Langzeittest Haibike Greed RC: Ein Zwischenbericht
bergleben.de/Mario Felgenhauer am 27.06.2012 - 13:58 Uhr
© Felgenhauer/bergleben.de
Seit nunmehr drei Wochen bin ich mit dem Haibike Greed RC im Training und auf Touren unterwegs. Bis zum Ende der Saison werde ich weiter Kilometer mit dem Hardtail sammeln. Hier lest ihr schon mal einen Zwischenbericht.
Das Haibike Greed RC erreicht mich vormontiert per Paketdienst. Lediglich der Lenker muss noch in die richtige Position gebracht werden, dann könnte es theoretisch schon losgehen. Ihr als Endkunden habt es sogar noch einfacher. Beim Händler wartet das Greed schon komplett einsatzbereit auf euch. Wie bei anderen Testbikes auch musste dann aber zunächst der Vorbau umgedreht und ein paar Spacer entfernt werden, um eine renntaugliche Sitzposition zu erreichen. Nach der ersten Testfahrt habe ich zudem den Lenker gegen ein weniger gebogenes und kürzeres Modell getauscht. Dabei haben sich zwei Klemmschrauben der Magura MT6 Bremshebel meinem Drehmomentschlüssel ergeben. Magura lieferte jedoch ohne Probleme Ersatz. Wer mit dem Greed RC nur auf Touren gehen will, der wird mit dem Original-Lenker bestens zurecht kommen und kann sich den Lenkertausch sparen. Wegen des Langzeitcharakters habe ich zudem meinen gewohnten Sattel montiert. Schließlich soll das Gefühl am Gesäß nicht das Fahrgefühl beeinträchtigen.
Bereits auf den ersten Metern fällt die neutrale Sitzposition auf. Trotz des nach unten gedrehten Vorbaus hat man nicht das Gefühl zu gestreckt auf dem Greed zu sitzen. Andererseits fühlt man sich auch nicht zu aufrecht, um mit dem Bike Marathon- oder Cross Country Rennen zu bestreiten. Die Lenkung reagiert direkt und lässt sich trotz des kürzeren Lenkers fein dosieren. Auf dem Trail zeigt sich dann die Wendigkeit des Greed. Ohne Probleme lässt es sich bergab um Kurven zirkeln oder bergauf an Hindernissen vorbeimanövrieren. Im Anstieg macht sich die Steifigkeit des Rahmens bemerkbar, der jeden Wiegetritt ohne Kraftverlust auf den Untergrund bringt. Dazu tragen natürlich auch die Shimano XT Komplettgruppe, die Crank Brothers Cobalt Laufräder und die Schwalbe Racing Ralph Reifen bei. Letztere verstehen es, Speed und Gripp sehr gut zu kombinieren. Der Cobalt Laufradsatz verleiht dem Greed RC ein ganz besonderes Aussehen, überzeugt aber auch durch Steifigkeit. Bleibt noch die Fox 32 FIT RLC Gabel, die jede noch so kleine oder große Unebenheit wegbügelt. Für den Renneinsatz wäre lediglich ein Remote-Hebel am Lenker zur Betätigung des Lockouts wünschenswert gewesen.
Auch wenn das Haibike Greed RC aufgrund einer Verletzung meinerseits auf seinen Einsatz beim Sellaronda Hero verzichten musste, lässt sich guten Gewissens behaupten, dass es dafür wie gemacht zu sein scheint. Leicht, steif und mit soliden Komponenten ausgestattet, macht es auf jedem Untergrund Spaß und erfüllt alle Anforderungen an ein Hardtail problemlos. Der Preis von 3.299 Euro ist dafür durchaus gerechtfertigt. Mehr zum Bike lest ihr dann am Ende der Saison in unserem Langzeitfazit.
Mehr zum Haibike Greed RC erfahrt ihr hier: www.haibike.de
Out of the box
Das Haibike Greed RC erreicht mich vormontiert per Paketdienst. Lediglich der Lenker muss noch in die richtige Position gebracht werden, dann könnte es theoretisch schon losgehen. Ihr als Endkunden habt es sogar noch einfacher. Beim Händler wartet das Greed schon komplett einsatzbereit auf euch. Wie bei anderen Testbikes auch musste dann aber zunächst der Vorbau umgedreht und ein paar Spacer entfernt werden, um eine renntaugliche Sitzposition zu erreichen. Nach der ersten Testfahrt habe ich zudem den Lenker gegen ein weniger gebogenes und kürzeres Modell getauscht. Dabei haben sich zwei Klemmschrauben der Magura MT6 Bremshebel meinem Drehmomentschlüssel ergeben. Magura lieferte jedoch ohne Probleme Ersatz. Wer mit dem Greed RC nur auf Touren gehen will, der wird mit dem Original-Lenker bestens zurecht kommen und kann sich den Lenkertausch sparen. Wegen des Langzeitcharakters habe ich zudem meinen gewohnten Sattel montiert. Schließlich soll das Gefühl am Gesäß nicht das Fahrgefühl beeinträchtigen.
Im Gelände
Bereits auf den ersten Metern fällt die neutrale Sitzposition auf. Trotz des nach unten gedrehten Vorbaus hat man nicht das Gefühl zu gestreckt auf dem Greed zu sitzen. Andererseits fühlt man sich auch nicht zu aufrecht, um mit dem Bike Marathon- oder Cross Country Rennen zu bestreiten. Die Lenkung reagiert direkt und lässt sich trotz des kürzeren Lenkers fein dosieren. Auf dem Trail zeigt sich dann die Wendigkeit des Greed. Ohne Probleme lässt es sich bergab um Kurven zirkeln oder bergauf an Hindernissen vorbeimanövrieren. Im Anstieg macht sich die Steifigkeit des Rahmens bemerkbar, der jeden Wiegetritt ohne Kraftverlust auf den Untergrund bringt. Dazu tragen natürlich auch die Shimano XT Komplettgruppe, die Crank Brothers Cobalt Laufräder und die Schwalbe Racing Ralph Reifen bei. Letztere verstehen es, Speed und Gripp sehr gut zu kombinieren. Der Cobalt Laufradsatz verleiht dem Greed RC ein ganz besonderes Aussehen, überzeugt aber auch durch Steifigkeit. Bleibt noch die Fox 32 FIT RLC Gabel, die jede noch so kleine oder große Unebenheit wegbügelt. Für den Renneinsatz wäre lediglich ein Remote-Hebel am Lenker zur Betätigung des Lockouts wünschenswert gewesen.
Zwischenfazit
Auch wenn das Haibike Greed RC aufgrund einer Verletzung meinerseits auf seinen Einsatz beim Sellaronda Hero verzichten musste, lässt sich guten Gewissens behaupten, dass es dafür wie gemacht zu sein scheint. Leicht, steif und mit soliden Komponenten ausgestattet, macht es auf jedem Untergrund Spaß und erfüllt alle Anforderungen an ein Hardtail problemlos. Der Preis von 3.299 Euro ist dafür durchaus gerechtfertigt. Mehr zum Bike lest ihr dann am Ende der Saison in unserem Langzeitfazit.
Mehr zum Haibike Greed RC erfahrt ihr hier: www.haibike.de
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