5. GORE-TEX® Transalpine-Run: Symonds und Owens gewinnen in Rekordzeit

bergleben.de am 12.09.2009 - 16:51 Uhr
5. GORE-TEX® Transalpine-Run © GORE-TEX™ Transalpine-Run
Erwartungs- und standesgemäß haben die beiden Briten Andrew Symonds und Tom Owens auch die letzte Etappe des GORE-TEX® Transalpine-Run 2009 von Schlanders nach Latsch für sich entschieden. Die beiden „Saab Salomon Outdoor“-Teamläufer benötigten für die heutigen 28,62 Kilometer und 1.817 Höhenmeter 2:46:51.8 Stunden. Damit blieben die diesjährigen Dominatoren auf den knapp 240 Kilometern und mehr als 15.000 Höhenmetern 22 Minuten unter der bis dato für die Westroute geltenden Rekordzeit von 2007 (24:02:47.2). Gesamtzweite wurden die heutigen Vierten, Thomas Geisenberger und Michael Veit von „Team Dr. Steinbauer“ (3:02:26.8; 25:57:59.4), vor dem „Telmekom Team Südtirol“ um Roland Osele und Michael Fischer, die heute Zweiter wurden (3:01.27.5; 26:21:10.4). Die beiden Schweizer Bruno Jost uns Urs Jenzer von „Pedal-Fast Switzerland" liefen erstmals als Dritter aufs Podium (3:02:26.8).

Nachdem sie auf sieben von acht Etappen die bis dato geltenden Spitzenzeiten regelmäßig unterboten hatten – nur im Bergsprint wurden sie um zehn Sekunden geschlagen – gehen Andrew Symonds und Tom Owens als würdige Sieger in die Geschichtsbücher des Transalpine-Run ein. „Wir freuen uns wirklich sehr und sind sehr zufrieden. Es war eine
fantastische Woche, ein super Kurs“, fasste Owens nach dem Zieleinlauf in Latsch zusammen. Sein Teamkollege Symonds ergänzte: „Die Wegführung war vom Start in Oberstdorf bis hierher einfach brillant. Es war eine großartige Woche.“ Allerdings vergaßen die beiden Briten nicht zu erwähnen, dass sie auf ihrer Rekordjagd „von den hervorragenden Bedingungen profitiert“ hatten. „Die haben uns eine konstant Leistung überhaupt erst ermöglicht“, so Owens
abschließend.

„Team Dr. Steinbauer“ überrascht sich selbst
Konnte man bei den beiden in Schottland lebenden Läufern, die im Vorfeld noch als Geheimtipp gehandelt worden waren, von einer Top-Performance ausgehen, waren es zwei Deutsche, die von ihrer Leistung selbst überrascht waren. Denn mit dem zweiten Gesamtplatz hatten Thomas Geisenberger und Michael Veit selbst am wenigsten gerechnet. „Ich bin sprachlos“, erklärte dann auch Veit, der wie sein Partner auch, gemeinsam mit seinen Kindern über die Ziellinie gelaufen war. „Wir hätten nie erwartet, so weit vorne landen zu können. Aber wir haben super harmoniert. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“


„Team Latsch“ läuft Damensieg ein
Ähnlich gut lief es auch bei Irene Senfter und Petra Theiner, auch wenn Senfter, die bereits 2006 und 2007 ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte, „überrascht war, dass wir so schnell gelaufen sind. Das war auch wichtig, denn sonst hätte es mit dem Sieg nicht geklappt“, so die
Südtirolerin vom „Team Latsch“. Mit ihrer neuen Partnerin kam die 38-Jährige nach 3:33:39.2 Stunden in der Heimat an. Insgesamt war das siegreiche Duo 32:10.21.6 Stunden unterwegs – und damit fast 20 Minuten pro Etappe schneller als bei Senfter‘s letztem Titelgewinn. Hinter den Vertreterinnen des Zielortes reihten sich heute, wie auch im Klassement deren Landsfrauen Martina Pfeifhofer und Elisabeth Egarter vom „Team Sexten Salomon“ (3:42:27.5; 32:50:29.5) sowie Regine Schlump und Carmen Schindler von „Intersport-Salomon Womenice (3:49:56.8; 34:02:47.4) ein.

Dr. Miksch verteidigt Mastertitel
In der Klasse der Teams mit einem Gesamtalter von über 80 Jahren ging der Tages- und Gesamtsieg erwartungsgemäß an Anton Philipp und Titelverteidiger Dr. Thomas Miksch von „BLT Laufsport Saukel Haglöfs“ (3:07:08.0; 26:45:58.5) – und damit für Philipp „ein Traum in Erfüllung. Dass es für ganz oben reicht, hätte ich nicht gedacht, auch wenn wir die Top-3 angepeilt haben.“ Das spanische „Team Elyos“ mit Oscar Perez Lopez und Eladio Guiller Lantada Zarzosa sicherte sich den zweiten Abschlussrang (29:04:27.6) vor den heutigen Zweiten vom „Schwarzwald Express“, Joseph Gallagher (USA) und Sven Buchheister (GER), die nach 3:23:56.0 und einer Gesamtzeit von 30:16:32.2 Stunden ins Ziel kamen. Tagesdritter wurde „Team Buff“ mit Chemari Bustillo Rodriguez uns Checa Juanji Alonso aus Spanien (3:26:20.1).

Saab Salomon Outdoor stellt auch schnellstes Mixed-Team
Wie ihre Kollegen in der Männerwertung ließen auch die schnellste Frau im Feld der 250 Zweierteams, Angela Mudge und ihre Partner Ben Bardsley in der Mixed-Wertung nichts anbrennen. Die beiden Briten blieben auch am Abschlusstag ungeschlagen (3:08:44.0) und sicherten sich damit überlegen den Titel (27:26:24.4). Ihre Landsleute Iona Robertson und
Casey Morgan von „TPC Freight Management“ wurden wie in der Gesamtwertung Zweiter (3:15:29.0; 29:21:35.0), Dritter das Geschwisterpaar Annemarie und Ulrich Gross vom „Telmekom Team Südtirol“ (3:25:28.8; 29:50:13.4).

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