Alle Ötztaler Haushalte und Tourismusbüros haben sie schon, die Panoramakarte des neu gestalteten Urwegs durch das Ötztal. Auch in den Tourismusbüros liegt sie seit kurzem auf. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein klassisches Printprodukt. Die Urweg-Karte kann weit mehr. Sie vernetzt als erste touristische Wanderkarte das Analoge mit dem Digitalen und macht aus einem scheinbar gewöhnlichen Blatt Papier ein erweitertes Erlebnis mit vielen zusätzlichen Informationen. „Augmented Reality“ heißt das Schlagwort, mit dem das Tiroler Unternehmen motasdesign „normale“ Broschüren zu neuem Leben erweckt.


Panoramakarte mit Augmented Reality


Der Urweg ist ein neuer Weitwanderweg im Ötztal. Er verläuft talseitig in 12 Etappen zwischen Haiming und Vent von Dorf zu Dorf und führt dabei über abwechslungsreiche Landschaften, vorbei an eindrucksvollen Felsformationen und durch sanfte Almwiesen. Im Mittelpunkt steht immer die Ötztaler Ache. Gäste und Einheimische sollen damit fürs Weitwandern begeistert werden und so die Schönheiten des Tales kennenlernen. Damit das Erlebnis aber schon daheim beginnen kann, wurde dafür erstmals im österreichischen Tourismus eine Panoramakarte mittels „Augmented Reality“ erweitert und ein klassisches Druckwerk mit der Online-Welt verbunden. Augmented Reality (AR) ermöglicht kontextbezogene Information und bringt diese dahin, wo sie gebraucht wird: als Text und Bild ohne Suchaufwand direkt auf das Smartphone. Am Display sieht der Benutzer dann nicht nur den Inhalt der Panoramakarte, sondern bekommt auch viele zusätzliche Features. Die Anwendung ist einfach: kostenlose Blippar App herunterladen, das entsprechende AR-Symbol scannen und schon poppen diverse Möglichkeiten auf.

 

Gast erhält gezielt wertvolle Informationen

 

Im Falle der Ötztaler Urweg-Karte stecken nicht nur die Informationen zu diesem Weitwanderweg dahinter, sondern auch jene zu den Wasserläufer-Rundwegen und zum Ötztal Trek. Nachdem der jeweilige Weg ausgewählt wurde, gibt es die Details zu den einzelnen Etappen wie Streckenlänge, Gehzeit, Höhenmeter im Aufstieg und im Abstieg. Auch das Wetter kann so gecheckt werden, genauso wie geöffnete Lifte, Almen und Unterkünfte. Ebenfalls geliefert werden Sicherheitshinweise, Empfehlungen zur Ausrüstung und Anreisetipps. Alle Daten sind auf der Website des Tourismusverbandes Ötztal hinterlegt, bieten einen echten Mehrwert für Interessierte und werden stets aktuell mittels „sinnvoller“ Links verbunden. Der Gast muss sich also nicht erst auf den entsprechenden Seiten online die gewünschten Informationen suchen, sondern wird gezielt an die richtige Stelle geleitet. Er kann von Zuhause oder vom Hotel die Wanderung planen, bekommt einen Eindruck, was ihn erwartet, und auch unterwegs alles Wissenswerte ohne Suchaufwand.

 

Bessere Aktualität durch Augmented Reality

 

Welchen Nutzen bringt nun Augmented Reality für den Gast, aber auch für Tourismusverbände? Bislang wurde die Verbindung zwischen Printprodukten und dem Web immer mit QR-Code hergestellt. AR ist jedoch multimedialer, wandlungsfähiger und daher zukunftsorientierter. Es erreicht eine Aktualität, die gewöhnliche Printmaterialen nicht erreichen und bietet weit mehr Möglichkeiten, Informationen mit klassischen Druckwerken zu verbinden als QR, das nur auf ein Webziel verlinkt. AR kann ohne Umwege eine sofortige Aktion ermöglichen, z.B. mit einem Buchen-Button. Auch Messe-, Marketing-, Verkaufs- und Schulungsunterlagen können damit leichter und günstiger digitalisiert und aktualisiert sowie mit Videos, 3D-Animationen, Audiofiles-Links usw. hinterlegt werden. Genauso lassen sich Schilder und Tafeln augmentieren. Wege können mit digitalen Geschichten ergänzt, ältere Themenwege mit neuen und modernen Inhalten belebt werden. Gebäude im Tal und am Berg werden zu Informationsträgern und unterstützen verknüpfte Marketingaktionen. Auch hinsichtlich der Orientierung in Orten und im Gelände ist die neue augmentierte Herangehensweise spannend.

 

Weitere Infos gibt es unter www.oetztal.com/urweg