Outdoor-Kocher im Test: Gas, Benzin oder Spiritus - wer kocht am besten?
bergleben.de am 25.04.2013 - 09:45 Uhr
Die Auswahl im Bereich der Outdoor-Kocher ist groß, da kann man leicht den Überblick verlieren. In unserem Kochertest stellen wir euch verschiedene Kochermodelle mit unterschiedlichen Brennstoffen vor. Anders als üblich geht es dabei aber nicht darum, die Kocher mit Punkten zu bewerten und hinterher einen Sieger zu küren. Vielmehr stellen wir Vor- und Nachteile für die jeweiligen Einsatzbereiche heraus und wollen euch damit ein Kaufentscheidungshilfe liefern. Am Ende solltet ihr dann in der Lage sein, selbst zu entscheiden, welchen Kocher ihr eurer Tour oder dem Campingurlaub mit dabei haben möchtet.
Allgemein unterscheidet man zwischen Gaskocher, Benzinkocher bzw. Multifuelkocher (Mehrstoffkocher), Spirituskocher, Trockenbrennstoffkocher. In unserem Test haben wir noch eine Variante ganz ohne Flamme mit dabei, die Hitze durch eine chemische Reaktion erzeugt.
Im Vorfeld einer Anschaffung solltet ihr euch zunächst überlegen, zu welchen Gelegenheiten man den Kocher verwenden möchte. Dann steht eine Einschätzung des Aufwands an, den ihr für das Kochen unterwegs einplanen möchte. Plant man eine Tour in hohen Bergen, wo die Temperaturen weit unter Null fallen können, ist der Benzinkocher wahrscheinlich die beste Wahl. Denn der ist bei extremen Temperaturen am zuverlässigsten. Auch wenn die Gasgemische immer besser werden, lässt die Effizienz bei Graden um -10 Grad deutlich nach. Alternativ bieten Multifuelkocher die Möglichkeit sowohl Gas als auch Benzin an den Brenner anzuschließen. Das kann bei längeren Touren, zum Beispiel mit dem Rad, von Vorteil sein. Macht ihr eine Trekkingtour und möchtet möglichst viel Gewicht sparen, ist ein Gasbrenner eine gute Wahl. Die Handhabung ist sehr einfach und das Essen kann schnell und unkompliziert erhitzt werden. Etwas mehr Gewicht, dafür aber sehr viel mehr Komfort und Sicherheit bei Wind und Wetter bietet der Spirituskocher von Trangia. Er hat außerdem den Vorteil, dass er nahezu keine Verschleißerscheinungen hat und so auch bei langen Backpackingtouren zum Einsatz kommen kann. Für den Notfall oder für kleinere Kocheinsätze zwischendurch, kann ein Taschenkocher mit Trockenbrennstoff ausreichend sein. Wer es ganz einfach haben möchte und auch die Möglichkeit schätzt, das Essen sogar im Zelt zubereiten zu können, sollte sich das Flameless Cooking System von Trekmates näher anschauen.
In unserem Test haben wir acht Outdoor-Kocher und fünf verschiedene Brennstoffe getestet. Darunter waren die zwei Gasbrenner Edelrid Kiro Ti und Jetboil Sol Ti, die Multifuel Kocher Optimus Nova, MSR WhisperLite Universal und Primus Omnilite Ti (wobei die Modelle von Primus und MSR sowohl Gas als auch Flüssigbrennstoff verabreiten können), der Spirituskocher Trangia 27-4UL, der Taschenkocher von Esbit (Trockenbrennstoff) und das Flameless Cooking System von Trekmates.
Outdoor-Kocher im Test: Hier geht es zu den Testprodukten
Verschiedene Systeme, verschiedene Brennstoffe
Allgemein unterscheidet man zwischen Gaskocher, Benzinkocher bzw. Multifuelkocher (Mehrstoffkocher), Spirituskocher, Trockenbrennstoffkocher. In unserem Test haben wir noch eine Variante ganz ohne Flamme mit dabei, die Hitze durch eine chemische Reaktion erzeugt.
Welcher Kocher für welche Tour?
Im Vorfeld einer Anschaffung solltet ihr euch zunächst überlegen, zu welchen Gelegenheiten man den Kocher verwenden möchte. Dann steht eine Einschätzung des Aufwands an, den ihr für das Kochen unterwegs einplanen möchte. Plant man eine Tour in hohen Bergen, wo die Temperaturen weit unter Null fallen können, ist der Benzinkocher wahrscheinlich die beste Wahl. Denn der ist bei extremen Temperaturen am zuverlässigsten. Auch wenn die Gasgemische immer besser werden, lässt die Effizienz bei Graden um -10 Grad deutlich nach. Alternativ bieten Multifuelkocher die Möglichkeit sowohl Gas als auch Benzin an den Brenner anzuschließen. Das kann bei längeren Touren, zum Beispiel mit dem Rad, von Vorteil sein. Macht ihr eine Trekkingtour und möchtet möglichst viel Gewicht sparen, ist ein Gasbrenner eine gute Wahl. Die Handhabung ist sehr einfach und das Essen kann schnell und unkompliziert erhitzt werden. Etwas mehr Gewicht, dafür aber sehr viel mehr Komfort und Sicherheit bei Wind und Wetter bietet der Spirituskocher von Trangia. Er hat außerdem den Vorteil, dass er nahezu keine Verschleißerscheinungen hat und so auch bei langen Backpackingtouren zum Einsatz kommen kann. Für den Notfall oder für kleinere Kocheinsätze zwischendurch, kann ein Taschenkocher mit Trockenbrennstoff ausreichend sein. Wer es ganz einfach haben möchte und auch die Möglichkeit schätzt, das Essen sogar im Zelt zubereiten zu können, sollte sich das Flameless Cooking System von Trekmates näher anschauen.
Acht verschiedene Kochermodelle im Test
In unserem Test haben wir acht Outdoor-Kocher und fünf verschiedene Brennstoffe getestet. Darunter waren die zwei Gasbrenner Edelrid Kiro Ti und Jetboil Sol Ti, die Multifuel Kocher Optimus Nova, MSR WhisperLite Universal und Primus Omnilite Ti (wobei die Modelle von Primus und MSR sowohl Gas als auch Flüssigbrennstoff verabreiten können), der Spirituskocher Trangia 27-4UL, der Taschenkocher von Esbit (Trockenbrennstoff) und das Flameless Cooking System von Trekmates.
Outdoor-Kocher im Test
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