Wandern im Herbst: Tipps für den Kauf einer Outdoor-Jacke

12. Oktober 2010 | bergleben.de

Jacke auf dem Prüfstand - ©Messe Duesseldorf / Constanze Tillmann

Jacke auf dem Prüfstand

Copyright: Messe Duesseldorf / Constanze Tillmann

Auch im Herbst kann man wandern. Es ist nur eine Frage der Einstellung und der Ausrüstung. Um sich vor Nässe und Kälte zu schützen, ist eine gute Outdoor-Jacke wichtig. Hier erfährt ihr, worauf beim Kauf der passenden Wanderjacke zu achten ist.

Spätherbst-Wanderungen im Hochgebirge zu risikoreich

Die Zeit für Wandertouren im Hochgebirge ist spätestens im Oktober vorbei. Mit der Kälte und Nässe steigt nämlich auch das Risiko. Dennoch wollen viele Wanderfreunde nicht auf ihr liebstes Hobby verzichten. Das müssen sie auch nicht. Immerhin laden auch die deutschen Mittelgebirge zu ausgiebigen Touren ein. Da das Wetter im Herbst aber schnell umschlagen kann, muss man stets mit Regen, Nebel, Wind und Kälte rechnen. Dafür sollte man gewappnet sein.

Was muss eine gute Wanderjacke können?

Eine gute Wanderjacke sollte gegen alle eben genannten Aspekte Schutz bieten. Sie sollte in jedem Fall wasser- und winddicht sein. Gegen die Kälte hilft zur Not ein dicker Pulli. Doch der bringt nur halb so viel, wenn die Jacke den eisigen Herbstwind durchlässt. Bei langen Touren kann man durchaus ins Schwitzen kommen. Daher sollte die Jacke nicht nur winddicht, sondern auch atmungsaktiv sein, damit der Schweiß nach außen abgeleitet werden kann.

Große Kapuze von Vorteil

Weiterhin ist eine große Kapuze von Vorteil, die das Gesicht, die Ohren und den Nacken vor Wind und starkem Regen schützt. Für Wanderer gilt: Achtet beim Kauf auf zahlreiche Taschen, in denen ihr euer Hab und Gut wasserdicht verstauen könnt. Schließlich nimmt nicht jeder zu einer Wandertour im Mittelgebirge direkt einen großen Rucksack mit. Die Reißverschlüsse sollten abgedeckt werden können. Immerhin ist ein offen liegender Reißverschluss ein leichtes Ziel für den Herbstwind.

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Für alles gewappnet

Flexibilität ist Trumpf, gerade im Herbst. Oft ändern sich die Wetterbedingungen recht schnell. Wenn eure Jacke hier mithalten soll, empfehlen sich ein herausnehmbares Innenfutter oder auch abtrennbare Ärmel. Diese Extras sorgen für einen gewissen Aufpreis, die Investition kann sich aber an sonnigen Herbsttagen als sinnvoll erweisen. Von Vorteil sind auch verschließbare Bündchen am Ärmel, die man je nach Bedarf eng schließen oder weit öffnen und so den Ärmel nach oben krempeln kann.

Dreilagige Jacken

Wenig falsch macht man mit einer Dreilagenjacke. Sie sind so etwas wie die Allrounder unter den Outdoor-Jacken und können auch bei unangenehmen äußeren Bedingungen getragen werden. Diese Jacken bestehen aus einem warmen Innenfutter, einer wasserabweisenden Membran in der Mitte und windabweisendem Funktionsmaterial als oberste Lage. Das macht die Drei-Lagen-Jacken robust und funktional. Dafür sind sie mit 150 Euro aufwärts nicht immer ganz billig. Doch für Vielwanderer macht sie sich schnell bezahlt.

Autor: Christian Riedel

Mehr Ausrüstungstipps und Produkttests findet ihr hier: http://www.bergleben.de/ausruestung.html
 

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