Biken im Winter (Teil 4): Training auf der Rolle
bergleben.de am 25.02.2010 - 13:17 Uhr
Teil vier unserer Wintertipps dreht sich um den Themenkomplex Rollentrainer. Wer ohne Sturz- und Erkrankungsrisiko seine Form durch die kalte und nasse Jahreszeit retten will, der ist auf Indoor-Training angewiesen. Wir geben euch einen kurzen Überblick, was inzwischen alles im heimischen Wohnzimmer möglich ist.
Langweiliges Pedalieren ist out
„Rollentraining ist doch stinklangweilig!“ Diesen Satz konnte man bis vor zwei, drei Jahren nicht widerlegen und musste ihn so stehenlassen. Seitdem hat sich aber einiges getan auf dem Rollenmarkt und stundenlanges Anstarren der weißen Wand ist schon lange nicht mehr nötig. Spätestens seit der Entwicklung sogenannter Virtual Reality Trainer, die mithilfe eines Computers das Fahren auf virtuellen beziehungsweise realen Strecken täuschend echt nachbilden, gehört dieser Satz der Vergangenheit an. Doch selbst wer sich kein deutlich teureres und technisch anspruchsvoller zu bedienendes Trainingsgerät zulegen will, kann bereits mit einer Musikanlage oder einem Fernseher Abhilfe schaffen und vom monotonen Pedalieren ablenken.
Von der freien Rolle bis zur Virtual Reality
Die Produktpalette im Rollentrainersegment ist inzwischen breit gefächert. Vom Einsteigermodell mit Schwungrad bis zum Virtual Reality Trainer mit Motorbremse und PC-Anschluss gibt es verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Wer nur gelegentlich Trainingseinheiten bis zu einer Stunde absolviert, um das Tretgefühl nicht zu verlieren, kann beruhigt auf die Einsteigermodelle der beiden führenden Hersteller Tacx und Elite zurückgreifen. Bahnfahrer und Biker, die das Training auf der Rolle eher als koordinatives Element in ihren Trainingsplan einbauen wollen, setzen auf eine sogenannte freie Rolle, bei der das Hinterrad nicht eingespannt wird. Für das Ausdauertraining ist diese jedoch nur bedingt geeignet und die Sturzgefahr ist für Anfänger sogar größer, als auf nassen und glatten Straßen. Für längere Ausdauereinheiten, Intervall- und Kraftausdauertraining sind schließlich Rollentrainer mit elektronischer Magnetbremse oder Motorbremse am besten geeignet. Die Topkategorie bilden sogenannte Virtual Reality Trainer, die durch einen Anschluss des Rollentrainers an den PC, das Nachfahren virtueller oder realer Strecken ermöglichen. Dabei passt sich der Widerstand der Motorbremse Steigung oder Gefälle an, je nachdem an welcher Stelle der Strecke sich der Fahrer gerade befindet. Tacx bietet zudem einen Lenkrahmen, über den die Lenkbewegung gemessen und in die virtuelle Fahrt übernommen wird.
Trainingssoftware und Video-Racing
Grundsätzlich werden sowohl die Virtual Reality Trainer von Tacx als auch von Elite mit einer Trainingssoftware geliefert. Diese zeigt im einfachsten Modus verschiedene Daten wie Watt, Trittfrequenz, Geschwindigkeit und Kilometerleistung an. Über die Software lässt sich auch der Widerstand der Rollenbremse steuern. Etwas mehr Ablenkung bietet das Real Life Training der Tacx Trainer Software. Hier können GPS-Daten importiert werden und entweder mit Google-Earth-Unterstützung mit Satellitenbildhintergrund oder in einer virtuellen Umgebung nachgefahren werden. Über die Höhenangaben in den GPS-Daten wird ein Anpassen des Widerstands der Rollenbremse möglich. In der neuesten Version der Software ist es sogar möglich, Strecken direkt am PC zu zeichnen. So ist eine Stadtrundfahrt in New York oder die Überquerung der Rocky Mountains kein unerreichbares Ziel mehr. Eine weitere Funktion ist das sogenannte Video-Racing oder Real Life Video. Dazu können DVDs von berühmten Rennrad- oder Mountainbikestrecken erworben werden. Mit Hilfe der Trainingssoftware wird der darauf enthaltene Film genau mit der auf dem Rollentrainer erzielten Geschwindigkeit abgespielt. Zudem passt sich der Rollenwiderstand wiederum an das Höhenprofil der Strecke an. Alpe d’ Huez und Mont Ventoux kann man so auch ohne störenden Verkehr erklimmen.
Online-Rennen
Das wohl bedeutendste Feature der Virtual Reality Trainer ist sicherlich das sogenannte Webracing. Dabei kann man über eine Internetverbindung sowohl auf virtuellen Strecken als auch im Video-Racing gegen Konkurrenten auf der ganzen Welt antreten. Tacx hat hierzu eine Plattform geschaffen, auf der man Strecken austauschen und sich zum Rennen verabreden kann. Es gibt dort einen Wettkampf-Kalender, in den jeder Besitzer eines Virtual Reality Trainers Termine eintragen kann. Bis zu sechs Fahrer können dann gegeneinander antreten und den Sieger ermitteln.
Weitere Infos zu den Rollentrainern findet ihr unter www.tacx.com und www.elite-it.com
Langweiliges Pedalieren ist out
„Rollentraining ist doch stinklangweilig!“ Diesen Satz konnte man bis vor zwei, drei Jahren nicht widerlegen und musste ihn so stehenlassen. Seitdem hat sich aber einiges getan auf dem Rollenmarkt und stundenlanges Anstarren der weißen Wand ist schon lange nicht mehr nötig. Spätestens seit der Entwicklung sogenannter Virtual Reality Trainer, die mithilfe eines Computers das Fahren auf virtuellen beziehungsweise realen Strecken täuschend echt nachbilden, gehört dieser Satz der Vergangenheit an. Doch selbst wer sich kein deutlich teureres und technisch anspruchsvoller zu bedienendes Trainingsgerät zulegen will, kann bereits mit einer Musikanlage oder einem Fernseher Abhilfe schaffen und vom monotonen Pedalieren ablenken.
Von der freien Rolle bis zur Virtual Reality
Die Produktpalette im Rollentrainersegment ist inzwischen breit gefächert. Vom Einsteigermodell mit Schwungrad bis zum Virtual Reality Trainer mit Motorbremse und PC-Anschluss gibt es verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Wer nur gelegentlich Trainingseinheiten bis zu einer Stunde absolviert, um das Tretgefühl nicht zu verlieren, kann beruhigt auf die Einsteigermodelle der beiden führenden Hersteller Tacx und Elite zurückgreifen. Bahnfahrer und Biker, die das Training auf der Rolle eher als koordinatives Element in ihren Trainingsplan einbauen wollen, setzen auf eine sogenannte freie Rolle, bei der das Hinterrad nicht eingespannt wird. Für das Ausdauertraining ist diese jedoch nur bedingt geeignet und die Sturzgefahr ist für Anfänger sogar größer, als auf nassen und glatten Straßen. Für längere Ausdauereinheiten, Intervall- und Kraftausdauertraining sind schließlich Rollentrainer mit elektronischer Magnetbremse oder Motorbremse am besten geeignet. Die Topkategorie bilden sogenannte Virtual Reality Trainer, die durch einen Anschluss des Rollentrainers an den PC, das Nachfahren virtueller oder realer Strecken ermöglichen. Dabei passt sich der Widerstand der Motorbremse Steigung oder Gefälle an, je nachdem an welcher Stelle der Strecke sich der Fahrer gerade befindet. Tacx bietet zudem einen Lenkrahmen, über den die Lenkbewegung gemessen und in die virtuelle Fahrt übernommen wird.
Trainingssoftware und Video-Racing
Grundsätzlich werden sowohl die Virtual Reality Trainer von Tacx als auch von Elite mit einer Trainingssoftware geliefert. Diese zeigt im einfachsten Modus verschiedene Daten wie Watt, Trittfrequenz, Geschwindigkeit und Kilometerleistung an. Über die Software lässt sich auch der Widerstand der Rollenbremse steuern. Etwas mehr Ablenkung bietet das Real Life Training der Tacx Trainer Software. Hier können GPS-Daten importiert werden und entweder mit Google-Earth-Unterstützung mit Satellitenbildhintergrund oder in einer virtuellen Umgebung nachgefahren werden. Über die Höhenangaben in den GPS-Daten wird ein Anpassen des Widerstands der Rollenbremse möglich. In der neuesten Version der Software ist es sogar möglich, Strecken direkt am PC zu zeichnen. So ist eine Stadtrundfahrt in New York oder die Überquerung der Rocky Mountains kein unerreichbares Ziel mehr. Eine weitere Funktion ist das sogenannte Video-Racing oder Real Life Video. Dazu können DVDs von berühmten Rennrad- oder Mountainbikestrecken erworben werden. Mit Hilfe der Trainingssoftware wird der darauf enthaltene Film genau mit der auf dem Rollentrainer erzielten Geschwindigkeit abgespielt. Zudem passt sich der Rollenwiderstand wiederum an das Höhenprofil der Strecke an. Alpe d’ Huez und Mont Ventoux kann man so auch ohne störenden Verkehr erklimmen.
Online-Rennen
Das wohl bedeutendste Feature der Virtual Reality Trainer ist sicherlich das sogenannte Webracing. Dabei kann man über eine Internetverbindung sowohl auf virtuellen Strecken als auch im Video-Racing gegen Konkurrenten auf der ganzen Welt antreten. Tacx hat hierzu eine Plattform geschaffen, auf der man Strecken austauschen und sich zum Rennen verabreden kann. Es gibt dort einen Wettkampf-Kalender, in den jeder Besitzer eines Virtual Reality Trainers Termine eintragen kann. Bis zu sechs Fahrer können dann gegeneinander antreten und den Sieger ermitteln.
Weitere Infos zu den Rollentrainern findet ihr unter www.tacx.com und www.elite-it.com
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