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Zwischen Naturromantik, Wellness und köstlicher Kulinarik: Wie wär’s mit einem verlängerten Wochenende am Arlberg?

21. Juni 2017 | Bergleben

News Regionen: Lech Zürs

Blick auf Lech im Sommer - ©Lech Zürs | Hanno Mackowitz

Blick auf Lech am Arlberg im Sommer

Copyright: Lech Zürs | Hanno Mackowitz

Die klassische Ski-Region rund um Lech am Arlberg wird auch im Sommer ihrem internationalen Renommee gerecht und hat jetzt zur bevorstehenden Urlaubssaison viel zu bieten: Ausgedehnte Wälder mit einem bestens ausgebauten Netz an Wanderrouten, idyllischen Seenlandschaften, kulturhistorischen Highlights, einer herzhaften Küche mit allerlei Schmankerl-Adressen für den großen Hunger nach einer Tagestour und vieles mehr. Nicht umsonst lässt die Hochgebirgslandschaft rund um Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph und St. Anton kaum Wünsche bewegungshungriger Naturfreunde offen. Die Ortschaften rund um den Arlberg sind besonders reizvoll und allemal einen Besuch wert. Nicht umsonst wurde Lech 2004 zum schönsten Dorf Europas gewählt... Was der Arlberg alles zu bieten hat, zeigt auch die folgende Grafik: So gibt es hier unter anderem 89 Seilbahn- und Liftanlagen, 125 Wanderkilometer und der Arlberg liegt auf Platz 5 der größten Skigebiete weltweit.

Der Arlberg bietet auch im Sommer jede Menge Abwechslung - ©Rote Wand Alpen Sport Resort

Der Arlberg bietet auch im Sommer jede Menge Abwechslung

Copyright: Rote Wand Alpen Sport Resort


Eldorado für Wanderfans

Eine großzügig ausgebaute Wander-Infrastruktur lockt mit ihren weitreichenden Wander- und Wegenetzen alljährlich tausende von naturbegeisterten Wanderurlaubern in die klassische Sportregion zwischen den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol.

Dabei ist angesichts unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade für jeden etwas dabei, ob Wanderanfänger oder ambitionierter Trailrunner, ob auf Kurz- Tages- oder Mehrtagestouren – und all das vor einer naturbehafteten, alpinen Kulisse, die insbesondere jetzt im bevorstehenden Sommer nahezu paradiesische Einblicke in Flora und Fauna offenbart.

Highlights sind die mit Liebe zum Detail gestalteten Themenwanderwege rund um Lech Zürs am Arlberg, wie etwa der Lechweg, Tannberg oder der Grüne Ring, die dem wissensdurstigen Wanderer reichlich Informatives über Natur, Geschichte und Sagenwelt der Region quasi im Vorbeiwandern näherbringen.

Und wer sich statt auf eigene Faust lieber in die Obhut erfahrener Wanderführer begeben will, kann sich etwa vertrauensvoll an die Bergwanderschule St. Anton am Arlberg wenden, die den ganzen Sommer über unter Anleitung staatlich geprüfter Bergwanderführer zahlreiche Gruppenevents auf dem 300 Kilometer langen, markierten Streckennetz anbieten.

Da viel Bewegung an der frischen Luft bekanntlich besonders hungrig und durstig macht, hat sich entsprechend bereits vor Jahrzehnten eine Touristik vor Ort etabliert. Die Verantwortlichen haben sich der Belange erholungs- wie auch bewegungssuchender Gäste in großzügigem Maße durch Schaffung von Gastro- und Wellness-Kapazitäten angenommen.

So besticht die Region durch eine ganze Reihe von Übernachtungsoptionen, die von einfachen, familiär geführten Pensionen bis hin zu Premium-Hotels und Wellness- und Sporthotels reichen. Sie sind regionaltypisch durchweg bestrebt, Spitzengastronomie vom Feinsten mit einer einfachen aber gemütlichen Zimmerausstattung und unzähligen Möglichkeiten für Erholung von Körper und Geist miteinander in Einklang zu bringen. So sorgen nicht weniger als 23 Haubenlokale am Arlberg für kulinarische Genüsse, wie die obenstehende Grafik verdeutlicht.

 

Der Tannberg in Lech Zürs - ©Lech Zürs Tourismus

Der Tannberg in Lech Zürs

Copyright: Lech Zürs Tourismus

Gut gerüstet für ein Stück Natur-Abenteuer?

Doch bevor es etwa auf einige der knapp 125 Wanderkilometer am Lechweg mit anschließender gemütlicher Einkehr geht, gilt es gerade für unerfahrenere Einsteiger und Anfänger, in der Vorbereitung an die passende Ausrüstung zu denken, denn: Besonders für Ungeübte und Unerfahrene sind die Aufstiege zu einer der zahlreichen, bisweilen über 1.500 Höhenmetern gelegenen Hütten mitunter beschwerlich und zeit- wie kräfteraubend – wenn nicht gerade eine der 89 Seilbahnen und Liftanlagen der Region in Anspruch genommen wird. Einmal dann jedoch auf einem Plateau angelangt, säumen zahlreiche Almhütten das Wanderweg-Netz und laden zu einer gemütlichen Jause ein.

So sollten knöchelhohe Wanderschuhe und Teleskop-Stöcke in keiner Packliste fehlen, den obligatorischen Regenschutz inklusive. Mehr noch: Die Mitnahme von Erste-Hilfe-Sets, Taschenmesser, Notrufliste und Trinkflasche wird von den routinierten Tour-Guides dringend ans Herz gelegt. Natürlich sollten und müssen Fotoapparat und Handy, zweckmäßig in einer der Rucksack-Seitentaschen verstaut, mit von der Partie sein.

Den Ansprüchen an Stauraum wird ein entsprechend großzügig dimensionierter Tagesrucksack besonders dann gerecht, wenn mehrstündige Touren in der Mittelgebirgsregion geplant sind. Der Fachhandel bietet mittlerweile speziell auf ausgedehnte Tageswanderungen in alpinen Regionen ausgelegte Daypacks an, die durch besonders bequeme Tragegurt-Systeme gekennzeichnet sind. Gerade für die steileren, felsigen Abschnitte erweist sich ein bequem zu tragender Rucksack für den ungeübteren Naturfreund in besonderem Maße als hilfreich und rücken- wie gelenkschonend.

Ab und zu muss eine Pause mal sein - ©pixabay©Pixelschubser99 (CC0 1.0)

Ab und zu muss eine Pause mal sein

Copyright: pixabay©Pixelschubser99 (CC0 1.0)

 

Wander-Service und Infrastruktur

Parallel dazu warten diverse Wandertaxen vor Ort mit ihrem logistischem Know-how auf und übernehmen den Transport und Rücktransport zu und von gewünschten Treffpunkten – gerade für müde und erschöpfte, wie auch von Blasen an den Füßen heimgesuchte Wanderfreunde ein Service von unschätzbarem Wert.

Geprüfte Wanderführer in der Region kennen die schönsten Plätze und Ausblicke der Region, und ergänzen ein reiches touristisches Angebot, das auf eine mittlerweile mehr als hundertjährige Geschichte zurückblicken kann. Ob auf geruhsamen Pfaden für gediegene Wanderansprüche durch romantische Wasserläufe und Schluchten, Almen und Wälder, oder auf anspruchsvollen hochalpinen Pfaden, etwa bis hoch zum 2.704 Meter hochgelegenen Gipfel der Roten Wand: Spätestens seit Gründung des ersten Skiclubs in der Region im Jahr 1901 hat sich das fünftgrößte Skigebiet weltweit auf die touristischen Belange bestens eingestellt.

Selbst ausgesprochene Genusswanderer kommen auf ihre Kosten, wenn eine Wanderroute von Berghütte zu Berghütte mit anschließender Einkehr geplant ist. In den teils urigen Gaststätten lassen sich diverse kulinarische Genüsse der Region besonders zünftig nach langem Marsch und mit leerem Magen erleben. Rund 30 Möglichkeiten zur Einkehr bietet die beliebte Ferienregion – von der einfachen Alm bis zum hochklassigen Bergrestaurant.

Außerdem ist für Entspannungssuchende in einigen Wellnesshotels und dem Wellness Center in St. Anton bestens gesorgt. Das moderne Veranstaltungs- und Kongresszentrum Arlberg-well.com. kann mit einem großen Freizeit- und Wellnessbereich, Hallenbad, geheiztem Außen- Sportbecken, Wasserfall, Whirlpool, Gegenstromanlage und Kinderbecken punkten. Die Sauna- und Wellnesslandschaft lässt zudem mit Finnischer Sauna, Kelo-Sauna, Sanarium, Dampfbad, Massageduschen, 2 Solarien und verschiedenen Massage-Bereichen keine Wünsche hinsichtlich umfassender Erholung für Körper und Geist offen.

Wer auf Wellness steht, der ist in Lech super aufgehoben - ©pixabay©rhythmuswege (CC0 1.0))

Wer auf Wellness steht, der ist in Lech super aufgehoben

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