Halbpension im Vier-Sterne-Hotel sind bei diesem Preis inbegriffen.
Eintauchen in zypriotische Mythologie
Nach Zypern ist der Flug im Vergleich zu Mallorca und Gran Canaria im Normalfall teurer. Dennoch kommt man hier dank günstiger Angebote schon für unter 400 Euro hin und zurück. Aber eine Reise auf die Mittelmeerinsel lohnt sich, denn Zypern bietet zahlreiche historische Städte und sagenumwobene Landschaften. Ob Pissouri, Limassol, Kourion, Kolossi, Larnaca oder Pafos – hier kann man mit dem Bike in die mythische Vergangenheit von Zyprern und Griechen eintauchen. In Pafos soll der legendäre Geburtsort der Aphrodite liegen. Um nach Zypern zu reisen, kann man sich beispielsweise bei www.zypernbike.de informieren und interessante Reisevorschläge erfragen. In den Wintermonaten steht das Vier-Sterne-Hotel Lordos Beach zur Verfügung, in dem sieben Nächte mit Halbpension im Doppelzimmer 399 Euro kosten. Hier kann man es sich auch mit Sauna, Jacuzzi und Fitnessraum gut gehen lassen.
Geheimtipp Kroatien
Ein Geheimtipp ist Kroatien. Das Land wird bei Mountainbikern immer beliebter. Wer sich an der Adria, in Istrien oder weiter im Landesinneren in Dalmatien abstrampeln möchte, könnte anstatt die Übernachtung in einem Hotel zu buchen auch in Privathäusern nach einer Schlafgelegenheit suchen. Dies ist zwar etwas unsicherer, bietet aber neben dem Bike-Erlebnis auch eine kleine Spur von Abenteuer.
Früh möglichen Problemen aus dem Weg gehen
Wer sich dazu entscheidet, mit seinem Velo ins Ausland zu fliegen, dem seien noch einige Ratschläge mit auf den Weg gegeben. Am besten schon bei der Buchung des Fluges darauf hinweisen, dass ihr ein Bike mitnehmen wollt. So kommt es am Abflughafen nicht gleich zu unnötigen Komplikationen. Natürlich solltet ihr das liebste Stück ordentlich einpacken. Wer keinen speziellen Koffer für sein Rad hat, kann hier auch gut einen Bike-Karton nehmen. Wer seinen eigenen nicht mehr für solche Zwecke im Keller aufhebt, sollte mal beim Bike-Dealer seines Vertrauens nachfragen. Damit ihr bei der Ankunft keine Schwierigkeiten bekommt, sollte das Rad in sauberem Zustand sein. Denn untersucht der Zoll euer Gepäck, könntet ihr schnell mit dem Vorwurf konfrontiert werden, dass ihr Krankheitserreger einschleppt. Eine Rolle Klebeband zum Wiedereinpacken ist im Gepäck also auch sehr nützlich.
In Erinnerung und Vorfreude schwelgen
Wem das aber doch alles zu teuer oder zu stressig ist, der kann die dunklen Monate auch dazu nutzen, sich beim Fotoeinkleben des vergangenen Bike-Urlaubs wärmende Erinnerungen hervorzurufen oder einfach den nächsten Trip vorzubereiten. Schließlich bedarf eine Bike-Tour auch einiger Vorlaufzeit. Im Winter kann man beim Lesen potenzieller Bike-Guides in Ruhe die richtige Destination aussuchen und weiß direkt, welches Bike für die Tour vonnöten ist und welche Sprachkenntnisse aufzufrischen sind. Wenn bei den Vorbereitungen dann doch die Lust am Biken zu groß wird, kann man sich ja dank unserer Tipps der beiden ersten Teile einfach aufs Rad schwingen und eine Runde drehen - viel Spaß dabei und einen schönen Urlaub!
Torben Stratenschulte
Bei 20 Grad unter Sonnenschein auf Gran Canaria
Die Biker, die ambitionierten Leistungssport betreiben, kennen zahlreiche Destinationen, wo man im Winter gut trainieren kann. Zwar muss man sich für diese Gebiete meist samt seinem Radzeug und seinem Bike in einen Flieger begeben, aber auch dies ist für kleines Geld möglich. Während sich in Deutschland die ersten Minusgrade breit machen, herrschen zum Beispiel auf der spanischen Kanareninsel Gran Canaria Temperaturen um 20 Grad Celsius und Sonnenschein – also bestes Bike-Wetter. Wer sich für eine Reise dorthin entscheidet, findet auf www.canary-bike.com einige Möglichkeiten. So kostet eine Übernachtung im Doppelzimmer in der Villa del Monte von Petra Wonisch nur 35 Euro im Doppelzimmer. Dazu wird ein Bike-Transfer angeboten und auch eine Werkstatt und Waschmöglichkeiten finden sich vor Ort. Je nach Fluganbieter kann man bei frühzeitiger Buchung für circa 100 Euro hin- und zurückfliegen.
Mallorca neu entdecken
Auch am Mittelmeer herrschen im Winter angenehme Bike-Temperaturen. Zum Beispiel ist es auf der Balearen-Insel Mallorca Anfang Dezember immer noch 15 bis 18 Grad Celsius warm. Und wer einmal in den Gebirgen dieses oft als Partyinsel verschrienen Eilandes unterwegs war, der weiß, welche schönen Seiten Mallorca zu bieten hat. Wer keine Lust hat, sein Bike mit auf die Reise zu nehmen, kann sich natürlich meistens vor Ort ein Sportgerät ausleihen. Auf www.mallorcaonbike.com gibt es die Möglichkeit, sich Bikes auch vorher zu mieten. Wer es noch bis Februar in heimischen Gefilden aushält, könnte das Saison Opening zum Beispiel bei Markus Derjung und Jessica Klein (www.m-bike.com) in Cala Ratjada feiern. Sie bieten ein Komplettangebot für eine Woche mit fünf geführten Touren für 539 Euro an. Transfer vom Flughafen, Mietbike und sieben Übernachtungen mit Halbpension im Vier-Sterne-Hotel sind bei diesem Preis inbegriffen.
Eintauchen in zypriotische Mythologie
Nach Zypern ist der Flug im Vergleich zu Mallorca und Gran Canaria im Normalfall teurer. Dennoch kommt man hier dank günstiger Angebote schon für unter 400 Euro hin und zurück. Aber eine Reise auf die Mittelmeerinsel lohnt sich, denn Zypern bietet zahlreiche historische Städte und sagenumwobene Landschaften. Ob Pissouri, Limassol, Kourion, Kolossi, Larnaca oder Pafos – hier kann man mit dem Bike in die mythische Vergangenheit von Zyprern und Griechen eintauchen. In Pafos soll der legendäre Geburtsort der Aphrodite liegen. Um nach Zypern zu reisen, kann man sich beispielsweise bei www.zypernbike.de informieren und interessante Reisevorschläge erfragen. In den Wintermonaten steht das Vier-Sterne-Hotel Lordos Beach zur Verfügung, in dem sieben Nächte mit Halbpension im Doppelzimmer 399 Euro kosten. Hier kann man es sich auch mit Sauna, Jacuzzi und Fitnessraum gut gehen lassen.
Geheimtipp Kroatien
Ein Geheimtipp ist Kroatien. Das Land wird bei Mountainbikern immer beliebter. Wer sich an der Adria, in Istrien oder weiter im Landesinneren in Dalmatien abstrampeln möchte, könnte anstatt die Übernachtung in einem Hotel zu buchen auch in Privathäusern nach einer Schlafgelegenheit suchen. Dies ist zwar etwas unsicherer, bietet aber neben dem Bike-Erlebnis auch eine kleine Spur von Abenteuer.
Früh möglichen Problemen aus dem Weg gehen
Wer sich dazu entscheidet, mit seinem Velo ins Ausland zu fliegen, dem seien noch einige Ratschläge mit auf den Weg gegeben. Am besten schon bei der Buchung des Fluges darauf hinweisen, dass ihr ein Bike mitnehmen wollt. So kommt es am Abflughafen nicht gleich zu unnötigen Komplikationen. Natürlich solltet ihr das liebste Stück ordentlich einpacken. Wer keinen speziellen Koffer für sein Rad hat, kann hier auch gut einen Bike-Karton nehmen. Wer seinen eigenen nicht mehr für solche Zwecke im Keller aufhebt, sollte mal beim Bike-Dealer seines Vertrauens nachfragen. Damit ihr bei der Ankunft keine Schwierigkeiten bekommt, sollte das Rad in sauberem Zustand sein. Denn untersucht der Zoll euer Gepäck, könntet ihr schnell mit dem Vorwurf konfrontiert werden, dass ihr Krankheitserreger einschleppt. Eine Rolle Klebeband zum Wiedereinpacken ist im Gepäck also auch sehr nützlich.
In Erinnerung und Vorfreude schwelgen
Wem das aber doch alles zu teuer oder zu stressig ist, der kann die dunklen Monate auch dazu nutzen, sich beim Fotoeinkleben des vergangenen Bike-Urlaubs wärmende Erinnerungen hervorzurufen oder einfach den nächsten Trip vorzubereiten. Schließlich bedarf eine Bike-Tour auch einiger Vorlaufzeit. Im Winter kann man beim Lesen potenzieller Bike-Guides in Ruhe die richtige Destination aussuchen und weiß direkt, welches Bike für die Tour vonnöten ist und welche Sprachkenntnisse aufzufrischen sind. Wenn bei den Vorbereitungen dann doch die Lust am Biken zu groß wird, kann man sich ja dank unserer Tipps der beiden ersten Teile einfach aufs Rad schwingen und eine Runde drehen - viel Spaß dabei und einen schönen Urlaub!
Torben Stratenschulte





