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Wandern in Deutschland: Das sind die schönsten Wandersteige des Landes (2)

20. Februar 2017 | Hans-Werner Rodrian

Harzer Hexenstieg Wegemarke Wanderzeichen Hexe Wandertipp - ©Harzer Tourismusverband

Die Hexe weist Wanderern den Weg...

Copyright: Harzer Tourismusverband

Deutschlands schönste Wandersteige: Fortssetzung von Teil 1

Mühlensteig: Auf der Walz

Es klappert die Mühle. Vier Tage erholsame Wanderromantik an rauschenden Bächen und über sanfte Höhen bietet der Mühlensteig bei Minden. Auf der 60 Kilometer langen Strecke, die einst auch den Müllerburschen zur Walz diente, gibt es zehn liebevoll restaurierte Wasser- und Windmühlen zu besichtigen. Vom Startpunkt an der romantischen Gutswassermühle Holzhausen bei Oldendorf führt die Route am Südhang des Wiehengebirges auf vorwiegend ungeteerten Wegen bis zur Windmühle von Eisbergen. Kurz vorm Ziel der Höhepunkt: die Porta Westfalica mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal und einem spektakulären Blick aufs Wesertal.

Mühlensteig: Mühlenkreis Gästeservice, Tel. 0571/8290659, www.mindenmarketing.de

Eifelsteig: Das Naturwunder

Blaue Augen und einsame Moore. Vom Aachener Dom bis zur Porta Nigra in Trier führt der Eifelsteig über 313 Kilometer quer durch dieses mystischste der deutschen Mittelgebirge. Vorbei an Hochmooren und einsamen Seenlandschaften geht es zu Sehenswürdigkeiten wie dem Römerkanal und Burg Ramstein. Im Frühjahr verwandeln tausende von Wildnarzissen das Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtsbachtal in einen goldgelben Blütenteppich. Große runde Augen der Natur sind die Dauner Maare, einst aus Vulkanen entstanden. Von Gerolstein nach Manderscheid führt auch die insgesamt interessanteste Etappe an ihnen vorbei.

Eifelsteig: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienberg 1, 54595 Prüm, Tel. 06551/96560, www.eifelsteig.de

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Schluchtensteig: Der Wildromantische

Deutschlands Grand Canyon. Zerklüftete Täler, einsame Wälder und rauschende Wasserfälle bestimmen die Szenerie des Schluchtensteigs im Südschwarzwald. Über 118 Kilometer schlängelt er sich über mehrere Berge durch den größten Naturpark des Landes von Stühlingen bei Schaffhausen bis Wehr kurz vorm Hochrhein. Die ersten drei Tage wandert man durch Deutschlands größten Canyon: Tief hat sich die wilde Wutachschlucht in den Schwarzwald eingegraben. Vorbei am Bahnhof der berühmten Sauschwänzlebahn geht es durch senkrechte Felsflanken zum Aussichtspunkt Wutachflühen, weiter zu den Schleifenbachfällen und schließlich ins idyllische Haslachtal.

Schluchtensteig: Schwarzwald Tourismus, Schwenningerstr. 3,
78048 Villingen-Schwenningen, Tel. 07721/846410, www.schluchtensteig.de

Harzer Hexenstieg: Der Magische

Auf dem Besen auf den Brocken. Plätschernde Bäche und Fachwerkidyll, blaue Talsperren und Walpurgisnacht: Der 97 Kilometer lange Harzer Hexenstieg von Osterode über den Brocken nach Thale ist wohl die schönste Art, von Deutschland West nach Deutschland Ost zu wechseln. Immer wieder trifft man auf die schmalen Gräben und Teiche des 500 Jahre alten "Oberharzer Wasserregals", seit 2010 Welterbe. Aus stillen Lichtungen wabert morgens der Nebel und gibt der berühmten Hexenlandschaft tatsächlich etwas Magisches. Da ist es nur logisch, dass eine Hexe auf ihrem Besen den Weg des Harzer Hexenstiegs weist. Den Höhepunkt der Fünftagetour bildet natürlich die Besteigung des 1141 Meter hohen Brocken. Doch das Allerbeste kommt dann noch: der Abstieg durchs tief eingeschnittene Bodetal. Die Wanderung zwischen den mehr als 200 Meter hohen Felsen gehört zum Gewaltigsten, was man nördlich der Alpen erleben kann.

Harzer Hexenstieg: Harzer Tourismusverband, Marktstr. 45, 38640 Goslar, Tel. 05321/34040, www.hexenstieg.de , www.harzinfo.de

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