Test: GPS-Geräte für Wanderer
bergleben.de am 11.07.2011 - 11:15 Uhr
GPS ist weiter im Kommen. Seit Jahren boomt der Markt. Und das mit gutem Grund: Viele Geocacher brauchen ein Navi für ihre Zwecke, das Kartenmaterial hat sich deutlich verbessert und eröffnet damit neue Möglichkeiten. Zudem sind die Geräte immer ausgereifter. Aber natürlich dienen sie auch unterschiedlichen Zwecken. Wir wollten in diesem Test wissen, was führende Geräte für Wanderer leisten, welche Besonderheiten sie vorzuweisen haben und haben festgestellt, dass jedes Navi seine eigene Charakteristik hat.
Viele Fragen vor dem Kauf
Eins vorweg: Gute Empfangseigenschaften weisen alle der sechs getesteten Geräte auf. Doch das ist eben nicht alles. Vor dem Kaufentscheid solltet ihr einige Fragen für euch klären:
- Will ich ein großes Display? (Und nehme ein schwereres und sperrigeres Gerät dafür in Kauf?)
- Will ich einen Touchscreen?
- Nutze ich Rasterkarten (klassische Papierkarten) oder Vektorkarten?
- Will ich mich nur etwas führen lassen oder darf es ein GPS mit großer Funktionstiefe sein (das sich dafür nicht ganz so leicht bedienen lässt)?
- Brauche ich nur ein GPS oder will ich im Vorfeld oder Nachgang auch viel am PC machen können?
- Brauche ich das GPS zum Geocaching?
- Brauche ich es zusätzlich für andere Sportarten (z.B. zum Biken)?
Allgemeine Testkriterien
Neben diesen Fragen gibt es natürlich noch einige allgemeine Tugenden, die wir als Tester bei den Geräten eingefordert haben. Wie verständlich ist die Menüführung? Wie lang hält der Akku? Wie gut lässt sich das Display ablesen? Diese und weitere Kategorien haben wir bewertet und dabei Wettbewerber auf Augenhöhe angetroffen. Natürlich spielte auch der Preis eine Rolle bei der abschließenden Bewertung. Immerhin liegen die Navis zwischen 370 und knapp 600 Euro zum Teil deutlich auseinander.
Autorouting?
Noch ein Wort zum Thema Autorouting, das von einigen Geräten unterstützt wird: Die Tester raten dringend davon ab, sich in unbekanntem Gelände auf diese Funktion zu verlassen. Auch wenn das Thema technisch gut umgesetzt ist (natürlich haben die auch in der Auto-Navigation großen Namen wie Falk oder Garmin das nötige Know-How), kann euch das Navi nur auf Wanderwegen führen, die es kennt - und weiß eben nicht, ob ein Bauer den Weg mit einem Zaun inzwischen dicht gemacht hat. Daher haben wir Autorouting nicht besonders hoch gewichtet. Wenn die Wanderwege kartografisch noch besser erfasst sind, wird dieses Thema aber sicher an Wert gewinnen.
Testsieger und Kauftipp
Testsieger wurde für die bergleben.de-Redaktion schließlich das Garmin GPSmap 62st, weil es - ähnlich wie das Oregon 450t aus gleichem Hause - am meisten Möglichkeiten bietet. Handling und Design gaben letztlich den Ausschlag. Touchscreen-Liebhaber dürften an dieser Stelle das Oregon bevorzugen. Zusätzlich haben wir das TwoNav Sportiva als 'Kauftipp' markiert: Es überzeugte uns durch sein geringes Gewicht in Kombination mit viel Funktion einem niedrigen Preis. Aber auch die anderen Kandidaten sind nicht durchgefallen und haben jeweils eine eigene Zielgruppe, die sie ansprechen. Schaut euch also die Testergebnisse an!
Fotoserie: Test: GPS-Geräte für Wanderer
Viele Fragen vor dem Kauf
Eins vorweg: Gute Empfangseigenschaften weisen alle der sechs getesteten Geräte auf. Doch das ist eben nicht alles. Vor dem Kaufentscheid solltet ihr einige Fragen für euch klären:
- Will ich ein großes Display? (Und nehme ein schwereres und sperrigeres Gerät dafür in Kauf?)
- Will ich einen Touchscreen?
- Nutze ich Rasterkarten (klassische Papierkarten) oder Vektorkarten?
- Will ich mich nur etwas führen lassen oder darf es ein GPS mit großer Funktionstiefe sein (das sich dafür nicht ganz so leicht bedienen lässt)?
- Brauche ich nur ein GPS oder will ich im Vorfeld oder Nachgang auch viel am PC machen können?
- Brauche ich das GPS zum Geocaching?
- Brauche ich es zusätzlich für andere Sportarten (z.B. zum Biken)?
Allgemeine Testkriterien
Neben diesen Fragen gibt es natürlich noch einige allgemeine Tugenden, die wir als Tester bei den Geräten eingefordert haben. Wie verständlich ist die Menüführung? Wie lang hält der Akku? Wie gut lässt sich das Display ablesen? Diese und weitere Kategorien haben wir bewertet und dabei Wettbewerber auf Augenhöhe angetroffen. Natürlich spielte auch der Preis eine Rolle bei der abschließenden Bewertung. Immerhin liegen die Navis zwischen 370 und knapp 600 Euro zum Teil deutlich auseinander.
Autorouting?
Noch ein Wort zum Thema Autorouting, das von einigen Geräten unterstützt wird: Die Tester raten dringend davon ab, sich in unbekanntem Gelände auf diese Funktion zu verlassen. Auch wenn das Thema technisch gut umgesetzt ist (natürlich haben die auch in der Auto-Navigation großen Namen wie Falk oder Garmin das nötige Know-How), kann euch das Navi nur auf Wanderwegen führen, die es kennt - und weiß eben nicht, ob ein Bauer den Weg mit einem Zaun inzwischen dicht gemacht hat. Daher haben wir Autorouting nicht besonders hoch gewichtet. Wenn die Wanderwege kartografisch noch besser erfasst sind, wird dieses Thema aber sicher an Wert gewinnen.
Testsieger und Kauftipp
Testsieger wurde für die bergleben.de-Redaktion schließlich das Garmin GPSmap 62st, weil es - ähnlich wie das Oregon 450t aus gleichem Hause - am meisten Möglichkeiten bietet. Handling und Design gaben letztlich den Ausschlag. Touchscreen-Liebhaber dürften an dieser Stelle das Oregon bevorzugen. Zusätzlich haben wir das TwoNav Sportiva als 'Kauftipp' markiert: Es überzeugte uns durch sein geringes Gewicht in Kombination mit viel Funktion einem niedrigen Preis. Aber auch die anderen Kandidaten sind nicht durchgefallen und haben jeweils eine eigene Zielgruppe, die sie ansprechen. Schaut euch also die Testergebnisse an!
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GPS-Geräte für Wanderer im Test
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