Mountainbike Race Schuhe Test 2012: Auf der Suche nach perfekter Kraftübertragung
bergleben.de am 09.05.2012 - 10:50 Uhr
Sie stellen zusammen mit dem Pedal die Verbindung zwischen Mountainbiker und Mountainbike her: die Mountainbike-Schuhe. Wir haben fünf Modelle der Kategorie Race für euch getestet und stellen sie hier vor.
Für die Kategorie Race haben wir ein Anforderungsprofil an die Hersteller versandt, um ihnen die Wahl des richtigen Modells zu erleichtern. Wir wollten das Topmodell testen, das zum einen leicht sein, aber auch die perfekte Kraftübertragung bieten sollte. Der gewünschte Einsatzbereich sollte Cross Country Race beziehungsweise Marathon Race sein. Diesen Anforderungen haben eigentlich alle Hersteller entsprochen, allerdings haben uns zwei der fünf Firmen nicht ihr Topmodell, sondern ein Paar der zweiten oder dritten Stufe zugesandt.
Die fünf Modelle mussten sich in unserem Test zunächst auf einer zwei Kilometer langen Teststrecke mit allen Geländeformen und sogar einem kurzen Trage-/Schiebestück beweisen. Dann ging es noch in den Langzeittest auf eine Tour, um die gefundenen Eigenschaften bei längerer Fahrzeit zu überprüfen. Als Kriterien haben wir die Kraftübertragung vom Fuß auf das Pedal, den Komfort des Schuhs, die Funktionalität der Schnürung, den Fersenhalt, das Laufgefühl beim Schieben/Tragen und den Gripp beim Laufen angesetzt.
Um den Testsieger zu ermitteln haben wir jeden Schuh anhand der Kriterien auf einer zehnstufigen Skala bewertet und den Mittelwert gebildet. Dabei konnte sich knapp der Northwave Extreme Tech MTB durchsetzen. Allerdings ist anzumerken, dass lediglich 0,5 Punkte Unterschied zwischen dem besten und schlechtesten Modell lagen. Größere Unterschiede zeigten sich bezüglich einzelner Kriterien, wo teilweise drei oder vier Punkte Unterschied auftraten. Deswegen solltet ihr euch auf jeden Fall jedes einzelne Modell genauer ansehen (dazu rechts in der Übersicht das jeweilige Modell auswählen) und selbst entscheiden, welche Kriterien für euch am wichtigsten sind. Den Kauftipp haben wir an den Specialized Pro MTB vergeben. Er lag nur knapp hinter dem Northwave Modell, ist aber deutlich günstiger.
Das Wichtigste beim Schuhkauf ist das Anprobieren. Vor allem bezüglich der Größe gibt es deutliche Unterschiede. Es war den Herstellern für diesen Test teilweise nicht möglich, trotz Nennung von zwei Referenzmodellen, die genau passende Größe zuzusenden. Deswegen solltet ihr definitiv den Schuh im Laden anprobieren, bevor ihr euch für ein Modell entscheidet. Eine Testfahrt wäre optimal, ist aber natürlich normalerweise nicht möglich. Deswegen solltet ihr auf kleinste Druckpunkte achten. Diese können bei längeren Trainingseinheiten zu einer echten Qual werden. Ansonsten seid ihr mit allen getesteten Modellen gut beraten.
Anforderungen an die Modelle
Für die Kategorie Race haben wir ein Anforderungsprofil an die Hersteller versandt, um ihnen die Wahl des richtigen Modells zu erleichtern. Wir wollten das Topmodell testen, das zum einen leicht sein, aber auch die perfekte Kraftübertragung bieten sollte. Der gewünschte Einsatzbereich sollte Cross Country Race beziehungsweise Marathon Race sein. Diesen Anforderungen haben eigentlich alle Hersteller entsprochen, allerdings haben uns zwei der fünf Firmen nicht ihr Topmodell, sondern ein Paar der zweiten oder dritten Stufe zugesandt.
Testablauf und Kriterien
Die fünf Modelle mussten sich in unserem Test zunächst auf einer zwei Kilometer langen Teststrecke mit allen Geländeformen und sogar einem kurzen Trage-/Schiebestück beweisen. Dann ging es noch in den Langzeittest auf eine Tour, um die gefundenen Eigenschaften bei längerer Fahrzeit zu überprüfen. Als Kriterien haben wir die Kraftübertragung vom Fuß auf das Pedal, den Komfort des Schuhs, die Funktionalität der Schnürung, den Fersenhalt, das Laufgefühl beim Schieben/Tragen und den Gripp beim Laufen angesetzt.
Testsieger und Kauftipp
Um den Testsieger zu ermitteln haben wir jeden Schuh anhand der Kriterien auf einer zehnstufigen Skala bewertet und den Mittelwert gebildet. Dabei konnte sich knapp der Northwave Extreme Tech MTB durchsetzen. Allerdings ist anzumerken, dass lediglich 0,5 Punkte Unterschied zwischen dem besten und schlechtesten Modell lagen. Größere Unterschiede zeigten sich bezüglich einzelner Kriterien, wo teilweise drei oder vier Punkte Unterschied auftraten. Deswegen solltet ihr euch auf jeden Fall jedes einzelne Modell genauer ansehen (dazu rechts in der Übersicht das jeweilige Modell auswählen) und selbst entscheiden, welche Kriterien für euch am wichtigsten sind. Den Kauftipp haben wir an den Specialized Pro MTB vergeben. Er lag nur knapp hinter dem Northwave Modell, ist aber deutlich günstiger.
Fazit
Das Wichtigste beim Schuhkauf ist das Anprobieren. Vor allem bezüglich der Größe gibt es deutliche Unterschiede. Es war den Herstellern für diesen Test teilweise nicht möglich, trotz Nennung von zwei Referenzmodellen, die genau passende Größe zuzusenden. Deswegen solltet ihr definitiv den Schuh im Laden anprobieren, bevor ihr euch für ein Modell entscheidet. Eine Testfahrt wäre optimal, ist aber natürlich normalerweise nicht möglich. Deswegen solltet ihr auf kleinste Druckpunkte achten. Diese können bei längeren Trainingseinheiten zu einer echten Qual werden. Ansonsten seid ihr mit allen getesteten Modellen gut beraten.
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