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Zehn Outdoor-Tipps, die Du (wahrscheinlich) noch nicht kennst

20. Januar 2017 | Bergleben.de | Erika Spengler

Zelt am Fluss - ©Erika Spengler

Wer das Zelt an der richtigen Stelle aufschlägt, erlebt in der Nacht keine Überraschungen

Copyright: Erika Spengler

Du bist schon häufig draußen unterwegs gewesen und glaubst, du kennst alle Tricks? Die Herausforderung nehmen wir an! Hier kommen zehn Tipps, die Dir das Outdoorleben beim Trekking und Bergsteigen leichter machen werden.

 

Beutelprinzip im Rucksack

Verpacke grundsätzlich alles in verschiedene Beutel. Klamotten, Essen, Koch-Hardware, Schlafzeug und so weiter. So ist mehr Ordnung im Rucksack, du findest alles schneller und es ist zusätzlich noch vor Nässe geschützt. Stabile Plastiktüten, wie man sie in Kaufhäusern bekommt, eignen sich einwandfrei. Achte darauf, dass sie unterschiedliche Farben haben, damit Du gleich weißt, welche Tüte was beinhaltet!

 

Tasse am Rucksack

Befestigte mit einem Karabiner oder einem Band (z.B. aus Klett, das klappert weniger als ein Karabiner) eine Tasse an deinem Rucksack. Mit der kannst Du an jedem Brunnen oder Bach direkt entspannt trinken, ohne den Rucksack öffnen zu müssen. Solltest Du Deine Trinkblase nachfüllen, kannst Du mit Hilfe einer Tasse das auch direkt im Rucksack erledigen, ohne die Blase herauskramen zu müssen.

 

Schneemauern

Sollte es nötig sein, Dein Zelt mit Schneemauern zu schützen, achte darauf, dass sie einen Abstand von drei bis vier Meter zum Zelt haben, denn direkt dahinter sammelt sich bei Wind der Schnee und begräbt Dein Zelt oder wichtige Ausrüstung.

 

Universeller Moskitonetz-Beutel

Mit etwas handwerklichem Geschick kannst Du Dir aus Moskitonetz einen großen Beutel nähen, der entweder als Packsack für Ausrüstung genommen oder aber über den Kopf gestülpt werden kann und so vor den Moskitos schützt. Achte beim Nähen darauf, dass er ausreichend groß ist.

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Blutegel entfernen

Blutegel zupfst Du am besten nicht einfach weg, sondern entfernst sie entweder mit Salz oder notfalls mit Hitze. Auch fluorhaltige Zahncreme sorgt dafür, dass die Tiere loslassen.

 

Kosmetik und Hygiene

Kosmetikbeutel, wie man sie häufig in Ausrüstungsgeschäften bekommt, sind auf Trekkingtouren zwar an sich praktisch, aber vom Packmaß und dem Gewicht ungünstig. Besser ist ein gewöhnlicher Zip-Plastikbeutel, in der das nötigste Platz findet  - also ein kleines Stück Seife, Zahncreme, Zahnbürste, ggf. Zahnseide, ggf. Tabletten. Die Zahnbürste wird geschützt, wenn man den Kopf in eine leere Tic-Tac-Dose steckt!

 

Kopfkissen

Ein gemütliches Kopfkissen ist im Handumdrehen aus dem Packbeutel des Schlafsacks und einem Pulli gebaut. Einfach den Pulli in den Beutel stecken und fertig ist das Kissen. Noch gemütlicher wird es, wenn man zum Beispiel eine Daunenjacke dabei hat und diese in den Pulli steckt. Dazu ist evtl. nötig, die Arme zu verknoten, ggf. sogar zusammen mit der Kapuze, damit ein richtiger Beutel entsteht.

 

Feuer entfachen

Feuer gelingt ganz einfach mit etwas Birkenrinde. Sie enthält ätherische Öle, die sehr gut entflammbar sind – notfalls auch im etwas feuchten Zustand. Einfach bei der nächsten Birke ein paar kleine Streifen in einen Plastikbeutel abpacken und mitnehmen. Es braucht nur kleine Mengen!

 

Zelt aufschlagen

Das Zelt nicht nahe am Schnee oder nahe an Gewässern aufbauen, da dort die Kälte aufsteigt. Trockene Bachbetten meiden, da sich auch diese plötzlich mit Wasser füllen können. Bei Gewitter offene Flächen, freistehende Bäume und den Waldrand meiden. Bei Campieren im Wald darauf achten, dass kein Totholz in den Baumkronen hängt!

 

Besser werden

Notiere Dir vor jeder längeren Tour deine exakte Packliste – inklusive Mengenangaben! Ergänze nach der Tour Deine Erfahrungen, was nötig war, was zu viel war und was ggf. gefehlt hat. Das ist im ersten Moment mehr Arbeit, erleichtert aber die Planung beim nächsten Mal!

 

Du hast weitere Tipps, die das Bergleben erleichtern? Dann kommentiere doch einfach unten diesen Beitrag und verrate den anderen Lesern Deinen Trick!

 

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