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Für Familien, Senioren und Genusswanderer: Fünf leichte Wanderungen in Tirol

Wandern auf dem Zirbenweg - ©Hall-Wattens

Wandern auf dem Zirbenweg

Copyright: Hall-Wattens

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, im Alter etwas die Trittsicherheit verliert oder einfach nicht die erforderliche Fitness für lange, tagesfüllende Wandertouren hat, der muss dennoch nicht auf das Wandern verzichten. Das gilt auch für Familien mit Kindern, die ihre Tourenplanung zwar auf das Empfinden und die Bedürfnisse der Kleinen anpassen sollten, aber das Naturerleben während des Bergurlaubs nicht missen müssen. Egal welche Gründe man dafür hat, es eher ruhig angehen zu lassen: Eine leichte Wanderung, die nicht zu den höchsten Gipfeln oder an den schmalsten Graten entlang führt, kann ebenso erfüllend sein wie eine lange Tagestour.

Die Urlaubsregion Tirol ist nicht nur im Winter mit ihren weltweit bekannten Skigebieten eines der Hauptziele für Bergsportler. Auch im Sommer zieht es viele Touristen in die schöne Bergwelt im Westen Österreichs, wo fantastische Gebirgsketten darauf warten, von den Gästen bestaunt zu werden. Egal ob das Kaisergebirge, die Zugspitzregion, die beeindruckenden Täler (wie das Ötztal, das Stubaital oder das Pitztal), die Hohen Tauern oder die Verwallgruppe - wo auch immer man als Wanderer seine Tour unternimmt, an beeindruckenden Aussichten mangelt es nicht. Das Schöne: Zahlreiche, landschaftlich reizvolle Orte in Tirol laden auch zu leichten Wanderungen und spontanen Spaziergängen ein. Gut ausgebaute Wege, kurze Strecken und moderate Höhenunterschiede ermöglichen auch Familien mit Kindern oder Senioren, die herrliche Natur zu Fuß zu erkunden.

Wir stellen euch hier fünf leichte Touren in Tirol vor, die niemanden an seine Grenze bringen sollte - viel Spaß beim Planen und Nachwandern!

 

Kniffelige Hindernis-Stationen erwarten die Wanderer nahe der Schlickeralm - ©Tirol Werbung

Kniffelige Hindernis-Stationen erwarten die Wanderer nahe der Schlickeralm

Copyright: Tirol Werbung

Themenwanderung Erlebnisweg Schlickeralm

Die Erlebniswelt Schlick im Stubaital ist ein beliebtes Wandergebiet am Fuße der Kalkkögel und liegt nur rund 20 Autominuten von Innsbruck entfernt. Der Erlebnisweg eignet sich vor allem für Familien, denn für Kinder wird im Laufe der kurzen Tour einiges geboten.

Der Start der Tour ist bei der Bergstation der Kreuzjochbahn. Der Weg führt zunächst etwas mehr als eine Stunde durch leichtes Gelände zur Schlickeralm. Auf dem von Zirbenbäumen gesäumten Naturlehrpfad lernen Wanderer die Natur an interaktiven Stationen kennen. Bei der Schlickeralm angekommen, werden frische Buttermilch, Joghurt, Butter, Graukas oder Topfenaufstriche verkostet. Jeden Dienstag um 11:00 Uhr führt der Hüttenwirt sogar durch seine Schaukäserei. Der Abstieg von der Schlickeralm zur Froneben Alm bereitet vor allem Kindern eine große Freude: Auf dem Erlebnisweg warten Barfußbereiche, Kriechtunnel, eine Seilrutsche und eine Hängebrücke. Vom Panoramasee führt schließlich der Scheibenweg bis zur Mittelstation Froneben. Ausgestattet mit einer kleinen Holzscheibe, die man gegen Kaution vor der Auffahrt an der Talstation der Schlick 2000 erhält, können Kinder verschiedene Geschicklichkeitsstationen absolvieren oder lassen die Scheibe an einer parallel zum Weg angelegten Rinne neben sich herlaufen. Schließlich geht es mit der Gondelbahn wieder zurück ins Tal.

Tipp: Vor Beginn der Wanderung bietet sich ein Abstecher zur Aussichtsplattform „StubaiBlick“ (2.160 Meter) an, für den man rund 45min einplanen sollte. Den Weg zieren außergewöhnliche Sitzgelegenheiten, welche von Stubaier Künstlern entworfen wurden. Die Aussichtsplattform selbst bietet einen 360-Grad-Blick auf das Stubaier Bergmassiv, die Kalkkögel und eine Fernsicht über Innsbruck bis ins Zillertal und zum Wilden Kaiser.

Ausgangspunkt: Fulpmes, Parkplatz Schlick 2000
Endpunkt: Fulpmes, Parkplatz Schlick 2000
Gebirgszug: Stubaier Alpen
Länge: 5,5 km
Dauer: 2,5 Std.
Höhenmeter bergauf: 40 m
Höhenmeter bergab: 770 m

 

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Almwanderung am Achensee (inklusive Schifffahrt)

Eines der schönsten Urlaubsgebiete für Familien in Tirol ist der Achensee mit seinen fünf Orten Achenkirch, Pertisau, Maurach, Steinberg und Wiesing. Die Region hat sich voll und ganz auf Familienurlaub spezialisert und bietet unzählige tolle Erlebnisse, vom Waldhochseilgarten bis hin zu unzähligen Abenteuerspielplätzen. Wenn die Kids mal etwas zu Fuß gehen sollen, bietet sich die schöne Wanderung entlang des Achensees von Pertisau zur Gaisalm an. Diese ist übrigens nur zu Fuß oder mit dem Schiff zu erreichen! Von der Gaisalm geht es weiter zum nördlichen Seeufer nach Achenkirch. Entlang der Route kommt man immer wieder an einsamen Buchten vorbei – einer Abkühlung im See steht an warmen Sommertagen nichts im Weg. Zurück zum Ausgangspunkt geht es von der Anlegestelle Scholastika mit dem Schiff. Wer möchte, kann die Tour auch schon bei der Gaisalm beenden und von dort nach Achenkirch oder Pertisau fahren.

Ausgangspunkt: Strandbad Pertisau
Endpunkt: Gaisalm (Achenkirch - Rückfahrt mit dem Schiff nach Pertisau)
Gebirgszug: Karwendel
Länge: 8,7 km
Dauer: 3 Std.
Höhenmeter bergauf: 461 m
Höhenmeter bergab: 463 m

 

Zirbenweg

Der bekannte und oft begangene leichte bis mittelschwierige Panoramaweg oberhalb von Innsbruck und Hall in Tirol bietet euch herrliche Tiefblicke ins Inntal und Ausblicke auf rund 400 Alpengipfel. Das besondere dieser Wanderroute ist jedoch ihr Namensgeber, die Zirbe: Der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Die stärksten Zirben sind hier 250 Jahre alt, die älteste Zirbe im „Ampasser Kessel“ ist sogar mehr als 700 Jahre alt. Ab Mai ziert ein Blumenmeer von Almrosen das Landschaftsbild entlang des Zirbenweges. Spannend: Der höchstgelegene botanische Schaugarten Europas lädt zur "Bildung vor Ort" mit mehr als 400 verschiedenen hochalpinen Gebirgspflanzen ein.

Um den Zirbenweg zu erreichen, kann man in Tulfes oder in Igls starten und von dort mit dem Zirbenweg-Rundwanderticket mit der Patscherkofel- bzw. Glungezerbahn aufwärts fahren. Der Weg verläuft leicht an- und absteigend, jedoch ohne wesentliche Höhenänderung entlang der Waldgrenze auf über 2.000 m Höhe bis zur Tulfeinalm. Vom Endpunkt und nach der Fahrt ins Tal bringt einen der Bus wieder zurück zur Ausgangsposition. Das Zirbenrundwanderticket könnt ihr für 24,50 € (ohne Bus: 22,50 €; Kinder & Senioren vergünstigt) in der Tourismusinformation Tulfes, an der Glungezerbahn Talstation oder an der Patscherkofel Talstation erwerben.

Ausgangspunkt: Tulfes oder Igls
Endpunkt: Tulfes oder Igls
Gebirgszug: Tuxer Alpen
Länge: 7 km
Dauer: 2 Std.
Höhenmeter bergauf: 200 m
Höhenmeter bergab: 100 m

 

Themenwanderung Neunerköpfle "9erlebnisweg"

Ein entspannender und einfacher Erlebnisweg erwartet euch an der Bergstation Neunerköpfle im Tannheimer Tal auf 1.756 Metern Höhe. Elf informative Stationen zu den Themen Bergwelt, Natur und Tiere säumen den Weg, auf dem ihr nur knapp 100 Höhenmeter zurücklegen müsst. Wer Lust hat, ergänzt den Spaziergang um einen kurzen Abstecher zum Gipfel, denn hier thront das größte Gipfelbuch der Alpen.

Zwei Mal wöchentlich gibt es eine kostenlose Führung rund um das Neunerköpfle. Ski- und Bergführer Klaus erklärt die Stationen, dann wird sich gemeinsam in das Gipfelbuch eingetragen. Das größte Gipfelbuch der Alpen ist sage und schreibe drei Meter hoch und umfasst zwei Seiten von je 2,3 m Breite. Vom Gipfel habt ihr bei gutem Wetter eine einzigartige Aussicht über das Tannheimer Tal und die Alpen.

Ausgangspunkt: Bergstation Neunerköpflebahn, Tannheim
Endpunkt: Bergstation Neunerköpflebahn, Tannheim
Gebirgszug: Allgäuer Alpen
Länge: 1,3 km
Dauer: 1:15 Std.
Höhenmeter bergauf: 80 m
Höhenmeter bergab: 80 m
 
Das größte Gipfelbuch der Alpen am Neunerköpfle - ©Tourismusverband Tannheimer Tal

Das größte Gipfelbuch der Alpen am Neunerköpfle

Copyright: Tourismusverband Tannheimer Tal


 

Wohlfühlweg Westendorf

In Westendorf erwartet Wanderer ein außergewöhnlicher Themenrundwanderweg rund ums Wohlfühlen. Fünf Naturstationen entlang der Route laden zum Entdecken der Berge und Natur ein. Gestartet wird an der Talstation der Alpenrosenbahn an einer Kletterstation, danach führt euch der einfache Weg weiter über das "Wasserlabyrinth" in Richtung Bichling über die Station "Sandfang". Von dort führt eine 20 m lange, frei spannende Holzbrücke zum romantischen Brunnen der Station "Wasserschlössl". An jeder Station wurden Natursteine und Holz benutzt. So gibt es statt normalen Wegweisern auch entlang des Weges Findlinge mit einer archaischen Sonnenspirale. "Der Wohlfühlweg in Westendorf ist für jeden, vom Kind bis zum Senior", erklären Markus und Anna Decker, die die Idee und das Konzept für das Projekt entwickelt haben. Der Rundwanderweg wurde mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet und ist besonders auch für Familien mit Kindern geeignet

Ausgangspunkt: Westendorf
Endpunkt: Westendorf
Gebirgszug: Kitzbüheler Alpen
Länge: 3,6 km
Dauer: 1:45 Std.
Höhenmeter bergauf: 164 m
Höhenmeter bergauf: 148 m

Die Station

Die Station "Sandfang" am Wohlfühlweg Westendorf

Copyright: Kitzbüheler Alpen

 

Mehr Infos und Touren findet ihr hier: http://www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/leichte-wanderungen

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