Nicht nur in Zeiten von Finanzkrise und Burnouts bewirken unsere Weitwanderwege durch die Alpen wahre Wunder. Dem Alltag entfliehen, ganz nach dem längst berühmten Motto „Ich bin dann mal weg“. Weg von Verkehr und Stress, hinein in die Stille und Erhabenheit der Berge, wo sich das Leben auf die Grundbedürfnisse reduziert. Zwei, drei Tage bringt gar nichts, zu stark ist man gedanklich noch in seiner Welt verhaftet. Erst ab einer Woche funktioniert die Kur für Körper, Geist und Seele. Tagelang in der Abgeschiedenheit unterwegs zu sein, von Hütte zu Hütte, von Pass zu Pass, von Gipfel zu Gipfel, seinen Körper wieder spüren zu lernen, seine Intuitionen und Instinkte wieder zu entdecken, dass fördert nicht nur ein neues Lebensgefühl, sondern auch einen bewussteren Umgang mit der Natur und damit eine bessere Lebensqualität.

Ob Ostalpen oder Westalpen, ob hochalpin, wild und verwegen oder etwas gemütlicher über sanftes Almenland, im Banne imposanter Gletscher, Wasserfälle, weiter Panoramen... Iris Kürschner stellt euch eine Auswahl der schönsten Höhenwege vor. Klassiker wie eine Dolomitendurchquerung, der Glocknertrek oder die Tour du Mont Blanc sind mit dabei, aber auch kaum bekannte Routen wie ein Trek durch die Seealpen oder der Giro del Marguareis.